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Bürgermeisterkandidat Dr. Steffen Krieb will Betreuung für Kinder unter zwei Jahren ausbauen

Linden | Linden. Bürgermeisterkandidat Dr. Steffen Krieb hat anlässlich eines Informationsbesuches bei der privaten Kindertagesstätte „Die Mäuschen“ angekündigt, dass er sich für den Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einsetzen wird. Insgesamt gebe es in Linden rechnerisch zwar ein ausreichendes Angebot für Kinder unter drei Jahren, um den ab August 2013 geltenden Rechtsanspruch auf eine Betreuung zu erfüllen. Ein deutliches Defizit gebe es aber für die Altersgruppe der unter Zweijährigen, für die es in den städtischen Kindergärten überhaupt keine Plätze gebe. „Hier haben wir in Linden einen dringenden Nachholbedarf“, betonte Dr. Krieb, „Ein Ausbau des Betreuungsangebots ist dringend nötig, damit unsere Stadt für junge Familien weiterhin attraktiv bleibt.“
In vielen Städten und Gemeinden des Landkreis sei die Betreuung von Kindern ab einem Jahr in den kommunalen Einrichtungen längst Standard.

Dass die Bereitstellung von Betreuungsplätze für die Ein- bis Zweijährigen nötig sei, belegten auch die jüngst auf Anfrage der SPD-Fraktion vom Magistrat vorgelegten Zahlen. Das Betreuungsangebot für diese Altersgruppe wird bisher vollständig von der durch einen Verein betriebenen Kindertagesstätte „Die Mäuschen“ und durch Tagespflegepersonen gestellt. Sowohl die private Kita als auch das Angebot der Kindertagespflege sind schon jetzt voll ausgelastet. „Als Kommune dürfen wir uns hier nicht aus der Verantwortung stehlen, sondern müssen handeln“, erklärte Dr. Krieb. Dabei könne man auf die Kompetenz und Erfahrung der Tagespflegepersonen und v.a. des Vereins „Die Mäuschen“ nicht verzichten. Deshalb strebe er an, auch die freien Träger von Kinderbetreuung und private Initiativen in die Planungen einzubeziehen und gemeinsam nach kreativen Lösungen für diese Aufgabe zu suchen.

Beim Ausbau der Kinderbetreuung geht es laut Dr. Krieb nicht einfach darum, eine gesetzliche Vorgabe zu erfüllen. Ein gutes Betreuungsangebot sei vielmehr ein wesentlicher Baustein kommunaler Sozialpolitik. „Für die meisten berufstätigen Frauen ist eine qualitativ hochwertige und bezahlbare Kinderbetreuung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr kein Luxus, sondern notwendige Voraussetzung, um für den Lebensunterhalt arbeiten gehen zu können“, betonte der sozialdemokratische Bürgermeisterkandidat. Dies strebten viele Familien an, da das Elterngeld nur in den ersten 12 bis 14 Monaten gezahlt werde. Ganz besonders wichtig sei das Betreuungsangebot aber für Alleinerziehende und deren Kinder, da für sie ein deutliche höheres Armutsrisiko bestehe als den Durchschnitt der Bevölkerung. „Für mich ist der Ausbau der Kinderbetreuung in Linden deshalb eine Frage der sozialen Gerechtigkeit“, sagte Dr. Krieb.

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