Gießen | “Ungenügender Sicherheitsabstand ist neben nicht angepasster Geschwindigkeit eine der Hauptunfallursachen auf hessischen Straßen. Die Unfallfolgen sind insbesondere auf Bundesautobahnen, wo hohe Geschwindigkeiten und zu geringer Sicherheitsabstand zusammentreffen, besonders gravierend. Die Reduzierung der Zahl von Verkehrsunfällen mit getöteten und schwerverletzten Menschen ist ein hohes Ziel”, so begründet die neueste Pressemitteilung des Gießener Polizei den Bau des neuartigen, mobilen 3D-Blitz und Abstandsmessgerät.
“Dabei spielt auch die Überwachung des Sicherheitsabstandes eine große Rolle, um Hessens Straßen sicherer zu machen. Das neue Messgerät erfüllt die rechtlichen Voraussetzungen zur Abstandsmessung und ermöglicht nun durch die 3D-Technik Abstandsmessungen an fast jeder Stelle, sei es in Kurven, bei Gefälle oder auch einer Querneigung der Fahrbahn”, so wird fortgesetzt.
In unserer Nachbarstadt Marburg wird der Sinn einer neuen Blitzanlage auf der Stadtautobahn B3 gesucht. Denn hier geschah kürzlich bereits der erste Auffahrunfall, weil reflexartig vor den Blitzern abgebremst wurde. Und braucht Heuchelheim - um nur ein Beispiel zu nennen - wirklich vier Blitzsäulen?
Unsere Frage der Woche lautet deshalb: Sicherheit hin oder her - sind Blitzer auf Autobahnen nötig? Oder nur Abzocke?
Sicherheit hin oder her – natürlich ist die Sicherheit der Verkehrteilnehmer Wichtig, deshalb kann es nicht sein, dass zum Beispiel in einem Baustellenbereich mit Höchstgeschwindigkeit 60km ein Verkehrsteilnehmer mit überhöhter Geschwindigkeit fährt und andere Menschen gefährdet - An Gefahrenpunkten sind Blitzer nötig und keine Abzocke.
das finde ich auch, dort wo Gefahrenpunkte sind müssen Blitzer stehen! Die Abstandsmessung finde ich sehr gut, wie oft wird man bedrängelt und wie oft passieren dadurch Unfälle! Wer sich an die Regeln hält wird auch nicht zur Kasse gebeten, deshalb finde ich das, dass keine Abzocke ist.
Wer viel auf Autobahnen unterwegs ist und sich das Geschehen betrachtet, kann das eigentlich nur bejahen. Wer dann reflexartig abbremst, weil er den Blitzer entdeckt hat, verhält sich genau so verkehrt, wie der, der mit zu geringem Abstand hinter ihm her fährt.
Was Heuchelheim betrifft, so ist das eine gute Einnahmequelle für die Stadt, das bedeutet doch nur, dass sich trotz Säulen nicht an die Geschwindigkeit gehalten wird.
Ich selbst habe es in der Hand, ob ich geblitzt werde, oder nicht. Das Ganze wird allerdings dann zur Farce, wenn nur kurz vor oder hinter der Säule die Geschwindigkeit eingehalten wird und wenn die "Gefahr" vorbei ist, wieder aufs Gaspedal getreten wird.
Ich stimme Hans Jürgen zu! Was man manchmal auf Autobahnen erlebt mit radikalen und frechen Autofahrern, ist ein großer Gefahrenpunkt. Nur über den Geldbeutel kann man diese Raudis disziplinieren. Da können die Strafen gar nicht hoch genug sein. Wer andere Verkehrsteilnehmer rücksichtlos in Gefahr bringt, soll weit seinen Geldbeutel öffnen müssen.
Worüber ich mich nun auch entsetzt habe, war die Tatsache, dass bei dem Bericht, wo eine Polizistin versucht, die Autofahrer zum zügigen Vorbeifahren anzuhalten, ein Fahrzeuglenker sein Handy aus dem Auto hält, um ein Foto zu machen, ja, geht's denn noch?
Beim Anschauen vom Video mal bei 1:03 darauf achten.
Auf den Autobahnen gibt es meiner meinung nach sogar zu wenig kontrollen. draengeln ist an der tagesordnung. wenn man mal auf die lkw achtet bekommt man richtig angst . da wird gefaxt , naegel geschnitten , zeitung gelesen . wohhnwagengespanne mit einer geschwindigkeit das einem uebel wird usw. ja die blitzer mit abstandmessung sind berechtigt!
der blitzer auf der hauptstrasse in heuchelheim ja der ist auch berechtigt.
nachts wird die strasse zur rennstrecke! die verkehrsregelung im industriegebiet und der blitzer vorm jaima sollte ueberdacht werden.
30 er zone io aber 500 meter einbahnstrasse ???
Wer Verkehrskontrollen als Abzocke bezeichnet hat ein falsches Verständnis dafür. Wenn ich eine Verbot übertrete und dabie ewrwischt werde, ist das nur eine Folge meines Verhaltens. Dies dann als Abzocke zu bezeichnen ;-(
Abzocke ist es m. M. nach etwa das, was mir vor kurzem passierte. Da wurde ich ausgangs eines Ortes geblitzt, sagen wir mal etwa 2 - max 5 Meter vor dem Orstausgangsschild. Gerade Straße, voll überschaubar, nahezu außerhalb bebauten Gebiets nur dass da noch eine Bushaltestelle knapp innerhalb der Ortsgrenze war. Aber wie gesagt. Gerade und überschaubar. Tempo geblitzte 57 km/h. Die 7 km/h über 50 erreiche ich bereits nach wenigen Metern. Das ist für mich Abzocke.
Auf Autobahnen da ärgere ich mich immer wieder darüber, dass ich den geforderten Sicherheitsabstand(halber Tacho) fast nie einhalten kann. Der wird immer wieder durch mich überholende Fahrzeuge verkleinert. Ich werde quasi von einem zum anderen nach hinten durchgereicht. Da müsste viel mehr geblitzt werden.
Ach ja. Das mit den Warnungen vor "Radarfallen", allein schon dieses Wort macht mir Probleme! M. E. ist dies eine Aufforderung zu einer beabsichtigten Straftat, eines Verstoßes gegen Gesetze.
Die Fahrer, die bei 120 km/h auf der Autobahn 200 km/h fahren, werden zu Recht geblitzt. Fährt man hier 130 km/h, ist es Abzocke. Ein fester Blitzautomat ist für mich OK. Der kann dann leider nicht entscheiden, ob nur ein wenig drüber oder so. Die Beamten der mobil aufgestellten Blitzer sollte man in Zivilstreifenwagen setzen und die wirklich kriminellen Fahrer herausziehen. Ich bin gerade von Hamburg gekommen und wäre am liebsten solch eine Streife gewesen. Die Autobahn ist ein Kriegsschauplatz. Überhaupt wäre das ein Job für mich. In jedem Streifenwagen braucht ja nur ein vollwertiger Polizist als Amtsperson sitzen. Der Fahrer kann eine angelernte Kraft sein. Und schon stimmen die Kosten wieder und die Extremraser werden häufiger zur Strecke gebracht.
Ehemalige Rennfahrer wären dafür sehr gut geeignet. Die beherschen ein Fahrzeug auch bei höheren Geschwindigkeiten. Ist aber nicht umsetzbar, da der Fahrer ja den kontrollierenden Beamten absichern muss. Den wie oft wurden schon Polizeibeamte bei einer normalen Verkehrskontrolle abgeknallt.
Ausserdem bin ich der Meinung, das zu wenig Blitzer gibt. Alleine bei uns in Lollar wäre an bestimmten Stellen ein fester Blitzer sinnvoll.
das foto in der printausgabe zeigt die saeule in gruenberg alsfelder bruecke. gerade an dieser fussgaengerampel ist die saule noetig ! trotz ampel gibt es dort immer wieder schwere unfaelle .
Sofern der Kleinwagen über 120 km/h fahren kann, warum nicht. Zum Überholen allemal, dann aber schnell wieder nach rechts in die nächste Lücke ,-) Ich fahre einen Polo, ist doch sicher ein Kleinwagen, auch wenn er fast 200 km/h schnell ist ;-)))
Wenn sich jeder an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hält, braucht er seinen Geldbeutel nicht auifzumachen. Frau Freeman ich habe noch nichts mitgekriegt von schweren Unfällen an der Fußgängerampel in Grünberg. Viel eher weiter oben auf der B 49 an der Abfahrt nach Weickartshain. Da kracht es öfter.
Ja, aber meist passiert es beim Abbiegen auf die B 49. Die kommen von Alsfeld - trotz 60 km/h-Begrenzung - zu schnell und das Rausfahren wird dann auf Teufel komm raus erzwungen.
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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