Gießen | Manche Frauen gebären ein Kind nach dem anderen, um zuhause bleiben zu dürfen, andere können es kaum erwarten, wieder arbeiten zu gehen.
Firmen setzen sich mit der „Anti-Herdprämie“ dafür ein, dass frischgebackene Mütter schnell wieder in den Beruf zurückkommen. Und Männer übernehmen zunehmend die einst traditionellen Frauenaufgaben: Putzen, Kochen, Kindererziehung.
Auf der Plattform der GIEßENER ZEITUNG ist eine wahre Kommentar-Flut auf den Beitrag „Wir, die Rabenmütter“ (Beitrag: 68964) von Bürgerreporterin Nadine Custer eingebrochen.
Wir fragten uns aus diesem Grund: Gehört die Frau von heute noch hinter den Herd?
Oder ist das Bild der braven Hausfrau und Mutter veraltet? Was sagen Sie dazu? Wie halten Sie Ihren Haushalt? Wieviel Mann muss eine Frau sein?
Sagen Sie es uns, als Kommentar unter diesen Beitrag.
Mehr über
Der Autor hat diesem Beitrag leider keine Tags (Stichwörter) zugeordnet!
Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:
Meine Kinder waren in der Kingerkrippe und ich bin arbeiten gegangen. Natürlich ist der Aufwand groß wenn man stillt, ein guter Arbeitgeber macht das schon mit. Ich glaube ich würde es in der heutigen Zeit nicht anders machen. Jeder sollte seine eigene Wahl zu diesem Thema treffen dürfen, ohne Nachteile zu haben, die einen sind gerne zu Hause die anderen gehen gerne arbeiten oder müssen auch arbeiten.
Hinter den Herd höchstens zum sauber machen, sind doch die Bedienelemente meist an der Front angebracht. Dort gehört aber auch der Mann hin und im Grunde jeder der sich berufen fühlt diese Aufgabe zu übernehmen. Wann man von Partnerschaften spricht sollte sich das doch wohl auf alle Lebensbereiche ausdehnen.
Bei uns Zuhause teilen mein Mann und ich uns die Arbeit am Herd. Wir kochen beide mal mehr mal weniger gerne, je nach Lust und Laune! Eine warme Mahlzeit ist bei uns Tradition und wer diese kocht, ist doch egal.
Heute heißt es : Die "brave" Hausfrau-Mutter- Arbeitnehmerin -Allroundkraft.
Die wenigsten Frauen haben "nur" den Haushalt, oder " nur" den Job.
Obwohl die Männer sich mehr und mehr in den Familienalltag mit einbringen,
bleibt m. E. unter dem Strich dann doch das Meiste an der Frau hängen. Somit auch noch Familien- u. LogistikManagerin.
Der Mann als Alleinverdiener ist längst "out", da meist gar nicht ausreichend !
Herr Schmidt- wunderbar- hinter dem Herd wird nur geputzt :-)
oder auch nicht , und vor den Herd geht, der etwas Gekochtes wünscht, der Kochen kann und dem es Spaß macht. Ich liebe das Kochen und das Essen. Der gleiche Maßstab gilt für die Spülmaschine, die Werkbank, die Toiletten...und Streit gibt es überall. Es ist in einer gesunden Beziehung selbstverständlich, dass man sich darüber unterhält und die Aufgaben teilt. Das gilt für den Mann und die Frau von heute, gestern und morgen :D
Wenn ich meine Freundin vor oder hinter den Herd stellen würde, würden wir verhungern. Beim Kochen bin ich der Chef, sie kann den Rasen mähen oder die Hecke schneiden.
Hallo Jörg, Ihr macht es genau richtig. Jeder was er will und was er kann. Andrea liebt die Arbeit im Garten, Du das Einkaufen und Kochen.
Wie ich Euch kenne habe ich nicht das Gefühl, dass einer von Euch weniger emanzipiert als der andere.
Wenn wir abnehmen wollen, lassen wir Andrea kochen, gelle Andrea!! ;-))
Wenn Andrea kocht, grenzt das schon an einem Mordversuch.
Ich denke da an meinen 2. Besuch bei ihr. Sie wollte mir eine Freude machen und hat gekocht. Sie fand es toll und ich habe es aus Höflichkeit gegessen. Von da an stand fest, wer die Kochschürze an hat. ICH!!!!!
Ich, vor dem Herd, hmm, nicht gerade der Brüller schlechthin, es sei denn, mein Freund würde abnehmen wollen. Ich nehme lieber die Bohrmaschine in die Hand, anstatt den Kochlöffel.
Wenn wir zusammen essen, dann kocht meist mein Freund, er kann das eindeutig besser als ich. Nur beim Pudding verweigert er sich. Ich bin aber gern bereit, Kartoffeln zu schälen und Ähnliches, bloß Würzen, das muss er machen. Mein Geschmackssinn ist leider stark unterentwickelt, das gilt auch für meinen Geruchssinn.
Generell sollte in einer Beziehung ein gewisses Gleichgewicht herrschen, kippt das zu stark nach einer Seite, dann gefährdet das die Beziehung. Also muss man rechtzeitig gegensteuern.
Kurz und bündig:
Gehört die Frau von heute noch hinter den Herd? Nein
Oder ist das Bild der braven Hausfrau und Mutter veraltet? Ja
Was sagen Sie dazu? Die Mutter-Rolle kann der Mann nicht übernehmen.
Wie halten Sie Ihren Haushalt? Die Aufgaben werden partnerschaftlich aufgeteilt.
Wieviel Mann muss eine Frau sein? Eine Frau muss gar kein Mann sein!
Ich finde, jede Frau sollte ihr Leben so gestalten, wie sie es möchte. Wobei für mich gilt: entweder Beruf ODER Familie. Beides zusammen könnte ich nicht unter einen Hut bekommen. Beruf UND Familie? Wo bleibt dann die Freizeit und Raum für Hobbies für die Frau? Wenn dann nicht eine liebe Oma da ist, die einen unterstützt wird es schwierig. Meine Mutter ging halbtags arbeiten, zum Glück hat Oma für mich und meine Schwester gesorgt. Wenn ich mir vorstelle, als Kind bei einer Tagesmutter oder in einer Kinderkrippe gewesen zu sein - ich glaube ich wäre sehr unglücklich gewesen!
Leider sind in der heutigen Zeit viele Mütter darauf angewiesen, selber ihr Geld zu verdienen, darum bin ich froh, keine Kinder zu haben.
Was die Partnerschaft betrifft: ich stehe im Garten und mähe Rasen und freue mich wenn Jörg ruft: Schatz, Essen ist fertig!
Wir sind uns da voll einig: jeder macht das, was einem am meisten Spaß macht, auch wenn die klassischen Rollen da etwas vertauscht sind.
Aber wir sind glücklich...
Normal sind wir nicht...;-)
aber dafür wirklich glücklich!!!
Wir leben so wie es uns gefällt genau wie Pippi Langstumpf in ihrer Villa Kunterbunt:
Wir tun und lassen alles was wir möchten!!!
Eben . So verstehe ich das nämlich auch. Ihr könnt es nur euch selbst recht machen. !! Klingt nach einer spannenden Beziehung - auch wenn ihr die Schwerpunkte nicht beide gleich setzt , was auch gesund und lebendig ist :D
die waesche wasche ich! alles andere im haushalt ueberlasse ich gerne auch meinem mann. gerade das kochen! er kann das eindeutig besser als ich. meine arbeit moechte ich nicht missen,denn ich habe dabei sehr viel spass. an den wochenende darf ich mich dann auch um kinder kuemmern. es gibt nichts schoeneres als das lachen eines kindes!
Ein Affe im Haus???
Oh Gott, meine schönen Möbel!!!
Da fahre ich dann doch lieber in den Opel-Zoo und beobachte dort die Gibbons!
Nun kommen wir aber vom Thema ab!
Hier haben sich ja nun schon einige Frauen zu Wort gemeldet, die gerne ihren Mann an den Herd lassen, also hat sich die Frage, ob Frauen von heute hinter den Herd gehören schon von alleine beantwortet!
Wenn Jörg und ich nach diesem veralteten Muster leben würden, wären wir schon verhungert und der Garten wäre verwildert! ;-))
In einer gesunden Partnerschaft sind all diese
Argumente kein Problem.Und bei uns funktioniert
es schon seit 52 Jahren.
Genau,Herr Herold,das Wort "gemeinsam" ist
das Geheimnis.
Ich finde man sollte die Arbeit aufteilen. Wenn der Mann nicht kochen kann sollte er es einfach was leichtes machen zB. etwas was nicht gekocht werden muss zB. Äpfel oder Bananen essen oder bei einer warmen Malzeit Reis;Nudeln,Salat,Fleisch kochen oder wer das auch nicht kann was Tiefgefrorenes kaufen. Außerdem: Wer kein Dreck macht muss auch nicht putzen und am Tag 20 Minuten Staubsaugen kann man ja.
@ Walter Süßkind
Ich finde Deine Einstellung sehr gut, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Gemeinsame Hausarbeit beginnt schon durch die Übernahme des Staubsaugen oder Müll raus tragen.
Mein Mann kocht so gut wie nie, aber dafür fasst er bei anderen Dingen mit an - wie die von Dir erwähnten.
Passt schon.
Und viele junge Mütter haben auch putzen,bügeln usw. gelernt und haben keine Lust mehr darauf. Denkt auch mal an den Mann von heute. Alles hat sich geändert. Es ist nicht mehr wie vor 30 oder 40 Jahren wo nur die Frau die Hausarbeit gemacht hat. Auch die Männer sind heutzutage Doppelt belastet und haben genauso wenig Schlaf wie die Frauen. Sie kommen auch von der Arbeit und setzen sich eben nicht auf die Couch sondern unterstützen die Frau die sich zuhause Ihre Zeit besser einteilen kann als der Mann an der Arbeit. Aber manche Frauen verstehen das überhaupt nicht das man(n) auch müde ist weil er 8 oder mehr Stunden geblockert hat. Sie sehen nur meistens Ihre Position und der Mann soll doch mehr im Haushalt tun. Denkt mal drüber nach liebe Frauen....
"...wenn der Mann nicht kochen kann..."
Also ich finde, jeder sollte die grundlegensten Dinge des Lebens können. Dazu gehört auch das Beschaffen, Bevorraten und Zubereiten von Nahrung, das Säubern und Instandhalten von Kleidung und Wohnung.
Also Einkaufen, Kochen, Waschen, Bügeln, Stopfen, Putzen, Staubsaugen und Müll raus bringen. Gänzlich unabhängig vom Geschlecht.
Würde man alleine leben, müsste man das nämlich auch alles können.
Spätestens, wenn der Mann seine Partnerin verliert, warum auch immer, und auf sich angewiesen ist, dann lernt er es. Besser ist natürlich, er lernt es schon vorher. Mein inzwischen verstorbener Exmann hat mich mehr als einmal um Rat gefragt, wie dieses und jenes zu handhaben ist, aber wer fast rund um die Uhr nur mit arbeiten beschäftigt war, der hat natürlich dann nicht auch noch Zeit, sich um Haushaltsdinge zu kümmern.
Wer hat noch Zeit zum kochen in der Woche? Kind isst im Kindergarten und ich in der Uni.... soviel zum definitiv veralteten Hausfrauenbild.
Und wenn kein Mann da ist, wird Frau eben selbst zum Mann (welches nebenbei bemerkt einen äußerst positiven Effekt auf den Haushalt hat :-) )
allerdings frage ich mich die ganze Zeit schon, was mein Beitrag, indem es um das RECHT jeder Mutter geht, ihr Kind in eine Kita zu geben ohne gleich als Rabenmutter beschimpft zu werden, mit dieser Umfrage zu tun hat?
Das Frauen gar nicht mehr in die Nähe eines Herdes gehören, war auch nicht in meinem Sinne.
Da mein Mann und ich beide einen ausgefüllten Tag haben, teilen wir uns die Arbeit so wie es eben gerade passt, jeder unterstützt den anderen. Mein Mann kauft sehr oft völlig selbständig ein und er kocht sehr gerne und häufig. Auch sieht er den entstandenen Müll als gemeinsamen Müll an, der raus muss, wann er eben raus muss. Mein Mann macht morgens meist die Betten, weil ich vor ihm aus dem Haus gehe. Nichts ist bei uns genau geteilt. Da mein Mann im Haushalt trotz 8 Stunden "Maloche" tatkräftig dabei ist, bleibt leider andere Arbeit, die nach meiner Meinung eher Männersache ist, länger unerledigt. Manchmal eben Jahre ! Dies führt unweigerlich immer wieder zu Unmut, aber wenn ich es so recht bedenke : Frau kann eben nicht ALLES haben :)
... und auch nicht alles können, lieber Frau Burger.
Ich denke wie Sie, dass es sehr wohl gewisse Arbeiten gibt, die vorbehaltlich vom Mann erledigt werden.
Meiner macht sehr viel im und um Haus - was ich nicht kann,
dafür ist die Küche mein Revier.
Kleinarbeiten teilen wir uns, neben unseren Vollzeitjobs.
Meiner Meinung nach doch. Natürlich könnte jeder Mann die meiste Frauenarbeti tun und jede Frau wohl auch jede Mänenrarbeit. Aber mal Butter bei die Fische : Frauen sind Frauen und sollten dies auch blieben und ebneso auch Männer. Und eine gewisse Rollenverteilung, bei der alle Parteien zufreiden sind, hat noch nie geschadet.
Nee, die Butter könne Sie gerne behalten. Nennen Sie mir konkret eine Arbeit, die Männer nicht machen können, weil sie Männer sind und eine, die Frauen nicht machen könne, weil sie Frauen sind. Dann können wir weiterreden. Alles andere sind private Rollenbilder, die keinen Allgemeingültigkeitsanspruch haben.
z.B. Stillen können Männer nach meinem Kenntnisstand nicht. Und überhaupt finde ich eine Mutterrolle nicht durch einen Mann gänzlich ersetzbar zu sein, schon rein biologisch und alles, was damit einhergeht. Ich finde es klasse, dass Männer heute vielmehr mit einbezogen werden in das Großziehen der Kinder und ich finde es auch toll, wie sich frau heute behaupten und verwirklichen kann. Aber ich persönlich finde es als Frau überhaupt nicht erstrebenswert, wie ein Mann sein zu können. Ich will das gar nicht und es würde mich nicht zufriedenstellen. Ich weiß von was ich rede, ich war mehr als 10 Jahre allein erziehend und habe alles alleine gemeistert, naja, fast alles.
Und ich erhebe in keinster Weise den Anspruch, dass meine Rollenbilder Allegemiengültigkeit besitzen sollen, ich betone immer wieder, dass es sich bei meinen Aussagen um rein meine persönliche Meinung handelt.
Wie bei allen Meinungsfragen gilt auch hier nicht zu entscheiden, wer Recht hat. Hier gibt es kein Recht, hier gibt es nur persönliche Meinungen.
Und wenn ich so GANZ offen sein darf, kann ich auch dazu stehen, dass sich die Frau an sich mit ihrer so weit ausgeprägten Emanzipation nicht immer nur einen Gefallen getan hat. Ich finde, so manch eine Frau hat durch die zugegebener maßen längt überfällige Emanzipation, sehr viel an ihrer Weiblichkeit verloren. Ich kann es sehr genießen, einen Mann einen Mann sein zu lassen, ohne mich dabei als Frau diskriminiert zu sehen.
Stillen ist meines Erachtens keine Arbeit oder ein Beruf, sondern ein biologischer Vorgang, wie Sie ja so halbwegs schon selbst bemerkt haben. Im Beitrag ging es um Hausarbeiten, wenn Sie das nicht zu unterscheiden wissen, ist das sehr bedauerlich.
Erfreulich hingegen die Feststellung, dass Sie für Ihr Weltbild keine Allgemeingültigkeit beanspruchen. Das deckt sich ja dann mit meiner Aussage, dass GENERELL keine expliziten Männer- oder Frauenarbeiten existieren. Das ist keine persönliche Meinung, wie ja hier gerne kleingekocht wird, sondern einfach eine Tatsache. Solche Kategorien werden allein durch Beschluss ohne Anspruch auf Sinn und Verstand festgelegt.
Wenn Sie in Ihrem Lebensentwurf lieber an traditionellen Rollenbildern festhalten möchten und ernsthaft glauben, ein selbstbestimmtes Leben ohne Einschränkungen würde sich in irgendeiner Form auf die Männlich- oder Weiblichkeit auswirken, dann ist das Ihr Privatvergnügen. Aussagen wie "Männer sind Männer und Frauen sind Frauen" sind leere Hülsen, die es allerdings denen unnötig schwermachen, die solch festgefahrenen Bildern nicht mehr folgen wollen.
Eine solche Frage in unserer heutigen Zeit überhaupt noch stellen zu müsssen, oder zu wollen, finde ich schon äußerst überflüssig! Warum rechtfertigt sich "Frau" überhaupt noch dafür arbeiten zu gehen oder nicht, egal aus welchen Gründen? "Mann" macht es doch auch nicht. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, und was muss, das muss eben..... ob Mann oder Frau! Jedenfalls gönne ich allen Männern, die diese Meinung vertreten eine Frau, die nicht kochen kann .... Mahlzeit!
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!
Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!
Wochenende, da heißt es für den Chronisten raus in die Natur....
Dieser Beitrag als Banner
Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.
Banner im Format 160x300
Um diesen Beitrag als Banner auf Ihre eigene Homepage einzubinden, kopieren Sie einfach folgenden Link und fügen Sie diesen Code in Ihrer Homepage ein.