Gießen | Die Zahl der potenziellen Organspender ist nicht nur in diesem Quartal rückläufig. Zu viele Patienten warten vergebens auf ein Spenderorgan. Ihnen gilt besonders am Samstag, dem Internationalem Tag der Organspende, unser größtes Mitgefühl.
Werden die Deutschen zu dem Thema befragt, offenbart sich, laut der Süddeutschen Zeitung, eine paradoxe Situation: Etwa drei Viertel zeigen sich prinzipiell zur Organspende bereit, aber weniger als ein Viertel hat einen Organspendeausweis. Nach 15 Jahren Debatte soll nun die Bereitschaft zur Spende erhöht werden.
Nun soll mit einer Neuregelung der Transplantationsgesetz Druck auf die Deutschen ausgeübt werden. Das Gesetz sieht vor, dass alle Bürger über 16 Jahre künftig regelmäßig zu ihrer Organspende-Bereitschaft befragt werden, um die Spendenbereitschaft zu dokumentieren.
In anderen Ländern gilt die "Widerspruchsregelung", das heißt, man muss aktiv werden, wenn man einer Spende nicht zustimmen will. Wie stehen Sie zu diesem Thema? Kann ein solches Gestz etwas nützen? Oder sollte in Deutschland auch die Widerspruchsregelung eingeführt werden? Haben Sie selbst einen Organspendeausweis? Und falls ja: Warum haben Sie sich dafür entschieden? Und falls nein: Was spricht für Sie dagegen?
Die GZ ist gespannt auf Ihre Reaktionen.
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Ich Habe auch einen denn wenn es mal soweit sein sollte ist es doch schön zu wissen das ich eventuell mit meinen Organen die dann noch brauchbar sind andere Menschen helfen kann ich denke das sollte zu Pflicht werden das jeder einen besitzt so wie ein Personalausweis da Weis man wenigstens gleich was los ist damit nicht so viel zeit vergeht mit angehörigen fragen und so denn manchmal zählt jede Minute über leben und Tod da sollte sich jeder mal einige Minuten damit beschäftigen dies ist ein ernst zunehmendes Thema meiner Meinung nach
So ähnlich wie bei Michael Beltz stellt es sich mir auch dar. Ich habe schon lange eine Organspenderausweis. Nur, was kann mit Organen, die inzwischen 70 Jahre auf dem Buckel haben, noch anfangen?
Das nun Klarheit geschaffen werden soll, finde ich gut, das erspart den Ärzten Zeit und in so einer Situation erst Angehörige damit konfrontieren zu müssen, ist für beide Teile fast unerträglich.
Ich besitze auch seit vielen Jahren einen Organspendeausweis und habe dies auch innerhalb der Familie immer mal wieder erwähnt. Eine Regelung wie in anderen Ländern (Wiederspruchsregel) würde ich sehr begrüßen, da dies vieles einfacher macht. Ein Ausweis geht halt auch mal verloren oder ist zur falschen Zeit am falschen Ort.
Organspende ist wichtig und kann viele Leben retten und verbessern.
Ich habe ihn immer bei mir. Finde es auch sehr wichtig, dass die sogenannte Widerspruchsregel eingeführt wird. Die meisten Leute sind wohl für die Organspende, jedoch haben die wenigsten einen Ausweis. Oftmals ist es einfach nur Bequemlichkeit, dabei ist es so einfach.
Ich hatte ihn jahrzehntelang. Durch einen Bericht im Fernsehen ausgelöst, der über die "Organbanken", also schon Tote die darauf warten, dass ihre Organe gebraucht werden, habe ich davon Abstand genommen. Meine Patientenverfügung enthält eine Passus, dass ich weder Spende noch ein Spende möchte.
Ich habe den Ausweis auch bereits seit vielen Jahren. Wir hatten Ende der 80´er in der Ausbildung einen Kollegen, der Dialysepatient war. Seitdem trage ich den Spenderausweis immer mit mir. Ebenso wichtig ist mir aber auch die DKMS. Wenig Aufwand - große Hilfe. Einfach mal unter "DKMS" suchen
Danke, habe es gelesen. Ich komme da abner mit 72 nicht mehr in Frage. Bei den Veranstaltungen von Jose Carreras in der Vergangenheit habe ich immer mal wieder gespendet.
Ich habe seit Jahren einen Organspendeausweis und verstehe überhaupt nicht, warum wir in Deutschland schon so lange "rumeiern". Und auch die neue Gesetzesreglung finde ich lächerlich. Diese Schreiben kosten nur unnötig Geld. Wo ist das Problem mit der Widerspruchsregelung? Wer nicht spenden möchte - und das ist völlig in Ordnung - kann sich dagegen aussprechen und die anderen sind einverstanden. Da zieht für mich auch das Argument mit Ethik und solchen, in der Tat schwierigen, Themen nicht. Denn es wird ja niemand gezwungen, die Organe zur Verfügung zu stellen. Ich frage mich, wie ein Mensch, der dringend auf eine solche Spende wartet, dieses alberne Gesetz empfindet. Als Schlag ins Gesicht - oder ins Wasser?
Auch ich bin im Besitz eines Organspendeausweis. Prinzipiell sollte es jeder für sich selbst entscheiden, ob er "Spender" sein möchte oder nicht. Jedoch wird sich in unserer Gesellschaft zu wenig mit solchen ernsthaften Themen auseinandergesetzt, frei nach dem Motto, was mich nicht direkt betrifft geht mich nix an! Daher wäre für mich das Einführen einer Wiederspruchsregelung sinnvoll, da der Mensch sich dann Gedanken machen muss. Jedoch sollte zeitgleich noch mehr Aufklärungsarbeit in Punkto Organspende erfolgen. Viele wissen recht wenig darüber und sind oft daher nicht bereit sich aktiv mit diesem Thema auseinander zu setzen.
Ich habe auch schon lange einen Organspendeausweis,mein Mann nicht.Er hat Angst das wie in manchen Berichten dann nicht sorgfältig mit einem oder mit den Organen umgegangen wird.
Ich halte die Einführung einer Widerspruchsregelung auch für sinnvoll,so muß man sich mit dem Thema auseinandersetzen oder wer das nicht macht (davon gibt es noch genug) ist automatisch Organspender.
Sag Vali ich kann ihn verstehen. Ich hatte viele Jahren einen Auweis, habe abder dann Bedenken bekommen und seitbin ich ohne und auch in meiner Patientenverfügung steht, dass ich weder spenden noch empfangen will
Ich besitze seit über 20 Jahren einen Spenderausweis.
Ob das im fortgeschrittenen "Alter" noch sinnvoll ist,
ihn zu behalten,wage ich zu bezweifeln.
Aber behalten werde ich ihn.
auch ich habe einen-
gaaaanz wichtig ist aber auch ihn regelmässig zu aktualisieren
bei neuer Kontaktperson zum Beispiel oder einfach nur falscher Telefonnummer...
Check it NOW!!
Das klann ich mir sparen, da ich aus für mich gutem Grund keinen mehr besitze.
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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