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Buseck: Von bösen Lehrerinnen und Sternenstaubelfen: „Mord“ und „Entführung“ in der Goetheschule Buseck

Linden | Eine äußerst spannende Woche für die Klasse 4 A der Goetheschule Buseck: Die Mehrzahl der 17 Schülerinnen und Schüler erlebten eine vollkommen neue Welt, die des Trickfilms. Geschichten haben sie schon einige geschrieben, aber diese Methode war durchweg aufregend für sie, denn die Herausforderung bestand darin, dass sie, aufgeteilt in zwei Gruppen, zusammen mit sieben oder acht anderen Kindern eine Geschichte verfassen mussten. Daraufhin wurde überlegt, wie man diese Geschichten in Trickfilm übertragen kann. Danach folgte die größte Arbeit für die Kinder: Hintergründe werden gebastelt und Figuren entworfen, die dann gefilmt werden. Nach dem Schnitt der einzelnen Szenen werden diese kleinen Filme dann vertont und die fertigen Filme im Offenen Kanal Gießen gesendet.
Angeleitet werden die Kinder von Julia Spethmann, freie Mitarbeiterin der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien, in Begleitung von Katharina Stock, der derzeitigen Praktikantin des Medienprojektzentrums Offener Kanal (MOK) Gießen. Fernsehen und Computer sind für Kinder bereits ein wichtiger Bestandteil des Lebens und werden in Zukunft noch präsenter werden. Kompetenzen im Umgang mit Medien zu erlangen wird in unserer digitalisierten Welt immer unerlässlicher. Die Medienprojektzentren engagieren sich in der Förderung ebendieser Kompetenzen.
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Trickfilm (3)Trickboxx (2)Mediensicherheit (1)Medienpädagogik (3)Mediennutzung (9)
Die Kinder müssen sich ihrer eigenen Medienerfahrung bewusst werden, indem sie über ihren eigenen Medienkonsum reflektieren. Durch den kreativen Umgang mit dem Medium Trickfilm lernen die Kinder nicht nur die technischen Hintergründe, sondern auch die Grundlagen von Projektarbeit: Kommunikation, Kreativität und Selbstvertrauen in der Gruppe werden gefördert – Eigenschaften, die für die Entwicklung von Kindern so unglaublich wichtig sind - und die als 'Soft Skills' immer wieder von der Wirtschaft gefordert werden.
Doch nicht nur die schulische Arbeit ist wichtig: auch die Eltern müssen konsequent in die Medienerziehung miteingebunden werden. Denn was nützt es, den Kindern nützliche Fähigkeiten im Umgang mit Medien zu lehren, wenn die Eltern Medien nur als Babysitter einsetzen? Aus diesem Grund soll die Präsentation der Filme mit einer Informationsveranstaltung für die Eltern am 21.05.2012 verbunden werden, in der Frau Spethmann Tipps gibt für den kompetenten Umgang mit Medien. Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen.

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von:  Julia Spethmann

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Interessensgebiet: Linden
Julia Spethmann
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