Linden | Über 40000 Kommentare, mehr als 15000 Beiträge, etwa 800 neue User und unzählige Schnappschüsse - das war Ihr Jahr mit der GIEßENER ZEITUNG. Die GZ-Bürgerreporter haben sich mit vielen Themen beschäftigt, wurden von vielfältigen Themen bewegt. Von politischen und gesellschaftlichen Ereignissen, wie dem Rücktritt von zu Guttenberg, dem schweren Atomunfall in Japan oder auch bis zum regionalen Geschehen, wie die Reaktion der Gießener zur Landesgartenschau und zum NPD-Aufmarsch im Juli.
Doch beginnen wir mit dem Jahresrückblick chronologisch am Anfang des Jahres - im
Januar. Sowohl der letzte Beitrag in 2010 (Beitrag 43464), als auch der erste in 2011 (Beitrag 43465) stammt von
Mathias Engelhart. Beinahe live durften die Online-Leser bei seinem Rutsch ins neue Jahr dabei sein. Und nach einige Neujahrswünschen und Böllerbildern schreibt
Christine Stapf einen tiefgreifenden Beitrag über die „Reise mit dem Zug des Lebens“ (Beitrag 43474). Dieser Zug brachte uns durch ein Jahr, das sowohl GZ-Bürgerreporter als auch deren Macher bewegte. Im Januar stieß Content-Manager Tim Gross, als Nachfolger der beiden Redakteurinnen Simone Linne und Sabine Glinke, zum Team der GIEßENER ZEITUNG und brachte frischen Wind in die damaligen Redaktionsräume in der Gießener Südanlage.
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Der
Februar 2011 gab Grund sowohl zur Freude durch die Gründung der Gießener Kulturloge (Beitrag 45529), als auch mit dem Tod von Peter Alexander, zur Trauer. Für Spannung sorgte der entflogene Weißkopfseeadler “Rayka”, der für einige Schnappschüsse sorgte.
Die GZ-Bürgerreporter rückten im
März näher zusammen - beim ersten Stammtisch nach fast einem ganzen Jahr. Gefreut wurde sich auch für die Gießener Volleyballerinnen, die den Aufstieg in die Landesliga schafften (Beitrag 47510).
Die royale Hochzeit von Kate Middleton und Prinz William im
April ließ einige Bürgerreporter-Herzen schneller schlagen. Doch auch regional passierte einiges: Gießen bietet seit April ein duales Studium an (Beitrag 49116) und auch das weitweit erste Gießkannenmuseum (Beitrag 49345). Sportlich konnte man sich besonders Basketball-Grünberg sehen lassen: Sowohl der TSV, der neuer U16- Hessenmeister wurde (Beitrag 48675), als auch die erfolgreiche Teilnahme der Theo-Koch-Schule bei der Schul-WM in China.
Ein TV-Team fand im
Mai den Weg nach Freienseen, um dort die Fernsehsendung “Zuhause im Glück” zu drehen (Beitrag 50245) und die Wiesnhitnacht im Festzelt auf der Mockswiese verwandelt Pohlheim in eine Partyhölle.
Große Veränderungen brachte der
Juni: Am 11. Juni stellten wir unser Samstagsformat um - auf handliche Größe. Zudem durften wir mit Stolz unseren 5000. Bürgerreporter vorstellen. Die neuen Journale in der Zeitungsmitte bieten den GZ-Lesern zudem mehr Informationen und Service. Auch brachte der Juni den Umzug von der Südanlage in die Steinstraße 77.
Der
Juli wurde auch bei der GZ überschattet vom tragischen Attentat von Norwegen und dem Tod von Sängerin Amy Winehouse. Eine starke Vorstellung war allerdings die der Golden Dragons: Die American Footballer schickten ihre Gegener, die Titans aus Kassel mit einer 69:0-Pleite nach Hause zurück (Beitrag 53236).
Als “schwalbenfreundlich” wurde Uwe Ranzes Haus im
August ausgezeichnet (Beitrag 55251). Doch auch die GIEßENER ZEITUNG kürte: Beim Stadtfest Gießen, bei dem die GZ wieder mit eigener Bühne vertreten war, wurde gemeinsam mit Radio BOB! die Band “C.U.Next” zu Hessens bester Nachwuchsband gewählt. Eine Schmunzelgeschichte brachte Katze Elsa, die im Garten für eine große Baumfällaktion sorgte (Beitrag 55331). Wenig zu schmunzeln hatte die GZ-Redaktion, denn eine Diskussion mit unglaublichen 189 Kommentaren entfachte darüber, dass die GZ scheinbar eine neue Themengewichtung vornahm (Beitrag 54414).
Im
September haben sich zehn aktive Bürgerreporter zu einem Redaktions-Workshop in den neuen Räumen der GIEßENER ZEITUNG getroffen. Hier wurden Fragen beantwortet und wichtige journalistische Grundlagen erklärt. Die GZ präsentierte sich zudem auf Messen, etwa bei der 17. Hungener Gewerbeausstellung am 24. und 25. September und zeitgleich in Lahnau. Auch fand der zweite GZ-Stammtisch am 30. September statt.
Alles neu machte der
Oktober: Unsere Seiten 2 in den Printausgaben wurden gespickt mit neuen Rubriken. So gibt es seitdem in jeder Ausgabe eine Kolumne oben links und einen Steckbrief, in dem wir Bürgerreporter anhand von fünf kurzen Fragen und Antworten vorstellen. Zudem gibt es nun wieder regelmäßig in jeder Mittwochsausgabe eine “GZ-Frage der Woche”. Bürgerreporter Christoph Westrupp veröffentlicht online seine persönliche Liebeserklärung an Gießen (Beitrag 57189).
Seit
November teilen sich GZ-Bürgerreporter und Facebook-User Erinnerungen an ein Gießen von früher. Nach dem Vorbild angrenzender Städte hat die GIEßENER ZEITUNG die “Du weißt Du kennst Gießen, wenn Du früher”-Gruppe bei Facebbok gegründet.
Die Landesgartenschau erhitzt zudem die Gießener Gemüter. Und Grund zur Freude gaben zwei Schwimmerinnen des TV07 die Hessenmeister wurden.
Anlass zum Trauern und Grund zur Diskussion im
Dezember bot der Tod von Johannes Heesters an Heiligabend. Zudem fand in diesem Monat die Occupy-Bewegung mit in einer Demonstration und Gießener Beteiligung einen weiteren Höhepunkt.
Die GZ-Bürgerreporter verraten ihre geheimen Weihnachtsrezepte, schaffen Einblick in die vorweihnachtlichen Wohnstuben und lassen alle Leser an ihrer Kreativität teilhaben.
Die GZ will’s zum letzten Mal in diesem Jahr wissen: Welche Ereignisse aus 2011 sind Ihnen in Erinnerung geblieben?