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Auf die Bahn ist Verlass...

Linden | Bahnhof Großen-Linden am Montag Morgen. Es ist der 5. Januar und damit für viele der erste Arbeitstag in 2009. Das ist, nach 2 Wochen "off" wie der Deutsche sagt, eh nicht wirklich motivierend. Petrus hatte es in dieser Nacht zu allem Überfluss auch noch gut mit uns gemeint. Schnee im Winter und nach einigem Hin- und Her mit Besen und Schneeschieber muß man um 06:28 Uhr auch noch am Bahnhof stehen um den Zug zu bekommen. Also ab ins Auto und nach Großen-Linden auf den Pendlerparkplatz. Was jetzt kommt kennt jeder der hier steht. Erst einmal auf die Kälte einstellen, es zieht ja immer so, wenn der "Silberfisch" (man braucht diesen Zug genauso wenig wie das benannte Tierchen) um kurz vor halb sieben durchrauscht. Qui habet aures audiendi, audiat! Um 06:28 Uhr stellt man fest, dass der Regionalexpress nach Frankfurt planmäßig einfährt und weiß gar nicht mehr wohin mit seinem "Was`n das, der ist ja pünktlich...". In dubio pro reo. Sollte sich die Bahn im neuen Jahr verbessert haben und kundenfreundlich geworden sein? Sollten wir alle pünktlich und ohne Verspätungsfrust am Arbeitsplatz erscheinen?
Mit nichten. Dienstagmorgen 06:45 Uhr am Bahnhof Großen-Linden war die Welt wieder in Ordnung. "Für alle Reisenden in Richtung Frankfurt am Main, der Regionalexpress blablabla hat 15 - 17 min. Verspätung. Ich wiederhole...".
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Puh, da sieht man es wieder, auf die Bahn ist Verlass... Über die Bahn und ihre Unzuverlässigkeit kann man also doch nicht lästern, schließlich sind wir es doch gewohnt, das es Verspätungen gibt oder Züge ausfallen, Durchsagen bezüglich dieser Verspätungen oder Ausfälle kurz vor dem Eintreffen des Zuges oder eben gar nicht gemacht werden.
Um es nicht mit Napoleon sagen zu müssen: " Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das kostbarste stehlen: die Zeit. ". Bei - 9° Celsius und einem leichten aber richtig kalten Wind fällt einem so etwas schon mal ein.
Mal sehen was uns nach dem geplanten Börsengang der Bahn noch so alles beschert wird. Aber bis dahin dauert es wahrscheinlich noch ein ganzes Jahr und da kann ja das eine oder andere zum Beispiel von unseren schweizerischen Nachbarn noch gelernt werden, wenn man will. Oder müsste man schreiben, wenn man kann...

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von:  Norfried Stumpf

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Norfried Stumpf
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