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SPD Linden informiert sich über Waldkindergarten

von SPD Lindenam 03.09.20111103 mal gelesenkein Kommentar
Linden | Seit dem Ende der Sommerferien gibt es in Linden eine neue, attraktive und innovative Möglichkeit, Kindergartenkinder betreuen zu lassen: Mit sechs dreijährigen Kindern – ausnahmslos Mädchen-, Kindergartenleiterin Heike Winter, Erzieherin Bettina Hackel und Erzieher Chris Roll startete Anfang August der Waldkindergarten. Träger des Kindergartens ist die evangelische Kirchengemeinde Großen Linden um Pfarrer Axel Zeiler-Held, der der Initiator dieses Projekts ist. Lindens Sozialdemokraten, die sich in der Vergangenheit positiv zu diesem Vorhaben geäußert und dessen Entstehung mit großer Sympathie verfolgt haben, konnten sich jetzt vor Ort ein Bild vom Treiben der Kindergartenkinder im Lindener Wald machen.
Die SPD-Stadtverordneten Gudrun Lang, Dr. Michaela Goll und Horst Weitze nutzten gerne die Möglichkeit zu einem Besuch der Waldkinder und ihrer Betreuer. Bettina Hackel und Chris Roll erläuterten den Stadtverordneten dabei den normalen Tagesablauf und auch manche Anfangsschwierigkeiten der Waldkinder wie z. B. Händewaschen ohne fließend Wasser oder die Blasenentleerung in der freien Natur. Beide hoben das große
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Engagement der Eltern hervor, die, wie in der vorigen Woche geschehen, bei Unwetterwarnung per SMS benachrichtigt werden und ihre Kinder dann ins evangelische Gemeindehaus in Großen-Linden bringen. In angenehmer Frühstücksrunde wurden die von den sozialdemokratischen Stadtverordneten mitgebrachten Obstspieße verzehrt und das Buchpräsent begutachtet. Danach stand eine Erkundung des leicht angefüllten Entwässerungsgrabens an. Stadtverordnete Gudrun Lang lobte noch einmal das Engagement aller Beteiligter, die die Entstehung dieses Waldkindergartens möglich gemacht haben, insbesondere Pfarrer Zeiler-Held: „Der Waldkindergarten ist eine großartige Ergänzung des Betreuungsangebots in Linden, der dem Träger, den Erzieherinnen und den Eltern derzeit noch viel Eigeninitiative, Organisationstalent und Improvisationsvermögen abverlangt. Die Begeisterung der Kinder und der Erzieher zeigt aber, dass der Aufwand lohnt. Für die Stadt lohnt es auch, über ein solches Angebot zu verfügen, daher sind auch die städtischen Zuschüsse gerechtfertigt und notwendig.“
Stadtverordnete Dr. Michaela Goll verwies abschließend noch auf die Anmeldezahlen für die nächsten Jahre: „Schon jetzt denken die Erzieher insgeheim über eine zweite Gruppe ab 2013 nach. Das zeigt, wie gut der Waldkindergarten angenommen wird - und das, obwohl die Betreuungszeit nur von 7.45 Uhr bis 13.15 Uhr liegt. Zu kurz für berufstätige Eltern, die dieses tolle Angebot nicht nutzen können. Dabei hätte es seitens der Stadt mit dem Neubau des Kindergartens Regenbogenland und einem Familienzentrum Möglichkeiten gegeben, auch für die Waldkinder Mittagstisch und Schlafplätze in erreichbarer Entfernung zur Verfügung zu stellen. Leider hat das die politische Mehrheit in Linden nicht gewollt!“
In jedem Fall hat aber der Besuch des Waldkindergartens allen Teilnehmern viel Freude gemacht.

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