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Atomausstieg auch in Gießen ?

Linden | Auf Einladung der Anti-Atom-Initiative Gießen und des Evangelischen Pfarramtes für Stadtkirchenarbeit diskutieren am Mittwoch, dem 08. Juni, ab 19.00 Uhr, im Gemeindehaus der Pankratiusgemeinde (Georg-Schlosser-Str. 9, Gießen)

Dr. Hans-Otto Wack - Anti-Atom-Initiative
Gerhard Merz, MdL SPD
Dr. Wolfgang Deetjen, GRÜNE
Reinhard Paul, Vorstand SWG
Stefan Kaisers, Mieterbund

Die Moderation übernimmt Klaus Pradella vom Hess. Rundfunk

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Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
24.465
Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.06.2011 um 00:26 Uhr
Danke für den Hinweis, der meiner Meinung nach auch in der Tagespresse schon erschienen ist
Christian Momberger
10.838
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 07.06.2011 um 00:57 Uhr
Auch wenn es schon in der Tagespresse gestanden hat, auch hier gehört bzw. muss es trotzdem rein.
Peter Herold
24.465
Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.06.2011 um 13:45 Uhr
Die Vielfahlt beim Lesen trägt zur Meinungsbildung bei;-))
Stefan Walther
3.935
Stefan Walther aus Linden schrieb am 09.06.2011 um 00:04 Uhr
Nun, kurzes persönliches(!) Fazit:

Sicher standen mir aufgrund meiner politischen Ansichten Dr. Wack und Stefan Kaisers "am nächsten", Dr. Wack betonte u.a. auch die Notwendigkeit des weiteren Protests und Drucks durch die Anti-AKW-Bewegung, denn nur ihr sei es zu verdanken dass sich überhaupt etwas bewegt, und nicht den Politikern (auch nicht den GRÜNEN, sie hatten ja ihre Chance..)! Kaisers ging vor allem auf die Situation der Mieter ein, die unter, seiner Meinung nach, überhöhten Strompreisen, auch der SWG, zu leiden hätten...
Herr Merz setzte sich in erster Linie für die kommunale, dezentrale Stromversorgung ein, ohne Illusionen zu verbreiten, dass sich Gießen dadurch selbst versorgen könnte, und er hält das Aufbrechen der Monopolstellung der Energiekonzerne für eine der wichtigsten Aufgaben.
Auch Herr Paul hat seinen Standpunkt, auch wenn ich ihn nicht teile, meines Erachtens gut vertreten, kritisierte mir aber zu wenig (oder gar nicht) die langen geplanten Restlaufzeiten der AKWs....
Mit Dr. Deetjen`s Ausführungen, erinnerte mich lediglich an Wahlkampf der GRÜNEN, konnte ich nicht viel anfangen, viel zuviel Selbstdarstellung und wenig verbindliches, immer den Verbraucher (mit Energiesparen) im Mittelpunkt...

Die Diskussion kam etwas zu kurz, zu lange Statements, aber auch viele gute Informationen und viele Ideen auf kommunaler Ebene...
Was mich bei allen auf dem Podium etwas störte:
- alle akzeptierten, mal mehr mal weniger, dass es für den verbraucher teurer werden würde, dies müssten wir dann im Interesse kommender Generationen in kauf nehmen,,,das halte ich für grundfalsch, die Umstellung auf erneuerbare Energien hat alleine auf Kosten der Konzerne zu gehen! Auf zwei in diese Richtung gehende Kritiken, wer soll das bezahlen, oder warum Milliarden Subventionen für die Atomindustrie weltweit, ging das Podium leider nicht ein. Hier zeigt sich meines Erachtens auch, dass der Anti-AKW-Protest noch stark vom kleinbürgerlichen Lager geprägt ist und die Gewerkschaften und die Arbeiterbewegung kaum eine Rolle spielt!
- es kam auch nicht klar heraus, dass alles Energiesparen im privaten Bereich solange nichts bringen wird, so lange Konzerne darüber entscheiden was und wie produziert wird, oft Wegwerfprodukte, die viel Energie verbrauchen und nicht lange halten und mit dem Stromverbrauch ein riesen Geschäft zu machen ist.
Peter Herold
24.465
Peter Herold aus Gießen schrieb am 09.06.2011 um 00:17 Uhr
Ja das stelle ich auch fest Stefan. Immer wird nur der Verbraucher, also der einzelne Bürger zum Zahlen aufgefordert. Hier vermisse ich Protest aus politischen Kreisen. Es machen sich hier die Grünen in Gießen die Sach sehr leicht. Hauptsache man regiert mit, da braucht man ja sonst nichts tun!
Christian Momberger
10.838
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 09.06.2011 um 00:31 Uhr
Vielen Dank Stefan für Deinen interessanten Bericht.
Peter Herold
24.465
Peter Herold aus Gießen schrieb am 09.06.2011 um 00:48 Uhr
Noch so ein Nachtvogel unterwegs
Lumdatal Bahn
366
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 27.06.2011 um 22:22 Uhr
Hier mal ein Link:
http://www.youtube.com/watch?v=vZjpPedkXSA

wenn man halbwegs aufmerksam die Gießener Anti-Atom-Initiative beobachtet, fällt zumindest mir auf, dass sich die Gruppe aktuell auch den verwandten Themen öffnet. Ist ja ok.

-Energie- ist ja nicht nur eine Frage, die sich auf die Stromgewinnung oder Verbrauch bezieht. Die Aussagen der hier kürzlich vortragenden Akteurin von -Transition town- zum Thema Öl - Resourcen und die Lehren, die wir daraus ziehen sollten bzw müßen, waren schon bemerkenswert. Und da wirkt dann natürlich auch der Faktor -motorisierter Individualverkehr- (MIV) bzw steht zur Disposition.

Wird es also doch wahr, mit der Reaktivierung der Lumdatalbahn!
Stefan Walther
3.935
Stefan Walther aus Linden schrieb am 27.06.2011 um 22:57 Uhr
Ja sicher, es geht um Erneuerbare Energien, das wird auch von allen in der Anti-AKW-Bewegung aktiven Menschen betont, nicht nur in Gießen!

Es geht auch um`s Energie-sparen, es geht auch um Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs, es geht dann sicherlich auch um die ernsthafte Überlegung der Reaktivierung der Lumdatalbahn.....aber dies alles wird nichts nützen, wenn wir den Energie-KONZERNEN nicht das Handwerk legen, wenn weiterhin ausschließlich produziert wird was Profit bringt (u.a. auch Energie-fressende Produkte), wenn dadurch der Fortschritt ganz bewußt gebremst wird....oder anders ausgedrückt: wenn nicht der Bedarf ausschlaggebend für die Produktion ist, sondern die Gewinnerwartung!
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von:  Stefan Walther

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Interessensgebiet: Linden
Stefan Walther
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