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Osterfriedensaktion der Gießener Friedensinitiative

Linden | Afghanistan - Krieg beenden, Zivil helfen

Ausstellung am Ostersamstag, 23. April 10 bis 14 Uhr
Kirchenplatz in Gießen

Die Gießener Friedensinitiative, die Fördergemeinschaft Friedensarbeit Gießen e.V. und die Frauen für den Frieden zeigen am Ostersamstag auf dem Kirchenplatz in Gießen eine Ausstellung zu Afghanistan. Zu sehen sind Bilder von Krieg und Frieden, Fotos eines einst schönen Landes, welches durch jahrzehntelange Kriege zerstört wurde.
Seit nunmehr zehn Jahren führt die NATO Krieg in Afghanistan. Das Jahr 2010 war für die Menschen in Afghanistan, besonders für die Zivilbevölkerung, aber auch für die NATO-Truppen das verlustreichste Jahr seit Kriegsbeginn. Unsere Ausstellung zeigt das Grauen des Krieges mit seinen Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, aber auch die vielfältigen Gesichter dieses Landes und seiner Menschen.
Die Friedensbewegung fordert einen sofortigen Waffenstillstand und den Beginn des Abzugs der Bundeswehr. Gleichzeitig muss die zivile Hilfe massiv verstärkt werden.

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Kommentare zum Beitrag

Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.04.2011 um 01:06 Uhr
Danke für den interessanten Hinweis. Und am Ostermontag findet eine zentrale Ostermarschdemonstration mit anschließender Kundgebung auf dem Römer in Frankfurt statt.
Antje Amstein
5.961
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 10.04.2011 um 01:08 Uhr
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 10.04.2011 um 06:48 Uhr
Zu Frankfurt, Ostermontag, kommt noch was!
Peter Herold
24.429
Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.04.2011 um 19:39 Uhr
Lieber Stefan. Wollen wir nicht auch die ganze Sache benennen! Vorher, ich wiß nicht wie lange, waren doch auch die Russen schon dort. Das müsste doch auch erwähnt werden und was war mit den Taliban? Führten di nicht gegen ihre "Brüder" auch Krieg.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 11.04.2011 um 19:53 Uhr
Nun Peter, dies hatten wir an anderen Stellen hier in der GZ schon ausführlich erwähnt. Nur darum geht es heute nicht, klar die Russen waren keinen Deut besser, aber wir leben nunmal in Deutschland, und Deutschland ist Mitglied der NATO, und die NATO führt zur Zeit Krieg! Also, gegen und für was müssen wir uns als deutsche jetzt einsetzen? =
Bundeswehr raus aus Afghanistan, das ist das Thema!

und nebenbei, die Stärke der Taliban ist ein Produkt der USA, sie waren früher völlig unbedeutend in Afghanistan!
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 11.04.2011 um 21:16 Uhr
Sehr gut Stefan, Du hast völlig. Natürlich ist es scheitern der Sowjets in Afghanistan ein weiterer Punkt, aber es ist zugleich auch ein sehr gutes zusätzliches Argument, dass der Krieg dort unten nicht gewonnen werden kann und daher schnellstmöglich beendet werden muss.
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 11.04.2011 um 21:32 Uhr
...und wer sagt, dass er überhaupt gewonnen werden SOLL? In wessem Interesse wäre es, wenn die NATO diesen Krieg "gewinnen" würde? Im Interesse des afghanischen Volkes? = mit Sicherheit nicht!
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 11.04.2011 um 21:33 Uhr
Stimmt, Stefan!
Peter Herold
24.429
Peter Herold aus Gießen schrieb am 12.04.2011 um 12:47 Uhr
Lieber Stefan, das mit dm nichtgewinnen könte erklären, dass immer weiter gemacht wird. Dabei verdient die Rüstungsindustrie, egal wo(auch in Deutschland?) immense Gelder. Ein Grund nicht auzuhören;-(
Da sagen doch die führenden Afghanen das Militär soll abziehen. Ja was hält uns dann noch dort?
Stefan Walther
3.930
Stefan Walther aus Linden schrieb am 12.04.2011 um 18:54 Uhr
Lieber Peter, unter anderem genau das was du ansprichst = Riesengewinne für die Rüstungsindustrie, die produzierten Waffen müssen ja verkauft und eingesetzt werden. makaber? sicherlich, aber es ist hier nicht anders wie bei jeder x-beliebigen "Ware", produziert wird nur das was Gewinn bringt!

Natürlich stehen andere Dinge im Vordergrund:
die strategische, geopolitische Bedeutung Afghanistans
die (angeblich?) enormen neu "gefundener" Rohstoffe
der "Gesichtsverlust" der NATO bei einem Abzug ohne den Krieg gewonnen zu haben
usw. usw.

Von "uns" würde ich in dem Zusammenhang auch nicht reden. Das deutsche Militär vertritt dort nicht "unsere" Interessen (Meinung), genauso wenig wie das US-Militär die Meinung der US-Amerikaner usw.
Peter Herold
24.429
Peter Herold aus Gießen schrieb am 15.04.2011 um 17:50 Uhr
Dein Kommentar ist vollkommen so wie ich es mir gewünscht habe.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Stefan Walther

von:  Stefan Walther

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Stefan Walther
3.930
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