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Deshalb am 27. März SPD wählen (2.6.3) Verkehr in Linden umleiten: Entlastungsstraßen

Linden | Entlastungsstraßen sind eine nachhaltige städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsoption für Linden. Durch den Wegfall des Durchgangsverkehrs und der damit einhergehenden Reduzierung der Lärm- und Schmutzbelastung kommt es zu:
• einer Steigerung der Wohnqualität,
• neuen Möglichkeiten zur bürgerbezogenen Umgestaltung der Innerortsstraßen (z.B. Neuordnung des Parkens, Straßen-Begrünungen und Verkehrsberuhigung)
• einem Anreiz zum Erhalt und der Sanierung historischer Bausubstanz.

Nur wenn für den innerörtlichen Verkehr eine nachhaltige Verkehrskonzeption vorliegt, kann die Stadt sich um die Aufnahme in Förderprogramme zur Stadterneuerung bemühen. Finanzielle Leistungen aus solchen Programmen kommen nicht nur der Kommune zu gute, sondern auch Grundstückseigentümern.

Ein weiterer Vorteil der Ortsumgehung stellt die verbesserte Erreichbarkeit Gewerbegebiete Lindens für Konsumentinnen und Konsumenten aus den Nachbargemeinden ohne Belastung der Innerortsbereiche dar. Dies bedeutet die Sicherung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze in Linden.

Entlastungsstraßen würden insgesamt also eine deutliche innerörtliche Belebung und Attraktivitätssteigerung sowie eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Linden bewirken.

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SPD (521)Linden (182)
2.6.3.1 Entlastungsstraße für Leihgestern

Die Entlastungsstraße könnte in ost-westlicher Richtung von der L3129 von Pohlheim zum Gewerbegebiet Lückebachtal führen. Vom bisherigen Verlauf der L3129 würde sie aus Richtung Pohlheim kommend einige Hundert Meter vor dem Ortseingang Leihgesterns nach rechts abzweigen, um sodann in ausreichender Entfernung der bisherigen Wohnbebauung zu verlaufen. Nach dem Kreuzungspunkt der Straße zwischen Mühlberg und Leihgestern nahe der Grundschule folgt der Verlauf den bereits beschlossenen Planung für das Baugebiet „Nördlich Breiter Weg“ und endet an der Bahnunterführung. Die Kreuzungspunkte Steinweg, Grundschule und solche für das neue Baugebiet sind mit Kreisverkehren auszubauen, um den Verkehrfluss zu verlangsamen und die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer zu gewährleisten.

2.6.3.2 Entlastungsstraße für Großen-Linden

Eine weitere Möglichkeit zur verkehrlichen Entlastung Lindens bietet der Bau einer Umgehungsstraße westlich von Großen-Linden im Zusammenhang mit der Ausweisung und Erschließung des Gewerbegebietes „Pfaffenpfad“. Damit könnten insbesondere die Hüttenberger/Lützellindener Straße sowie Teile der Frankfurter Straße vom Durchgangsverkehr befreit werden, der aus den Nachbarorten Hüttenberg und Lützellinden ins Gewerbegebiet und den dortigen Autobahnanschlüssen fließt. Auch ein potenzielles Wohn- oder Mischgebiet südlich des Großen-Lindener Friedhofs kann von einer solchen Straße profitieren.

Als einzige Variante für ein solches Vorhaben kommt eine Trassenführung entlang des Gießener Rings jenseits von Großen-Linden in Frage. Andere Verläufe würden eine bloße Belastungsverschiebung innerhalb Lindens bedeuten.
Die Umgehungsstraße für den westlichen Teil Großen-Lindens ist die Fortführung der L3129 aus Richtung Hüttenberg auf dem Verlauf der bereits schon vorhandenen Baustraße entlang der A485 (Gießener Ring). Sie endet an der Autobahnunterführung für den bisherigen Landwirtschaftsweg im Bereich des Gewerbegebiets Lückebachtal-West. Durch diese Verkehrsführung würde eine der beiden Untertunnelungen des Gießener Rings an der Ortseinfahrt Großen-Linden (Lützellindener- oder Hüttenberger Straße) überflüssig, die von der Hüttenberger Straße kurvenförmig abzweigende Spange in Richtung Hüttenberg könnte wegfallen. Die Kreuzungspunkte der neu zu schaffenden Straße sind mit Kreisverkehren zu versehen, um den Verkehr zu verlangsamen.

2.6.3.3 Autobahnanschluss

Zur Verkehrsentlastung Lindens durch besseren Abfluss des Verkehrs ist der Bau der Anschlussstelle Oberhof an den Giessener Ring weiter zu verfolgen. Planung und Umsetzung dieses Vorhabens sollten in interkommunaler Zusammenarbeit mit der Stadt Gießen erfolgen.

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