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Deshalb am 27. März SPD wählen (2.6.1) Naherholungsräume in Linden sinnvoll erschließen

Linden | Zum Wohlbefinden in einer Stadt gehören immer auch Orte, an denen Menschen Erholung vom Alltagsstress, aber auch Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung finden können. Zu nennen sind hier z. B. die Grube Fernie, der Bergwerkswald, die Lückebachniederung und Böhmerwald.

Bei allen Maßnahmen zur besseren Erschließung und Attraktivitätssteigerung dieser Naherholungsräume muss im Konsens zwischen Stadt und den betroffenen Verbänden, Vereinen und Bürgern eine naturverträgliche Naherholung und Freizeitgestaltung unter dem Gesichtspunkt einer nachhaltigen Sicherung der Erholungs- und Erlebnisfunktion der Landschaft gewährleistet sein. Ein vernünftiger Ausgleich zwischen den Belangen von Naturschutz und Naherholung muss gefunden werden! Typische Tierarten, wie etwa der Steinkauz, sind auf den Erhalt ihrer Lebensräume angewiesen. Gerade in Linden gibt es auch noch einen guten, aber pflegebedürftigen Bestand an alten Obstbäumen mit der zugehörigen Tier- und Pflanzenwelt, der ebenso wie sonstige Naturschutz- und FFH-Gebiete mit speziellen Lebensräumen und Tierarten des Schutzes bedarf. Zugleich sind Fließgewässer wie der Lückebach und Schafbach und damit zusammenhängende Feuchtbiotope weiter zu renaturieren, was zudem einem effektiven Hochwasserschutz dient.
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Im Bereich um den ehemaligen Tagebau der Grube Fernie bieten sich unter dem Gesichtspunkt der Naherholung verschiedene Maßnahmen an. Die Spazierwege und Ruhepunkte am See müssen leicht erreichbar und auf attraktiv gestalteten Wegen erreichbar sein. Die Parkplätze befinden sich in einem schlechten Zustand und sind mangelhaft ausgeschildert. Durch bessere Beleuchtung, beispielsweise mit solarbetriebenen Lampen, und einer Ausbesserung des Untergrunds könnte hier Abhilfe geschaffen werden.

Auch für Fußgänger ist der Zugang zur Grube Fernie wenig attraktiv. Vor allem die beiden Fußgängerunterführungen unter der A485 und der Landesstraße 3129 vom Gewerbegebiet Lückebachtal aus, können verschönert werden. Ausleuchtung und eine Befestigung des Untergrunds, aber auch die freundliche Gestaltung der Innenwände sind hier von Nöten.
Durch das Aufstellen neuer Schilder könnten die Besucherinnen und Besucher des Naherholungsraumes Grube Fernie auf die dort existierenden Pflanzen und Tiere hingewiesen und zugleich für die Belange des vorhandenen Vogelschutzgebiets sensibilisiert werden.

Große Teile des Bergwerkswaldes, einschließlich des gleichnamigen Naturschutzgebietes, liegen auf Lindener Gemarkung. Der Wald als einzigartiger Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten muss geschützt werden. Dies darf jedoch der Naherholung und Freizeitgestaltung für Bürgerinnen und Bürger in Wäldern nicht entgegenstehen. Daher ist die Erstellung und Veröffentlichung eines Wanderroutenplans anzustreben, die im Wald ausgeschildert werden sollten. Auch bietet sich die Einrichtung moderner „Naturerlebnispfade“ in verschiedenen Bereichen des Bergwerkswaldes an. Für sportlich Interessierte sollten „Trimm-Dich“- und Walking-Pfade erhalten bzw. instand gesetzt werden. Der Bereich um die Nikolausquelle am östlichen Rand der Lindener Gemarkung bedarf dringend einer Aufwertung. Durch Beschilderung, regelmäßiger Pflege und das Aufstellen neuer Sitzgelegenheiten kann ein neuer, schöner Erholungs- und Ruhepunkt für Besucherinnen und Besucher geschaffen werden.

Im allgemeinen kann durch besondere Informationstafeln auf viele interessante und schützenswerte Dinge in der Natur hingewiesen werden. Dadurch ist auch eine Verstärkung des Bewusstseins der besonderen Belange des Naturschutzes bei Bürgerinnen und Bürgern möglich.

Auch ist die Einrichtung eines historischen Rundwanderwegs in Linden denkbar. Auf diese Weise könnten auch alte Flurbezeichnungen wie beispielsweise Hexenbusch oder Schindanger im Bewusstsein der nachfolgenden Generationen verankert werden.

Die Streuobstbestände sind erhaltenswert, fachgerecht zu pflegen und durch geeignete Maßnahmen zu entwickeln; die Stadt hat gegebenenfalls Vermarktungsstrategien zu initiieren.

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von:  SPD Linden

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