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Deshalb am 27. März SPD wählen (2.1): Wohnen und Arbeiten in Linden

Linden | Stadtentwicklung für Linden steht unter dem Motto „Leben in einer lebendigen Stadt mit hoher Wohnqualität“ – daran hat sich die Planung für die kommenden Jahre auszurichten.

Viele Menschen haben die ökologische Bedeutung unserer Lebensgrundlagen erkannt und wollen in erster Linie dort leben und arbeiten, wo ihr Umfeld ihnen eine hohe Wohn- und Lebensqualität bietet und ihre Ansprüche an gesunde Lebensbedingungen und Erholung erfüllt werden. Ein moderner, gesellschaftlich breit verankerter Naturschutz muss daher ein wesentlicher Baustein der Wirtschafts- und Standortpolitik sein.

Die Unverwechselbarkeit und Attraktivität einer Stadt wird dabei nicht nur das Stadtbild selbst bestimmt, sondern auch durch unbewusst wahrgenommene Umstände, die zugleich das Besondere –im positiven Sinne das Ambiente- ausmachen und zu erhöhter Wohnqualität und Anziehungskraft für Neubürger führen. Unverwechselbar in diesem Sinne ist sowohl das Erscheinungsbild als auch die Lage unserer Stadt, letztere bietet allerdings nicht nur Vorteile.

Ø Das Erscheinungsbild wird einerseits geprägt durch die historischen Ortskerne in den
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SPD (512)Linden (175)
Stadtteilen Leihgestern und Großen-Linden und die „pulsierenden“ Gewerbegebiete, andererseits aber auch durch die Lage zwischen den großen Verkehrsadern A 45/A 485 und die mit den attraktiven Gewerbegebieten einhergehenden Belastungen durch Verkehrsaufkommen und Verkehrslärm. Dies ist bei Entwicklung der Zielvorstellungen für eine Siedlungspolitik in gleichem Maße zu berücksichtigen wie die demographischen Veränderungen unserer Gesellschaft und daraus resultierende geänderte Anforderungen. Im Einzelnen sind folgende Kriterien für eine zukunftsweisende und sachgerechte Planung bestimmend:

Ø Die zu erwartende Stagnation der Bevölkerungszahlen, wenn nicht gar ihre rückläufige Entwicklung, macht es erforderlich, die Stadt attraktiver zu gestalten, um die Einwohnerzahl auf heutigem Stand halten zu können und Neubürger –insbesondere junge Familien- zum Zuzug zu bewegen. Regelmäßig wird dieses Ziel nicht allein durch das Ausweisen neuer Baugebiete zu erreichen sein.

Ø Die Gesellschaft und damit auch die Lindener Bevölkerung wird deutlich älter. Dies hat Einfluss nicht nur auf die vorzuhaltende soziale Infrastruktur, sondern bietet zugleich die Chance generationenübergreifender Einrichtungen. Denn Senioren in heutiger Zeit nehmen weitaus aktiver als früher am gesellschaftlichen Leben teil und bringen ihre Erfahrungen, privater und beruflicher Natur, gerne ein. Zugleich ändern sich auch die Anforderungen junger Familien oder alleinerziehender Elternteile, die regelmäßig durch die erforderliche Berufstätigkeit umfangreiche Betreuungsmöglichkeiten und Hilfestellungen sonstiger Art für ihre Kinder benötigen.

Ø Zur Verhinderung weiterer Beeinträchtigungen durch erhöhtes Verkehrsaufkommen und daraus resultierender Lärmbelästigung ist der Zuwachs an Siedlungsflächen auf das unumgängliche Maß zu beschränken, zumal auch der Erhalt der vorhandenen Grünflächen in der Gemarkung der Erhöhung der Wohnqualität dient. Es darf daher trotz der Konkurrenzsituation mit Nachbargemeinden kein Wachstum um jeden Preis geben, weil hierdurch am Ende die Wohnqualität negativ beeinflusst wird. Im Vordergrund muss vielmehr die Verbesserung der Attraktivität der vorhandenen Wohnquartiere stehen, die allerdings mit der verhaltenen Erschließung neuer Baugebiete einher gehen kann, um so auch weitergehende Entwicklungschancen wahrzunehmen. Die Stadt muss also insgesamt aktiv und attraktiv gestaltet werden, zugleich ist der Bevölkerungsentwicklung durch zielgerichtete Zukunftsinvestitionen (Stichwort: generationenübergreifendes Familienzentrum) auch in Zeiten knapper Kassen Rechnung zu tragen.

Siedlungspolitisch folgen daraus für die SPD Linden für die nächsten Jahre (mittelfristig) zwei konkrete Zielvorstellungen:

Ø Vorhandene Wohngebiete sind durch städtebauliche Maßnahmen aufzuwerten, Fördermittel dafür sind in Anspruch zu nehmen bzw. von der Stadt in dem ihr möglichen Umfang zur Verfügung zu stellen

Ø Das Baugebiet „Nördlich Breiter Weg“ ist mittelfristig, für die Zeit nach vollständiger Erschließung des Baugebiets „In der Imsbach“, als maßgebliche Siedlungsfläche zu erschließen, die damit einhergehenden Chancen generationenübergreifenden Wohnens und der verkehrlichen Entlastung für die Durchgangsstraßen sind wahrzunehmen

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