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Wetzlar gewinnt "Benefiz-Derby" knapp aber verdient!

Bildquelle: Sportfoto Vogler.
Bildquelle: Sportfoto Vogler.
Linden | Eine erfolgreiche Revanche für die Niederlage beim BERO Linden-Cup haben am Abend die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar gegen den TV Hüttenberg genommen. Die Grün-Weißen besiegten den Zweitligisten in dessen Halle knapp aber verdient mit 26:25 (15:12). Vor rund 800 Zuschauern, deren Eintrittsgelder komplett der Wetzlarer Tafel "Mahlzeit" zu Gute kommen, entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie. Lars Friedrich warf Wetzlar in der 7. Spielminute mit 4:3 in Front, ehe Hüttenberg in Unterzahl doppelt traf. TVH-Rechtsaußen Florian Billeck war es, der Wetzlars Keeper Nikolai Weber in der 17. Minute zum 8:6 für die Gastgeber überwinden konnte. Im Anschluß an diesen Treffer kam die "große Zeit" von HSG-Kreisläufer Giorgos Chalkidis, dem gleich drei Treffer in Folge gelangen. Damit brachte der Grieche sein Team wieder mit 9:8 in Front. Bis zum Wechsel konnte der Erstligist seinen Vorsprung verwalten. Timo Salzer war es dann vergönnt, mit einem Schlagwurf die 15:12-Pausenführung der Wetzlarer zu erzielen.

Nach dem Wechsel blieb die stimmungsgeladene Partie ausgeglichen. Das Gästeteam von Trainer Michael
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Roth vergab zunächst zu viele Möglichkeiten, konnte dann aber, auch durch einen Rückraumtreffer von Neuzugang Philipp Müller, auf 16:13 erhöhen (34.). Zwischen der 40. und 50. Spielminute legte Wetzlar dann im gleichen Atemzug zu, wie sich bei Hüttenberg individuelle Schwächen einschlichen. Durch Treffer von Müller, Salzer, Rompf und Schneider konnten sich die Grün-Weißen auf 22:17 (50.) absetzen. Das Spiel schien entschieden, doch nach einer Auszeit von Coach Roth riss der Faden im Wetzlarer Spiel. Etliche Anspiele kamen nicht an. Zudem konnte Hüttenbergs Keeper Matthias Rischel einige Würfe entschärfen. Die Gastgeber kamen nach und nach wieder heran und dem ehemaligen Wetzlarer Stefan Lex war es in der 55. Minute vergönnt, den vielumjubelten 24:24-Ausgleichstreffer für sein Team zu erzielen.

Wetzlar schlug jedoch sofort zurück. Im Gegenzug war es erneut Lars Friedrich, der die HSG wieder in Führung brachte, und als in der 59. Minute Kari Kristjanssons Dreher vom Kreis über die Hüttenberger Torlinie kullerte, war das hart umkämpfte Testspiel zu Gunsten des Erstligisten entschieden.

"Wir haben heute erneut gut in der Deckung gestanden und hatten gute Torhüter dahinter", fasste Michael Roth seine positiven Eindrücke nach dem Spiel zusammen. "Im Angriff machen wir uns das Leben aber immer noch selbst schwer, durch Unkonzentriertheiten oder schwache Abschlüsse. Das gilt es abzustellen. Dazu hat man vor allem in der Schlussphase gemerkt, dass uns heute die Alternativen zum Wechseln gefehlt haben. Alles in allem geht der Derby-Sieg aber in Ordnung. Ich bin zufrieden!" Bei Wetzlar fehlten neben Alois Mraz (Prellung in der Kniekehle) auch Steffen Fäth (Magen-Darm-Grippe), Lukas Loh und Timo Ludwig (beide spielten für die 2. Mannschaft).

Stenogramm:
HSG Wetzlar: Weber (1.-30.), Hacko (31.-60.),Schmidt 2/1, Rompf 1, Salzer 6/1, Valo, Jungwirth 2, Schneider 1, Müller 6, Chalkidis 4, Friedrich 3, Kristjansson 2. - Zuschauer: 800.

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