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Eine rotierende „Hirschkuh“ und die besten Jäger des 2. Weltkriegs

von Jasmin Hahnam 15.08.20101246 mal gelesenkein Kommentar
Wie ein großes, giftiges Insekt:  Die „Hirschkuh“ im Anflug. Noch nie war  dieser  imposante sowjetische Kampfhubschrauber auf einem westlichen Zivilflugtag zu bewundern.
Wie ein großes, giftiges Insekt: Die „Hirschkuh“ im Anflug. Noch nie war dieser imposante sowjetische Kampfhubschrauber auf einem westlichen Zivilflugtag zu bewundern.
Linden | Die Wetterprognosen lassen hoffen, und wenn die „Frösche“ denn mit ihren meteorlogischen Langzeit-Prophezeiungen Recht behalten, steht der Breitscheider „Hub“ am kommenden Wochenende der schönste und am best bestückteste Großflugtag ihrer Geschichte ins Haus. Noch nie zuvor war hier bei einer Airshow ein derart eindrucksvolles Aufgebot an Aero-Boliden, Warbirds und nostalgischen Perlen aus den Kindertagen der Fliegerei am Start. Jets und Props und Gliders, Sky-Diver, Dreh- und Nurflügler, Transporter, Aufklärer, Angreifer und hochgezüchtete Aerobatic-Diven. Da bekommen Luftfahrtfans aus nah und fern glänzende Augen. Allein für den offiziellen Teil der um 13.30 Uhr beginnenden Hauptveranstaltung am Sonntag haben die beiden Cheforganisatoren „Langer & Sohn“ viereinhalb spannende Stunden festgezurrt, und da sind die Aufwärmübungen der Piloten, die in das um 12 Uhr beginnende Vorprogramm eingebettet sind, noch gar nicht mitgerechnet. Da wird es ziemlich eng am Westerwald-Himmel. Im minutiös geplanten Showdown wäre selbst für die Kür eines Zitronenfalters kein Platz mehr. Noch auf den letzten Zielgerade-Metern des
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seit über einem Jahr laufenden Planungsmarathons glückte das ein oder andere überraschende Überholmanöver. So ist es beispielsweise Dank Verhandlungsgeschick, Diplomatie und ordentlich „Vitamin B“ gelungen, eine „Hirschkuh“ einzufangen. So viel bedeutet der ins deutsche übersetzte Nato-Codename („Hind“ ) für ein russisches Kampfhubschrauber-Schwergewicht, die Mil Mi-24. Ein solcher, ob seines Aussehens an giftiges Rieseninsekt erinnernde Heavy Metal-Heli war bisher noch nie auf einem westlichen Zivilflugtag zu sehen. Insofern handelt es sich hier um eine Europa-Premiere. Die ungarischen Luftstreitkräfte setzten mit der Vorführung des durch zwei Gasturbinen angetriebenen, 310 Stundenkilometer schnellen „Fliegenden Panzers“ noch einen röhrend-heulenden Glanzpunkt auf das an Highlights sowieso schon reiche Premium-Programm. Die „Mühle“ ist stattliche 17,30 Meter lang und hat einen Rotorkreisdurchmesser von stolzen 17 Metern. Also keine „Möhrenraspel“, die sich eben mal in einem Hinterhof parken lässt….
Dem beharrlich-zähen Feilschen um immer neue attraktive Elemente ist ein weiteres Bonbon geschuldet, das nicht nur ausgewiesenen Oldie- und Warbird-Fans schmecken und auf der Zunge zergehen dürfte. Die besten und leistungsstärksten
Die  Me 109 war das beste und am meist gebauteste Jagdflugzeug  der Deutschen im zweiten Weltkrieg
Die Me 109 war das beste und am meist gebauteste Jagdflugzeug der Deutschen im zweiten Weltkrieg
WK-II-Jäger der Deutschen, Briten, Amerikaner und Sowjets als friedliches Sextett vereint, das hat in dieser komprimierten Typen-Vielfalt bislang auch noch nie in Deutschland gegeben. Mit einer Bf (Me) 109 (Buchón) , einer Focke-Wulf 190, einer Supermarine Spitfire, zwei P 51 Mustang und einer YAK 3 hält die Königsklasse der kolbengetriebenen Jagdflugzeuge am Breitscheider Himmel Hof. Welch ein Anblick. Welch ein Sound! Apropos: Für satte Begleitmusik sorgen zudem drei Düsenjets (L29, L39 und Siai S-211), drei Harvard T-6, eine Yak 11, eine T 28, das Acroyak-Team mit drei YAK 52 und, und und.
Aber das ist, bildlich gesprochen, nur die Spitze des berühmten Eisbergs. Die Besucher dürfen sich auf jede Menge weitere Top-Acts aus dem zivilen und militärischen Bereich einstellen. Ob als Solisten oder im Pulk – Spitzendpiloten aus vielen Nationen sind am Start. Und in diesem erlauchten Kreis weiß sich auch ein Michael Göst gut aufgehoben. Das wiederholt mit WM-Edelmetall dekorierte Segelkunstflug-Ass und amtierende Weltmeisterschafts-Dritter wird die Farben der Gastgeber angemessen vertreten. Daneben stehen viele weitere große Namen aus der Luftfahrtszene auf der Besetzungsliste, wie die von Walter und Toni Eichhorn, der von Marc Matthis, Andy Wild oder von Rob Davies, um nur einige zu nennen. Ausführliche Informationen zum Programm und die die teilnehmenden Flugzeuge gibt es im Internet unter www.airshow-breitscheid.de
Die  Me 109 war das beste und am meist gebauteste Jagdflugzeug  der Deutschen im zweiten Weltkrieg
Die Me 109 war das beste und am meist gebauteste Jagdflugzeug der Deutschen im zweiten Weltkrieg
Den Besuchern wird, um Staus und lange Wartezeiten an den Kontroll-und Zahlstellen zu vermeiden, an beiden Veranstaltungstagen eine frühzeitige Anreise empfohlen. Die ersten Airshow-Teilnehmer werden bereits im Laufe des späten Freitagnachmittags erwartet, die zweite Welle trudelt dann nach und nach am Samstag ein, an dem ganztägig ein großes Flugplatzfest rund um die „Hub“ stattfindet. Ein Großteil der Teilnehmermaschinen können dann schon besichtigt oder beim freien Training ihrer Piloten am Nachmittag zwischen 14 und 17 Uhr in der Luft bestaunt werden. Zudem besteht die Möglichkeit zu Rundflügen. Abends gibt es ab 19 Uhr im Rahmen einer „Welcome-Party“ fetzige Live-Musik im Hangar und bei Einbruch der Dunkelheit ein großes Ballonglühen.

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