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Herzliches „Dankeschön“ an Lebensretter

Ein glücklicher Satilmis Arslan (3.v.r.) zwischen „seinen“ Rettern, Olav Rösler (3.v.l.)und Dr. Cordula Tewes (2.v.r.). Ebenfalls im Bild Sohn Murat (re.) sowie (v.l.) Dr. Simon Little und Marco Schulte-Lünzum.
Ein glücklicher Satilmis Arslan (3.v.r.) zwischen „seinen“ Rettern, Olav Rösler (3.v.l.)und Dr. Cordula Tewes (2.v.r.). Ebenfalls im Bild Sohn Murat (re.) sowie (v.l.) Dr. Simon Little und Marco Schulte-Lünzum.
Linden | Satilmis Arslan aus Grünberg bedankt sich nach Wiedergenesung

Es war ein typischer Novembernachmittag im vergangenen Jahr, nass-kalt und trüb, als Satilmis Arslan (59) mit einem Herzinfarkt plötzlich vor einem Laubacher Café zusammenbrach. Glücklicherweise hingen drei Helfer des DRK in der Nähe Plakate auf und waren als Ersthelfer unmittelbar zur Stelle. „Ohne das schnelle und engagierte Handeln der Ersthelfer Heike Fuchs-Stey, Christian Dwener und Ulrich Rühl hätten wir kaum eine Chance gehabt, Herrn Arslans Leben zu retten“, so Dr. Cordula Tewes, Notärztin im Giessener Regionalverband der Johanniter, „Sie begannen sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung.“ Direkt nach ihrem Eintreffen mit dem NEF (Notarzt-Einsatzfahrzeug) aus Grünberg reanimierte Dr. Tewes den zu diesem Zeitpunkt leblosen Herrn Arslan gemeinsam mit Rettungsassistent Olav Rösler erfolgreich und stabilisierte den Patienten bis zur Einlieferung in das Evangelische Krankenhaus (EV) in Gießen.
Johanniter Rettungsdienstleiter Marco Schulte-Lünzum sagt: “Jeder kann helfen! Das schlimmste in einer solchen Situation ist, gar nichts zu tun! Das fällt
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natürlich leichter, wenn gewisse Grundkenntnisse der Erste-Hilfe vorhanden sind.“ Ergänzend fügt der Ärztliche Leiter Rettungsdienst im Landkreis Gießen, Dr. Simon Little hinzu: „Hilfsorganisationen wie Johanniter und DRK bieten umfassende Kurse in Lebensrettenden-Sofortmaßnahmen oder auch für Betriebshelfer an. Das Krankheitsbild der Herz-Kreislauferkrankungen nimmt in unserer Gesellschaft weiter zu und wir tun gut daran, wenn möglichst viele Menschen in der Lage sind, in solchen Situationen adäquat zu helfen!“ „Im Durchschnitt benötigt der Rettungsdienst in Hessen, trotz Fahrzeugdezentralisierung und modernster Navigationstechnik, gut acht Minuten bis zum Eintreffen an einer Einsatzstelle. Bei einem Herz-Kreislaufstillstand treten aber bereits nach drei bis fünf Minuten erste irreversible Schädigungen des Gehirns ein. Unsere Gesellschaft braucht mehr engagierte Ersthelfer, damit Herr Arslan kein „Glücklicher Zufall“ bleibt.“ so Schulte-Lünzum weiter.
Im Namen von Johanniter Regionalvorstand Oliver Meermann bedankte sich Rettungsdienstleiter Schulte-Lünzum für den Verband bei Satilmis Arslan und überbrachte die besten Wünsche zur weiteren Genesung.

Wie Satilmis Arslan, der sich in Begleitung seines Sohnes Murat befand, berichtet, hat er keine Erinnerung an seinen Zusammenbruch. „Es geht mir gut und dank der Kochkünste meiner Frau habe ich schon wieder ein paar Kilo zugenommen!“, sagte er abschließend.

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