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Buchkritik: "Bis(s) zum Ende der Nacht"

Linden | Bella und Edward. Edward und Bella. Diese Namen lassen Teenieherzen und Romantiker seit einiger Zeit höher schlagen. Vier Bücher und bisher zwei Verfilmungen über eine grenzenlose Liebe über den Tod hinaus wider aller Vernunft.

Alles hat ein Ende. Und die Twilight-Saga um Bella und Edward von Stephenie Meyer endet mit diesem vierten, 788 Seiten starken Band. „Bis(s) zum Ende der Nacht“.

„Wenn man vom dem getötet wird, den man liebt, hat man keine Wahl[...] Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Liebsten geben kann, wie kann man es ihm dann verweigern?“
Bella Swan heiratet, nach langem Beziehungs-Auf-und-Ab mit Edward Cullen, im nahezu unspektakulären, abgehandelten Auftakt des Buches den ewig 17-jährigen Vampir. Das Glück könnte nicht vollkommener sein.
Wenn Bella nicht während ihrer Flitterwochen feststellen müsste, dass sie trotz aller Unmöglichkeit schwanger geworden ist. Mit einem Kind - halb Mensch, halb Vampir – ein Wesen, das eigentlich nicht sein darf und auch nicht sein kann.
Und auch Bella muss kämpfen, denn das Ungeborene ist viel zu stark und wächst viel zu schnell. Es fordert bei der Geburt letztendlich mehr als Bella geben kann. So rückt ihr Wunsch, endlich ein Vampir zu werden, in greifbare Nähe.

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Stephenie Meyer ist mit „Bi(s) zum Ende der Nacht“ leider kein guter Abschluss der Saga gelungen. Langweilige und gestelzt wirkende Dialoge und langatmige Handlungen beherrschen die Story. Und ohne gegebene Höhepunkte auszubauen, plätschert das Buch dahin. Bis zum erwarteten Show-Down, den es jedoch nicht gibt. Endloses Gerede langweilt zudem den Leser.
Und auch die Magie der Beziehung von Bella und Edward, die manchem Teenagern bisher einen begeisterten Seufzer entlocken ließ, kommt in diesem vierten Teil nur selten zum Vorschein. An manchen Stelle scheint die Faszination sogar krampfhaft erzwungen. Das „Kopfkino“ wurde im Gegensatz zu Teil Eins nur sehr selten in Gang gesetzt.
Und auch das fantastische, nicht-nachvollziehbare Happy End, scheint fast so, als wolle die Autorin ihre Protagonisten lediglich nicht leiden lassen. Denn jedes Opfer, das Bella aufbringen muss und worauf die vorhergegangenen drei Teile aufbauen, entfällt oder wird, zum Nachteil des Lesers, in Hollywood-Manier umgangen. Schade.

Am 5. Juni wird Teil 5 der Bis(s)-Reihe veröffentlicht, der jedoch nicht aus der Sicht von Bella und Edward erzählt wird. Hauptfigur des Romans ist Vampirin Bree Tanner, der die „Bis(s)“-Leser im dritten Band, „Bis(s) zum Abendrot“, bereits begegnet sind.

 
 

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