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Die Baby Kiwi – Ein gesundes Cocktail-Häppchen!

Die Babykiwi und ihre große Schwester
Die Babykiwi und ihre große Schwester
Linden | Die Kiwi kommt ursprünglich aus China und hieß in Europa, bis Mitte des 20. Jhs: „Chinesische Stachelbeere“. Schon 1906 kamen die ersten Kiwis nach Neuseeland. Dort florierte die Kiwi-Züchtung derart, dass der kommerzielle Anbau dieser Früchte lange Zeit eine Monopolstellung genoss. Im Jahre 1953 wurde die chinesische Stachelbeere offiziell in „Kiwi“ umbenannt, wegen ihrer Farbe und ihrer rundlichen Form, welche an dem Kiwi, einem kleinen, flugsunfähigen, braunen Vogel von Neuseeland erinnern.

Die Kiwipflanze ist eine große Kletterpflanze, die Weinstock-ähnlich wächst und in der Regel auf 2-3 Meter Länge zurück geschnitten wird. Rund 10 verschiedene Kiwi-Sorten werden weltweit angebaut, unter anderem, dieses spezielle Zwergexemplar aus niederländischen Treibhäusern.

Obwohl sie eher aussieht wie eine Traubenbeere oder Stachelbeere – ist die Baby-Kiwi eine echte kleine Kiwi mit glatter Haut. Im Gegensatz zu ihrer großen Schwester ist die "Baby-Kiwi" haarlos. Sie wird daher mit der Schale gegessen und ist somit ein leichter, schneller und gesunder Snack.

"Baby-Kiwis sind besonders gesund und haben einen süßeren Geschmack als die uns bisher bekannten grünen Kiwis. Sie sind eine natürliche Entwicklung (KEINE GENTECHNIK!) der normalen Kiwi.
Mehr über...
Obst (36)Kiwi (2)Exotische Frucht (19)Babykiwi (1)
Reich an wertvollen Inhaltsstoffen, wie z. B. Antioxidantien Vitamin A, C und E, Kalium, Potassium und Magnesium. Auch sie enthalten etwas Eisen und Phosphor.

SERVIERTIPPS:

Am besten werden Baby-Kiwis als Zwischenmahlzeit ganz oder halbiert verzehrt, mit Schale versteht sich! Sie stört gar nicht, da sie sehr zart ist. In Scheiben geschnitten sind sie eine gute Zutat für Müsli, Obstsalate, Joghurt, Eiscreme, Sorbets oder auch als Belag für Torten, Kuchen und Gebäck.
Sie sind so dekorativ auf Käseplatten, Vorspeisen, Pasteten und Cremes. Sie passen auch hervorragend zu Fleisch, Geflügel und Fischgerichten oder zu pikanten Salaten.
Kiwis verlieren bei zu langer Erhitzung ihre Farbe und ihr zartes Aroma, darum sollte man sie – wenn nötig – nur sehr kurz garen. Bei der Zubereitung einer Kiwi-Soße, sollte man darauf achten, dass die Kiwi-Kerne nicht zerdrückt oder zermahlen werden, da sonst die Soße bitter wird.

NÄHRWERT pro 100g:

Kalorien: 50 kcal
Ballaststoffe: 2,1 g
Kohlenhydrate: 10 g
Fett: 0,6 g
Eiweiß: 0,9 g
Wasser: 83 %

Kiwis wirken allgemein harntreibend und abführend.
Vollreife Babykiwis
Vollreife Babykiwis
Die in Kiwis enthaltenen Enzyme Actinidin und Bromelin werden an der Luft aktiv und als Weichmacher in der Nahrungsindustrie genutzt.
Aus diesem Grund sollte man beim Obstsalat immer kurz vor dem Servieren Kiwis zufügen, da sonst die anderen Früchte weich werden.
Achtung: Das Kiwi-Enzym Actinidin verhindert, dass Gelatine steif wird und lässt Milch gerinnen!

LAGERUNGSTIPPS:

Die "Baby-Kiwi" sollte kühl gelagert werden. Ihr bester Geschmack entfaltet sich, wenn die Früchte vor dem Verzehr noch etwas bei Zimmertemperatur reifen können. Ihre beste Essreife haben Baby-Kiwis erreicht, wenn sie dunkelgrün und weich sind. Sie können auch früher gegessen werden, nur sind sie dann fester und nicht ganz so süß. Das Reifegrad läßt sich blitzschnell beschleunigen, indem man harte, unreife Kiwis, zusammen mit einer Banane oder einem Äpfel, in einem leicht perforierten Kunststoffbeutel steckt.

Im Kühlschrank halten sich unreife Kiwis bis zu 3 Wochen und Reife Exemplare nur 2-3 Tage frisch.

Die Babykiwi und ihre große Schwester
Die Babykiwi und ihre... 
Vollreife Babykiwis
Vollreife Babykiwis 
Richtig dunkelgrün im Vergleich zu der normalen Kiwi...
Richtig dunkelgrün im... 
... Einfach reinbeißen!  :-)
... Einfach reinbeißen! ... 
Süße Gesundmacher... :-)
Süße Gesundmacher... :-) 

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Kommentare zum Beitrag

Simone Linne
5.040
Simone Linne aus Gießen schrieb am 20.04.2010 um 10:32 Uhr
... und schon wieder lernen wir eine exotische Frucht kennen. Danke dafür!
Ingrid Wittich
18.892
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 20.04.2010 um 14:04 Uhr
Das war neu für mich und interessant. Beim nächsten Einkauf in Gießen werde ich danach Ausschau halten. Danke, Annick.
Annick Sommer
4.007
Annick Sommer aus Linden schrieb am 21.04.2010 um 21:49 Uhr
Viel Glück in Gießen, liebe Ingrid. Die Saison ist leider sehr kurz... es könnte knapp werden, aber vielleicht sind noch ein paar zu bekommen.
Sie werden bei uns nur hektogrammweise in kleinen, quadratischen, transparenten Kunststoffdosen verkauft... das ergibt einen stolzen Kilo-Preis! :-(
Doris Kick
3.565
Doris Kick aus Hungen schrieb am 21.04.2010 um 22:48 Uhr
Ups... auf den ersten Blick dachte ich fast es wären Stachelbeeren, also nicht das erste, sondern das zweite Foto...
Annick Sommer
4.007
Annick Sommer aus Linden schrieb am 21.04.2010 um 23:06 Uhr
Ja, ein wenig nach Stachelbeeren sehen sie aus... die Kiwi hieß nicht von ungefähr ursprünglich "Chinesische Stachelbeere" :-)
Doris Kick
3.565
Doris Kick aus Hungen schrieb am 21.04.2010 um 23:29 Uhr
Oh... na klar, wer lesen kann ist glatt im Vorteil, hatte erst die Bilder angesehen und dann den Text gelesen...
Ingrid Wittich
18.892
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 22.04.2010 um 09:37 Uhr
Leider habe ich gestern in Gießen keine gefunden.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Annick Sommer

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Interessensgebiet: Linden
Annick Sommer
4.007
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