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Edler Zwetschenbrand vom Wasserhaus Leihgestern

v. lks.  Karl Frank, Gernot Becker, Dietmar Reichel
v. lks. Karl Frank, Gernot Becker, Dietmar Reichel
Linden | Mit Beginn des neuen Jahres wartete bereits am 2. Januar eine weitere Aufgabe auf zwei der Initiatoren für den Erhalt des denkmalgeschützten Kulturdenkmals. Wie im Herbst bereits an gleicher Stelle publiziert, hatten die NABU OV Linden vertreten durch Karl Frank und Franz Hübner, so wie Dietmar Reichel, ca. 6 Zentner wildwachsende Zwetschen im angrenzenden Streuobstwiesen-Bereich des Denkmals gepflügt. Es handelt sich hier also um keine Massenproduktion, sondern nur um handverlesenes und biologisch unbehandeltes Obst. Der spätere Edelobstbrand ist also nicht erst beim Brennen entstanden, sondern bei der Auswahl und Behandlung der Früchte, bei denen es sich um einwandfreies an der Sonne gereiftes Obst ohne chemische Zusätze handelt. Bei der Fam. Ackermann wurden sie in mehreren Fässern zu Maische verarbeitet und zwischengelagert.
Es wurde nun Zeit die vergorenen Früchte in „Hochprozentigen“ umzuwandeln. Dazu war die in der Nachbargemeinde Pohlheim ansässige Edelobstbrennerei Bender auserkoren worden. Nach dem Verbringen der vergorenen Früchte in den Brennkessel, erfolgt dort eine vierfache Destillation, die eine besondere Reinheit des „L‘ eau-de-vie“ (Das Wasser des Lebens, wie die Franzosen liebevoll ihren Schnaps nennen) gewährleistet.
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Nach Abschluß der gesamten Brenndauer ergab die erste „Zungen- und Gaumenprobe“, daß hier etwas ganz Besonderes geschaffen wurde, das jetzt schon einen „sanften Abgang“ im Geschmack hinterläßt und nach je nach Lagerdauer seine volle Reife erhält.
Es ist vorgesehen nach einer Mindestreifedauer im Glasballon, den „Wildzwetschenbrand“ in Flaschen abzufüllen und nach Abschluß der Restaurierungsmaßnahmen am Wasserhaus Leihgestern, Interessierten zum Verkauf anzubieten.
Die Abfindungsbrennerei Gernot Becker ist eine von 66 Brennereien und hat ihre Lizenz zum Brennen bereits seit 10 Jahren. Sie genießt für ihre edlen Erzeugnisse einen weiten Bekanntheitsgrad. Herr Becker ist nach Vereinbarung auch gerne bereit für Gruppen bis zu 10 Personen einen Einblick in die Kunst des Brennens zu geben. Neben einer rustikalen Brotzeit kommt auch die Verkostung der edlen Brände nicht zu kurz.

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Herzlichst, Ihr(e) Dietmar Reichel

von:  Dietmar Reichel

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Interessensgebiet: Linden
Dietmar Reichel
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