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Auswärtsniederlage für „Lazarett“ des „Turnteam-Linden“

von Frank Ripplam 05.11.20092553 mal gelesenkein Kommentar
Obere Reihe:  Marlon Ernst, Jonas Pahl, Florian Appelt, Moritz Weber, Till Wettlaufer, Felix Jelli, Hannes Drescher.  Untere Reihe: Martin Friedrich, Ingo Drescher, Fabian Häger, Vadim Frick, Christoph Klein, Felix Röhn, Tim Pfeiffer
Obere Reihe: Marlon Ernst, Jonas Pahl, Florian Appelt, Moritz Weber, Till Wettlaufer, Felix Jelli, Hannes Drescher. Untere Reihe: Martin Friedrich, Ingo Drescher, Fabian Häger, Vadim Frick, Christoph Klein, Felix Röhn, Tim Pfeiffer
Linden | - Unterstützung für die kommenden Heimwettkämpfe erwünscht -

Am vergangenen Wochenende trafen die TuS 1848 Ober-Ingelheim und das „Turnteam-Linden“ aufeinander. Geschwächt durch Verletzungen der Leistungsträger Hannes Drescher und Felix Jelli, welche nicht adäquat ersetzt werden konnten, und darüber hinaus auch noch vom Pech verfolgt, unterlag das Team mit 178,05 zu 192,60 deutlich. Dabei musste es auf den bisherigen Punktegaranten und Leistungsträger Hannes Drescher verzichten, welcher in regulärer Form an allen Geräten wesentliche Punkte zum Gesamtergebnis beiträgt. Vor allem am Reck bemerkte man das durch einen Fingerbruch bedingte Fehlen des Krofdorfers. Auch der Boden- und Sprungspezialist Felix Jelli musste, wegen einer alten Muskelverletzung, die bisherigen Wettkämpfe aussetzen. Zu allem Überfluss fehlte noch Jonas Pahl wegen Krankheit.

So verloren die Lindener gleich zu Beginn das erste Gerät Boden unglücklich mit 34,35 zu 35,75 Punkten. Dabei sollte das Stolpern und die darauf folgenden Unsicherheiten beim Salto vorwärts mit ganzer Schraube des Routiniers Christoph Klein ein Sinnbild für den Beginn
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einer Pechsträhne sein, die das Team durch den gesamten Wettkampf verfolgte. Am nächsten Gerät dem Pauschen-pferd, an dem die Mannschaft im vorletzten Ligawettkampf gegen den TV Hösbach mit sicheren Übungen zu Überzeugen wusste, turnte kein einziger Turner des Turnteams sicher durch. Selbst gestandene Turner wie Martin Friedrich fanden nicht den Rhythmus um das als kraftaufwendig und mit am schwierigsten zählenden Gerät durch zu turnen. So unterlag man auch an diesem Gerät mit 19,30 zu 19,90 Punkten. An den Ringen unterlag die mittelhessische Mannschaft ebenfalls der TuS Ober-Ingelheim mit 32,55 zu 33,45 Punkten, wobei das Publikum von beiden Mannschaften sichere Übungen bestaunen durfte. Nach drei von sechs Geräten stand es somit 89,1 zu 86,2 für die TuS Ober-Ingelheim. Doch die starken Geräte unserer Mannschaft - Sprung und Barren - sollten noch kommen.

Am Sprung wurde es noch einmal knapp. Unser Team bot der TuS Ober-Ingelheim einen ebenbürtigen Gegner und schlug sich tapfer. Doch Till Wettlaufer stürzte bei seinem Tsukahara gehockt kurz nach der Landung. Somit ging auch dieses Gerät mit 37,85 zu 37,35 knapp an die TuS Ober-Ingelheim. Auch am Barren gaben sich die Lindener Mühe, doch konnten sie den hochwertigen Übungen der TuS Ober-Ingelheim nicht das Wasser reichen. Daher konnte der Gastgeber auch dieses Gerät mit 35,35 zu 33,70 Punkten für sich verbuchen. Das letzte und technisch anspruchsvollste Gerät sollte nun die Niederlage besiegeln. Von Verletzungssorgen geplagt und von einer Pechsträhne verfolgt wollte die Mannschaft zeigen, dass sie dennoch in der Lage ist selbst schwierige Geräte wie das Reck zu meistern. Es verlief alles nach Plan man war besten Mutes noch Punkte aufzuholen, bis Ingo Drescher, der sich schon beim Einturnen an der Hand verletzt hatte, seine Reckübung wegen zu starker Schmerzen abbrechen musste. Somit kamen nur zwei von drei geforderten Turnern in die Wertung und es stand 30,30 zu 20,80 für die TuS Ober-Ingelheim, was letzten Endes zu einen Gesamtergebnis von 178,05 zu 192,60 führte.

Für die kommenden beiden Heimwettkämpfe am 31.10. (Beginn 16:00 Uhr) und 07.11. (Beginn 15:30 Uhr) in der Stadthalle-Linden hofft die Mannschaft jetzt auf die Unterstützung der Zuschauer. Leider werden die verletzungsbedingten Ausfälle selbst von den vorhandenen und starken Nachwuchsturnern nicht vollständig kompensiert werden können. Man wird jedoch alles daran setzen, den Zuschauern einen interessanten und unterhaltsamen Wettkampf zu liefern.

Für das „Turnteam-Linden“ gehen dabei folgende Turner an den Start:

Ingo Drescher
Auch in diesem Jahr will es unser erfahrenster Mitstreiter noch einmal wissen. Motiviert durch den Gewinn beim Deutschen Turnfest in Frankfurt, gibt er unserer jungen Mannschaft den nötigen Rückhalt und überzeugt vor allen Dingen durch seine professionelle Einstellung.

Martin Friedrich
Nach einigen Rückschlägen findet unser Routinier wieder zu alter Stärke zurück. Gerade am Seitpferd, Ringen und Reck ist er ein Leistungsträger unseres Teams und motiviert die jungen Turner durch seine Leistung.

Christoph Klein
Seine Übungen überzeugen durch Sauberkeit und perfekte Haltung. Auch er konnte bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt glänzen und bringt sich mit seiner Erfahrung in die Mannschaft ein.

Felix Jelli
Durch seine enorme Sprungkraft gehören Boden und Sprung zu seinen Stärken. Gerade er konnte seine Leistungen erheblich steigern und gehört an diesen Geräten zu den Top-Scorern.

Till Wettlaufer
Boden, Reck und Sprung sind sein Markenzeichen. Gerade am Reck konnte er enorm zulegen und zählt hier zu den Top 3 des Teams.

Moritz Weber
Der Allrounder konzentriert sich in dieser Saison auf Boden, Seitpferd, Barren und Ringe. Seine Übungen konnten gerade an Seitpferd und Ringe erheblich aufgewertet und technisch verbessert und werden.

Marlon Ernst
Unscheinbar, aber eine Stütze am Seitpferd und Boden. Gerade seine Übungen spiegeln die hervorragende gymnastische Grundlagenarbeit wider.

Hannes Drescher
In dieser Saison der Shootingstar schlechthin. Durch den Sieg bei den Deutschen Meisterschaften und beim Deutschland Cup bester Punktesammler in Team. Fällt leider bis zum Ende der Saison durch einen Fingerbruch aus und wird nicht zu ersetzen sein.

Florian Appelt
Ausdauer und Kontinuität sind sein Markenzeichen am Seitpferd und Barren. Insbesondere seine Leistungen am Seitpferd lassen für die Zukunft hoffen.

Fabian Häger
Boden, Barren und Ringe sind seine Stärken. Konnte sich durch die enorme Leistungssteigerung in diesem Jahr in den Kader turnen.

Jonas Pahl
Spezialist am Boden. Konnte seine Leistungen bereits in den ersten Wettkämpfen abrufen.

Tim Pfeiffer
Nach wie vor stärkster Nachwuchsturner. Gehört am Boden und Sprung zu den Punktesammlern und Leistungsträgern des Teams.

Ersatzturner:
Felix Röhn und Vadim Frick

Weitere Infos unter: www.turnteam-linden.de

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