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Großer Besucherandrang beim Tag der offenen Tür im Johanniter-Haus Linden

Linden | Unter dem Motto „Einblicke–Johannitern über die Schulter geschaut“ feierten die Johanniter in Linden den 20. Geburtstag ihrer Rettungshundestaffel:
Zahlreiche Besucher und Gratulanten konnte der Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) Oliver Meermann gemeinsam mit seinen ehrenamtlichen Kollegen Heinrich C. Hormann und Sascha Petri am vergangenen Samstag im Johanniter-Haus Linden beim Tag der offenen Tür begrüßen. Neben dem Schirmherren der Veranstaltung, Hessens Innenminister Volker Bouffier, sprachen Thorsten Schäfer-Gümbel, Helge Braun und JUH-Landesvorstand Peter Kaimer mit teilweise sehr persönlichen Worten, den ehrenamtlichen Rettern großes Lob aus. Auch Pfarrer Mathias Leschhorn, Notfallseelsorger und Kreispfarrer der Johanniter-Unfall-Hilfe begann seine Andacht mit den Worten: “Wir ziehen den Hut vor euch!“

Zahlreich waren an diesem Tag bei strahlendem Sonnenschein auch die Ehrungen. Allen voran wurden die Gründungsmitglieder der Rettungshundestaffel Stefan Stroh, seit 1992 leitet er die Staffel, und seine Ehefrau Gabi Stroh von Erster Kreisbeigeordneter Dirk Oßwald seitens des Landkreises
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geehrt. Hierbei hob Oßwald besonders den von beiden erbrachten, unermüdlichen Einsatz hervor, „bei dem gesundheitliche und berufliche Belange sehr oft hinten an gestellt wurden!“ In seiner Laudatio nannte Dirk Oßwald die bekanntesten Fälle, bei denen die Rettungshundestaffel im Einsatz war. Hierzu zählen die Entführung des Bankierssohn Jacob von Metzler, der Fall "Johanna Bohnacker" in Ranstadt und Geert Steffens aus Gießen, der zur Jahreswende 2007/08 für Aufsehen sorgte.

Während Gabi Stroh seit 2004 als Ausbilderin für Rettungshunde ist, wird Stefan Stroh bei den meisten Einsätzen von den Einsatzleitern der Polizei und der Feuerwehr aufgrund seiner Erfahrungen und seiner Kenntnis in den Stab der Einsatzleitung eingebunden. Des weiteren ist Stefan Stroh zwischenzeitlich bundesweit als Prüferobmann tätig, und in diesem Bereich bundesweit für die Koordination von Rettungshundeprüfungen der Johanniter-Unfall-Hilfe zuständig.



Das Leistungsabzeichen in Bronze für ihre Tätigkeit als engagierte Hundeführer erhielten Nadine und Thomas Keßler. Mit Silber wurden Natalie Hall, Annemarie Eckhardt, Marita Kammer-Dögnitz, Axel Dönitz und Sascha Haas ausgezeichnet, der sich als Helfer ohne Hund in der Staffel engagiert.

Das Leistungsabzeichen im Gold überreichte der ehrenamtliche Regionalvorstand im Regionalverband der JUH Sascha Petri, der die Ehrungen vornahm, an Liane Kaiser, an „Misses Hundestaffel“ Angelika Schweitzer, sowie an ihren Ehemann Claus-Dieter, ebenfalls seit vielen Jahren ehrenamtliches Mitglied der Hundestaffel.

Zuvor hatten die Rettungshundestaffel und die Mitarbeiter des Rettungsdienstes mit zwei Schauübungen ihre Leistungsfähigkeit demonstriert. Letztere wurden dabei von der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden unterstützt als es darum ging, drei in einem Fahrzeug eingeklemmte Personen zu retten.

Große Aufmerksamkeit - besonders von den jungen Besuchern - wurden den Geräte-Vorführungen der Hundestaffel zuteil. Dies gilt auch für die fast 140.000 Euro teure Mobile Service-Zentrale, einem Fahrzeug von denen es nur zwei Stück in Hessen gibt und mit der z.B. die Versorgung der ca. 6.500 Hausnotrufteilnehmer im Falle eines Ausfalls der hauseigenen Technik sichergestellt wird. Regen Zuspruch fanden auch das breitgefächerte Angebot für Kinder, die kostenlosen Zucker- und Blutdrucktests, sowie der Fahrrad-Simulator des Automobilclubs Europa und der Alkohol-Simulator des Polizei-Präsidiums-Mittelhessen.

Die größte Überraschung hielt allerdings Regionalvorstand Meermann parat: am Ende der Ehrungen ließ er ein neues Einsatzfahrzeug für die Hundestaffel vorfahren. „20 Jahre Rettungshundestaffel im Regionalverband Gießen sind nicht nur 20 Jahre ehrenamtlich erbrachte Arbeit, sondern auch ein Beleg für die enge Kooperation zwischen Polizei, Feuerwehr, DRK, THW und DLRG sowie unserer befreundeten Hundestaffeln im Einsatz für die Menschen weit über unseren Landkreis hinaus,“ so Regionalvorstand Meermann abschließend.

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