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Wunder(schöne) Pflanze Artischocke

Wundersassartischocke
Wundersassartischocke
Linden | Artischocken-Blumen (Cynara scolymus), aus der Asterfamilie , stammen ursprünglich aus Nordafrika und breiteten sich im ganzen Mittelmeerraum aus. Sie blühen leuchtend rosa-lila und sind nicht nur eine Augenweide!

Schon in der Antike waren die heilenden Eigenschaften der Artischockenpflanze bestens bekannt. Sowohl Blätter als auch Wurzeln besitzen große medizinische Heilkräfte.

Erst relativ neu entdeckt: Der Extrakt aus den großen Grundblättern soll die Leber schützen, die Gallenproduktion anregen, den Cholesterinspiegel senken sowie Verdauung und Harnfluss fördern. Eine gestörte Fettverdauung wird so normalisiert, Oberbauchschmerzen, Blähungen und Völlegefühl verschwinden, bei gleichzeitiger Entlastung der Leber.

Die essbaren Teile der Artischocke - der Blütenboden und die dickfleischigen Blätter des Hüllkelches - werden als Gemüse sehr geschätzt, haben dennoch im Vergleich nur eine geringere medizinische Wirkung.

In Deutschland wurde die Artischocke erst im Mittelalter bekannt und deren Extrakttherapie gehört seit dieser Zeit zum festen Bestandteil der Naturheilkunde.

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Kommentare zum Beitrag

Susanne Jörg
1.667
Susanne Jörg aus Gießen schrieb am 22.09.2009 um 07:40 Uhr
Danke für deinen interessanten Artikel Annick...es müssen nicht immer "Pillen" sein.
Astrid Patzak-Schmidt
3.415
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 22.09.2009 um 07:48 Uhr
Das Foto könnte auch in der Gruppe LILA veröffentlicht sein...
Interessanter Bericht, liebe Annick (aber um diese Uhrzeit?)
Vielen Dank, mal wieder was dazugelernt!
Annick Sommer
4.007
Annick Sommer aus Linden schrieb am 22.09.2009 um 08:15 Uhr
Danke Euch! :-)))
@Astrid, so viele Gruppen kenne ich noch gar nicht... werde mich umschauen! :-)
Jaaaa, nach dem gestrigen Stammtisch blieb ich noch eine Weile wach... so lange wollte ich eigentlich nicht am PC hocken, aber GZ ist einfach unwiderstehlich!!! ;-)
Ilse Toth
33.255
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.09.2009 um 09:08 Uhr
Ein wirklich guter Bericht!
Es müssen nicht immer Pillen sein, völlig richtig.
Trotzdem nehme ich seit Jahren Tabletten aus Artischockenextrakt, die ich im Reformhaus oder Apotheke kaufe.
Ich kann es nur empfehlen.
Susanne Jörg
1.667
Susanne Jörg aus Gießen schrieb am 22.09.2009 um 09:31 Uhr
Hallo Frau Toth...meinte damit das man auch durchaus mit Präparaten aus pflanzlichen Wirkstoffen etwas bewirken kann :-)
Ilse Toth
33.255
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.09.2009 um 09:42 Uhr
Richtig, dass hat der moderne Mensch vergessen.
Aber langsam entdeckt die Medizin die heilende Wirklung der Natur, was lange nicht der Fall war!
Sabine Mayer
599
Sabine Mayer aus Pohlheim schrieb am 22.09.2009 um 09:56 Uhr
Interessanten Artikel!
Uwe Jansche
457
Uwe Jansche aus Wettenberg schrieb am 22.09.2009 um 10:02 Uhr
Toller Bericht!
Die Natur hat soviel zu bieten, man es einfach nur nutzen und mit der Natur leben.
Das einzige Volk das dies konnten waren die Indianer, aber deren Wissen will keiner mehr wissen!
Peter Herold
24.428
Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.09.2009 um 10:03 Uhr
Artischoken stehen bei uns immer wieder auf dem Speiseplan. Gekocht und dann die Blätteransätze und den Boden in Knoblauchmajonäse stippen und essen.
Ilse Toth
33.255
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.09.2009 um 10:08 Uhr
Die Indianer sowie die Ureinwohner Australiens, die Aborigines, kennen die Natur ihrer Heimat, die Pflanzen, Tiere und das Wetter. Aber man hat diesen Menschen ihre Identität und ihre Heimat genommen und uns "modernen" Menschen damit ein Wissen vorenthalten, was in keinem Lehrbuch steht.
Annick Sommer
4.007
Annick Sommer aus Linden schrieb am 22.09.2009 um 10:37 Uhr
Ja, Frau Toth, Sie sagen es!
Es ist traurig festzustellen, wie weit sich die Menschheit teilweise von Mutter Natur entfernt hat, mit globalen, katastrophalen Konsequenzen für das gesamte Ökosystem... Wenn der "moderne" Mensch noch auf diesem schönen Planet leben will, braucht er dringend ein neues Bewusstsein.

Eine frühe Sensibilisierung der Kinder, der künftigen Generationen also, für einen respektvollen, werterhaltenden Umgang mit der Natur, finde ich sehr wichtig!!!
Ilse Toth
33.255
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.09.2009 um 11:09 Uhr
Kinder sind sensibel und die kleinen Menschen sollten ein Vorbild für uns sein!
Wenn ich sehe, wie mein Enkelkind mit kleinsten Lebewesen und Pflanzen umgeht, wie sie Schnecken zur Seite trägt, darauf achtet, keine Blumen zu zertreten, dann geht mir das Herz auf.
Wir ach so intelligenten Menschen sägen den Ast ab, auf dem wir sitzen und fallen mit ihm in die Tiefe.
Annick Sommer
4.007
Annick Sommer aus Linden schrieb am 22.09.2009 um 11:38 Uhr
Ich habe deshalb die Hoffnung nicht aufgegeben und hoffe, dass ein kollektives Umdenken kommt, z. B. sich viel in Kindergärten und Schulen in diese Richtung tut. Eltern und Großeltern können auch viel Positives vermitteln. Jeder von uns kann etwas bewirken! :-)
Ilse Toth
33.255
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.09.2009 um 13:21 Uhr
Kurz und bündig, stimmt, Albert!
Rita Jeschke
2.807
Rita Jeschke aus Gießen schrieb am 22.09.2009 um 19:56 Uhr
Ich stimme zu, Albert (kurz und bündig) ;-)
Annick Sommer
4.007
Annick Sommer aus Linden schrieb am 22.09.2009 um 20:54 Uhr
Das war ein schönes Schlusswort, lieber Albert!
Annick Sommer
4.007
Annick Sommer aus Linden schrieb am 23.09.2009 um 06:52 Uhr
Ich komme wieder zum Thema Artischocke:
@Herr Herold, mit Knoblauchmajo (ailloli) habe ich sie noch nicht probiert, (roh, nur mit Marinade). Das ist bestimmt sehr lecker!
Danke für den Tipp!
Peter Herold
24.428
Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.09.2009 um 19:43 Uhr
Also die Artischoken sollten zuvor schon im Wasser mit etwas Essig gekocht werden. Der Dank müsste meiner Frau gelten;-))
Annick Sommer
4.007
Annick Sommer aus Linden schrieb am 23.09.2009 um 22:44 Uhr
Herzlichen Dank und einen schönen Gruß an Ihre Frau, Herr Herold! :-)
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Annick Sommer
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