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Zauberhafte Wasserspiele: Nordhessische Attraktion im Kasseler Schlosspark Wilhelmshöhe

Drei Grazien
Drei Grazien
Linden | Ein weitläufiges, einmaliges Wunderwerk barocker Gartenkunst wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts von Landgraf Karl im Habichtswald, oberhalb Kassels, geschaffen.

Über 2 Millionen Besucher kommen jährlich in den größten Bergpark Europas, um eine einzigartige Szenerie aus Kunst und Natur zu erleben.

Gleich hinter dem klassizistischen Schloss Wilhelmshöhe erstreckt sich, Berg aufwärts, eine Landschaft, bestehend aus weitläufigen Rasen- und Waldflächen, Tempel, Grotten, Kaskaden, etc. , welche sich zu einem harmonischen und ästhetischen Ganzen zusammenfügen.

Exotische Bäume aus Amerika, Japan und Persien bereichern seit Ende des 18. Jahrhunderts die frühere Sommerresidenz der Landgrafen und Kurfürsten von Hessen-Kassel, später der preußischen Königen und deutschen Kaisern.

Den Höhenpunkt im wahrsten Sinne des Wortes bildet das fast 30 Meter hohe Oktogon mit der monumentalen 8,25 Meter großen Kupferstatue des Herkules.
Von dort starten während den Sommermonaten bis Anfang September die inszenierten Wasserkünste, denen die plötzlich immer zahlreich werdenden Besucher im Spaziergangschritt Tal abwärts folgen.

Ein grandioser Anblick ist, seit rund 250 Jahren, die 50 Meter hohe Fontäne, die ohne jeglichen künstlichen Antrieb und nur dank des natürlichen Gefälles aus dem großen Fontänenteich schießt. Von dort fließt das Wasser über zahlreiche spektakuläre Wasserfälle talwärts an der Roseninsel vorbei bis es am östlichen Teil des Geländes den Park verlässt.

Dann kehrt allmählich wieder Ruhe im Schlosspark und der aufmerksame Naturbetrachter darf wieder die botanische Vielfalt der nach englischem Vorbild gestalteten Gartenanlage in vollen Zügen genießen...

Drei Grazien
Tempel
Stiller Wasserzauber
Mittagssonne im Schlosspark
Inszenierte Begegnung von Kunst und Natur
Wie natürliche Basalt-Formationen
Bizzares Steingebilde
Verzauberter Garten
Zusammenspiel von Kunst und Natur
Der Habichtswald
Baumpflegearbeiten
Die noch leere Wasserleitung des Aquädukts
Die Teufelsbrücke
Naturwunder Baum
Centaure-Skulptur am großen Becken
Hoch hinauf zum Herkules
Viele Stufen...
Doch die Kletterei lohnt sich!
Theatralischer Ausblick
Fernblick auf Kassel
Verspielte Barocke Gartenkunst
Noch schlafende Kaskaden-Szenerie
Kurz vor 14:30 Uhr:  Gleich beginnen die Wasserspiele
Die Besucher versammeln sich am Hang entlang
Erster Abschnitt in Aktion
Freudentanz der Goldfische
Schaulustige am Fuß der Kaskade
Die Wasserspiel-Szenerie am Aquädukt beginnt...
Und mit voller Kraft!
Den Bachlauf entlang bis zur nächsten Wasserspielattraktion
Der leere Bachlauf verwandelt sich plötzlich in einen munteren Bergbach
Kaskaden-Schauspiel
Tosende Wassermassen
Weiterer Abschnitt an der Teufelbrücke
Ephemeres Wasserspiel
Wir erreichen den unteren Parkabschnitt


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Kommentare zum Beitrag

Norbert Fust
2.915
Norbert Fust aus Gießen schrieb am 10.09.2009 um 12:12 Uhr
Mit solch prächtigen Bildern lässt sich der Besuch des Schlossparks Wilhelmshöhe immer wieder neu erleben.
Markus Pokoj
3.574
Markus Pokoj aus Fernwald schrieb am 10.09.2009 um 12:15 Uhr
Wow, tolle Impressionen!
Glaube, ich muß da auch mal hin!
KREATIVE KA:OS
3.192
KREATIVE KA:OS aus Gießen schrieb am 10.09.2009 um 12:24 Uhr
Ein Besuch im Bergpark lohnt sich immer!
Schöne Bilder aus meiner Heimat sind das...
Annick Sommer
4.010
Annick Sommer aus Linden schrieb am 10.09.2009 um 12:41 Uhr
Ja, Kassel ist tatsächlich eine Reise wert!
Die Bilder sind am Mittwoch, 02. September 2009 entstanden, eine echte Premiere und gleichzeitig eine große Überraschung für mich! Ich hatte eine total falsche Vorstellung des Ganzen..., dachte eher an eine rein repräsentative Gartenanlage mit dem kolossalen Wahrzeichen Kassels: dem Herkules als Krönung! - nach alt-germanischer Art, halt... ;-)
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