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Expo Real gefällt heimischen Ausstellern

Linden | Nach drei Tagen auf der Münchener Immobilienmesse Expo Real fällt das Fazit der Partner des mittelhessischen Gemeinschaftsstands positiv aus. Während die Stimmung auf der Messe angesichts der weltweiten Finanzkrise allgemein eher gedäpft war, gaben sich die mittelständischen Unternehmen aus Mittelhessen vorsichtig optimistisch.

Die Expo Real sei eine gute Möglichkeit, in einer wirtschaftlich schwierigen Situation die Lage zu sondieren und Kontakte zu pflegen und zu knüpfen. So sieht es zumindest das Wetzlarer Unternehmen für Stadtplanung und Projektentwicklung KuBuS, das den Messeauftritt von langer Hand geplant und die ersten beiden Tage jeweils unter ein bestimmtes Thema gestellt hatte. Mit den Schwerpunkten „Der Mensch denkt – die Erde heizt und kühlt“ und „Wege zur vitalen Stadt“ sprach KuBuS gezielt potentielle Kunden an und konnte mit neuen Kontakten und konkreten Geschäftsaussichten nach Mittelhessen zurückfahren.

Zufrieden zeigte sich auch die Gießener Dienstleistungsgesellschaft für Projektsteuerung und Baumanagement bauWerk. Mit seiner Konzentration auf Beratung gerade in Finanzkrisen, auf Revitalisierungs-
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und Nachhaltigkeitskonzepte steht das Unternehmen gut da. „Wärend wir in den vergangenen Jahren potentielle Partner von uns aus angesprochen haben, sind sie in diesem Jahr verstärkt auf uns zugekommen“, sagt Geschäftsführer Rainer Velmeden.

Die Gießener Gesellschaft für Immobilienmarketing IMAXX, die noch mit „gemischten Gefühlen“ auf die Messe gefahren war, lobte diese nun als gelungenes „Netzwerktreffen“. Auch Karl-Heinrich Becker, Vorstand der Volksbank Wetzlar-Weilburg, die den Messeauftritt intensiv vorbereitet hatte, schützt vor allem deren Funktion als Kontaktbörse. „Unsere neue Kooperation mit der IMAXX hat sich bewährt. Gleichzeitig waren wir auch mit Grundstücken, die wir selbst vermarkten, vertreten und wollen im nächsten Jahr wiederkommen.“

Ähnlich positive Äußerungen gab es seitens der anderen Wirtschaftsvertreter: der Adolf Lupp GmbH, der JFP Fischer Projekt GmbH, der Volksbank Mittelhessen eG und der Albert Weil AG. Letztere war zum ersten Mal auf dem Mittelhessenstand vertreten und wird auch in Zukunft dabei sein. „Wir haben viele Kunden getroffen und nehmen gute Kontakte mit nach Limburg,“ sagt Vorstandssprecher Klaus Rohletter. Die große Präsenz der Kommunalpolitik auf der Messe wurde allgemein begrüßt. Die Expo Real sei die ideale Gelegenheit, Entscheidungsträger zu treffen.

Positive Stimmen gab es ebenfalls aus den Reihen der kommunalen Vertreter, zum Beispiel vom Landkreis Gießen, der Stadt Wetzlar und dem Vogelsbergkreis. Die Kontaktfrequenz sei besser gewesen als im vergangenen Jahr, so Siegfried Walter von der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez.
Wolfgang Liprecht von der Universitätsstadt Marburg freut sich über konkrete Gespräche zu Einzelhandelsprojekten in der Marburger Innenstadt, auch in Hinblick auf eine Einzelhandelsstudie, die noch im Oktober beauftragt wird. Und Sabine Wilcken-Görich von der Universitätsstadt Gießen konnte am sonst eher ruhigen Mittwoch noch mehrere aussichtsreiche Gespräche führen. Besonders freut sie, dass nicht nur die Konversionsflächen nachgefragt wurden, sondern auch Interessenten aus anderen Zielbranchen konkrete Projekte auf ihre Realisierbarkeit hin abgeklopft haben.

Wie die Gesamtbilanz, so fällt das Urteil zu Stand und Organisation durchweg gut aus: „Ein sehr schöner Stand, an dem in diesem Jahr alle Partner genug Platz und optimale Bedingungen vorfanden“, lobt Thomas Schaumberg, Wirtschaftsförderer des Vogelsbergkreises. Auch Jörg Fischer von der Pohleimer
JFP Fischer Projekt GmbH ist nach wie vor überzeugt vom Konzept des Gemeinschaftsauftritts: „Es gibt immer mehr Gemeinschaftsstände, die Regionen rücken zusammen. Eine Entwicklung, die wir schon früh erkannt haben. Auf der Expo Real verkörpern wir nun schon im vierten Jahr Mittelhessen“.

Die Resonanz der Teilnehmer freut die Organisatoren. Sie selbst verließen die Expo Real 2008 mit neuen Anregungen. Als sehr gelungen beurteilt Matthias Leder, Geschäftsführer des Vereins MitteHessen, zum Beispiel die Premiere des Hessen-Symposiums, das einen intensiven Dialog zwischen Vertretern der Regionen mit der Wirtschaft befördert hat. Erstes Ergebnis: „Nach Einschätzung führender Immobilienunternehmer existiert eine gute Vermarktungschance für mittelhessische Standorte im Logistikbereich. Hier eine erfolgreiche Vernetzung aufzubauen, wird zukünftig eine Aufgabe sein.“

 
 
 

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