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Polizei-Pensionärs-Gemeinschaft besucht "Mainhatten"

Polizeipensionärsgemeinschaft vor der Alten Oper in Frankfurt
Polizeipensionärsgemeinschaft vor der Alten Oper in Frankfurt
Linden | Polizei-Pensionäre zu Besuch in Frankfurt

Warum denn in die Ferne schweifen, wo doch „Mainhatten“ so nahe liegt. Gemäß diesem Motto lud aus dem Polizeipräsidiumsbereich Mittelhessen die Polizei-Pensionärs-Gemeinschaft Butzbach zu einem Besuch nach Frankfurt ein. 43 Unternehmungslustige fuhren mit dem günstigen Hessenticket der Bahn bequem zur Mainmetropole. Während der Fahrt traf man auf ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen von VERDI, die zu einer Demonstration zur Durchsetzung ihrer Belange das gleiche Ziel hatten und diskutierte mit ihnen.
Geführt von einem sachkundigen Frankfurter Kollegen wurde zunächst das Polizeipräsidium mit dem interessant gestalteten Kriminalmuseum besucht, in dem einzelne Zeitepochen und herausragende Verbrechen eindrucksvoll dargestellt sind. So Mancher stieß auch auf Relikte aus der „Startbahn-West-Zeit“, die an alte Zeiten erinnerte und dabei durfte auch eine „Börner Dachlatte nicht fehlen.
Die Alte Oper bot danach eine schöne Kulisse für ein Gruppenfoto und durch die Freßgaß ging die Führung zur Zeil. Während Einige von der Dachterrasse den Blick auf die historische Hauptwache genossen, waren andere fasziniert von dem neuen Gebäude „My Zeil“. Futuristisch ansprechend und zugleich faszinierend zieht das „fast Glas Gebäude“ die Besucher an und man muß es einfach gesehen haben.
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Vor der Paulskirche, die Geschichte geschrieben hat, wußte ein Butzbacher zu berichten, daß bei der Reichsgründung die Fahne des TSV 1846 Butzbach mit dabei war und sie nach der Rückgabe, im Original heute noch im Vereinsheim einen Ehrenplatz hat.
Auch ein kleiner Regenschauer konnte dem Römerberg nichts von seiner historischen Anziehung nehmen. Obwohl die Hausherrin nicht zu Hause war und auch der Kaisersaal geschlossen war, wurde uns hier u.a. eine Version der Namensgebung der Stadt nähergebracht. Als Karl der Große, König der Franken, von den Sachsen bedrängt, am südlichen Ufer des Mains eine Furt zum Übersetzen suchte, habe ihm der Sage nach, eine Hirschkuh den seichtesten Übergang gezeigt. Dadurch sei er ans nördliche Ufer gelangt und die Sachsen, die ihm nicht folgen konnten, haben in der Folgezeit am anderen Ufer gehaust. So sollen Frank-furt und Sachsen-hausen zu ihren Namen gekommen sein.
Der im Hintergrund alles überragende Kaiser-Dom war das nächste Ziel. Im ursprünglichen Sinne ist er eigentlich kein Dom, denn er war nie eine Kathedrale, also Bischofskirche. Aber aufgrund seiner historischen Bedeutung hat man ihm in 16. Jhrh. diesen Ehrentitel verliehen.
Nun zollte allerdings die langsame Gangart ihren Tribut und das Verlangen nach Ausruhen kam gerade zur rechten Zeit, denn wir wurden schon im naheliegenden „Paulaner-am Dom“ erwartet. Hier konnte der Durst gelöscht und bei guten Speisen das Erlebte aufbereitet werden.
Dietmar Reichel

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