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Mediziner-Plattform gegründet

Linden | Mediziner-Plattform im Internationalistischen Bündnis gegründet

Dr. med. Günther Bittel / Duisburg, Facharzt für Anästhesiologie und Allgemeinmedizin; Günter Wagner / Gelsenkirchen, Facharzt für Allgemeinmedizin; Dr. med. Willi Mast / Gelsenkirchen, Facharzt für Allgemeinmedizin; Rolf Tickert / Saarbrücken, Facharzt für Chirurgie

Zur Gründung einer Mediziner-Plattform im Internationalistischen Bündnis gegen Rechtsentwicklung, Faschismus und Krieg

Wir als kritische und engagierte Ärztinnen und Ärzte stehen nicht nur in der Patientenversorgung, sondern auch in der Beratung und gesellschaftlichen Debatte mitten drin im Geschehen. Die Corona-Pandemie ist eine bisher einzigartige weltweite Krise. Sie durchdringt sich mit vielen anderen gesellschaftlichen Krisen – Weltwirtschaftskrise, Kriegsgefahr, Umweltkrise … und fordert uns alle heraus. Wir haben uns zur Corona-Pandemie gegenseitig ausgetauscht, beraten, eng zusammen gearbeitet und uns an weitere Kolleginnen und Kollegen gewandt.

Auch uns platzt oft der Kragen über fehlende Schutzkleidung und Desinfektionsmittel, über täglich bis stündlich wechselnde
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Auskünfte und Richtlinien. Wir setzen uns dafür ein, dass ohne Rücksicht auf Patentschutz und Pharmaprofite alle Therapiemöglichkeiten erforscht und eingesetzt werden und dass so rasch wie möglich Impfstoffe entwickelt werden, die dann der Menschheit gehören müssen!

Wir wollen in dieser Situation nicht nur solidarisch handeln, uns gegenseitig austauschen und beraten. Wir müssen uns entschieden wehren gegen die Privatisierung im Gesundheitswesen, Bettenabbau, Krankenhausschließungen, Pflegenotstand, Ärztemangel und das zum Thema der gesellschaftlichen Auseinandersetzung machen; uns kämpferisch organisieren. Gemeinsam mit einer breiten Bewegung, die sich auch gegen die Ursachen der krisenhaften Zuspitzung in aller Welt richtet und für eine lebenswert Zukunft kämpft.

Deswegen haben wir die Mediziner-Plattform im Internationalistischen Bündnis gegen Rechtsentwicklung, Faschismus und Krieg gegründet! Liebe Kolleginnen und Kollegen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf, schliessen Sie sich an! Situationen wie diese erfordern mutige Entscheidungen und Zusammenschluss!

Kontakt zur Mediziner-Plattform im Internationalistischen Bündnis gegen Rechtsentwicklung, Faschismus und Krieg: Dr. med. Günther Bittel, Tel: 02065 / 31184, E-Mail: guenther.bittel@t-online.de

http://www.inter-buendnis.de/

Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.652
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.03.2020 um 15:24 Uhr
Danke Stefan für die Einstellung dieses Artikels.
Ich denke die Tendenz des Aufrufes geht in die richtige Richtung: Neben der Soforthilfe immer daran denken, dass keine Entwicklung "vom Himmel fällt", sondern immer menschengemacht ist. Und deswegen auch geändert werden kann.

Politisch gefallen mir besonders die Sätze gegen das kapitalistische Gesundheitswesen. Wer bei der momentanen Situation nicht kapiert, dass wir das Kapital zumindest zurück drängen müssen - der hat wirklich "eine lange Leitung" (oder er ist noch viel schlimmer drauf ...):
47
Jonas Seiler aus Staufenberg schrieb am 22.03.2020 um 18:35 Uhr
Ich finde es spricht auch Bände, dass man (zumindest ich...) so wenig in den Medien über die Ursachen der schlechten Zustände in Krankenhäusern und Kliniken hört. Wer hat denn zu verantworten, dass das Gesundheitswesen auf Maximalprofit orientiert und nahezu kaputtgespaart wurde?
Stattdessen höre ich immer wieder, dass ja die Leute "selbst schuld" seien und mit ihrem Verhalten bürokratische Maßnahmen wie allgemeine Ausganssperren notwendig machen würden.
Martin Wagner
2.652
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.03.2020 um 19:35 Uhr
Wie heisst es im Artikel zu recht: ..... "Privatisierung im Gesundheitswesen, Bettenabbau, Krankenhausschließungen, Pflegenotstand, Ärztemangel" ...... "zum Thema der gesellschaftlichen Auseinandersetzung machen; uns kämpferisch organisieren"!

Das ist schneller geschrieben als gemacht. Ich will hier nicht wieder die "alte Leier" den den Herrschenden hörigen Medien "abnudeln" (obwohl das viel erklärt), sondern schlicht und einfach darauf hinweisen; dass im Tagesrythmus "immer eine neue Sau durchs (Bewusstseins)Dorf gejagt wird!" Wir hangeln uns von Hotspot zu Hotspot. Wir haben gar keine Zeit (oder andere Kapazitäten) danach zu fragen: Was steckt eigentlich dahinter? Sind bestimmt Muster bei den einzelnen "Sauereien" festzustellen? Ist nicht so etwas wie ein Grundübel zu erkennen? Und falls ja, wie ist das abzustellen?

Die Bedrohungslage ist für jeden Mitbürger greifbar. Er kann sie nicht wegdrücken oder -ducken. Er muss sich der Lage ädequat verhalten. Aus Eigennutz und aus Solidarität mit den Schwächeren der Gesellschaft. Aber die Bedrohungslage dauert (zwar länger als zuerst erwartet, aber) nicht ewig. Meines erachtens muss dann knallhart "die Rechnung aufgemacht werden". Und zwar in der Richtung: Ihr Herrschenden ihr bekommt einen gewaltig auf den Deckel. Tenor: Ihr habt Euch den Staat zur Beute gemacht (melkt die Kuh zu eurem eigenen Nutzen) und schafft es nicht für Verhältnisse zu sorgen, dass Vorhersehbares (Zeitpunkt war nicht datierbar - der Ausbruch aber schon) zumindest gut gemanagt wird. Sprich Mindestforderung: Das ganze Gesundheitswesen muss raus aus der Privatwirtschaft.
H. Peter Herold
28.743
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.03.2020 um 08:31 Uhr
Ich bin gespannt
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