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Selbstportraits aus Ton

Linden | In einem besonderen Kunstprojekt unter Leitung der Kunstlehrerin Mechthild Kersken setzten 55 Schüler und Schülerinnen aus zwei 10. Klassen der Liebigschule ihre eigenen Köpfe in Ton um. Ausgehend von Fotos von sich selbst und mit Benutzung eines Spiegels bauten die Schüler aus einer zylindrischen Hohlform ihr eigenes Gesicht stückweise auf. Zu Beginn des Projektes fuhren die Schüler nach Frankfurt in das Liebieghaus und schauten sich die plastische Umsetzung von Portraits aus verschiedenen Jahrhunderten an. Schwierig war es, die Grundform des Kopfes zu erstellen und zwar so, dass der Hals den Kopf trägt. Bei den Gesichtsteilen waren die Augen der schwierigste Teil. Die Schüler konnten ihren Kopf verändern, so machten sie sich Rasterhaare, Mützen oder Zöpfe um den Kopf herum. Einige zeigten ihre Zunge, andere ließen den Kopf oben offen wie ein Gefäß. Insgesamt arbeiteten die Schüler etwa 10 - 14 Doppelstunden an den Köpfen. Zum Ende des Schuljahres waren sie fertig. Nun trocknen sie und werden nach den Sommerferien gebrannt. Etwa Anfang September werden die gebrannten Köpfe im C-Haus der Liebigschule ausgestellt.


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von:  Mechthild Kersken

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