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Filmabend zu 100 Jahre Oktoberrevolution

Linden | Anlässlich des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution zeigen die Studiengruppe der MLPD und das Internationalistische Bündnis Gießen einen Film über Lenin, aus der Reihe "Dem Antikommunismus keine Chance".

Nach der Filmvorführung gibt es Gelegenheit zur Diskussion.

Wir laden Sie / Euch herzlich ein:

- am Mittwoch, 22. November
- ab 19.00 Uhr
- in den Räumen von NAV-DEM, Ederstr. 14-16, Gießen
- Eintritt 2,- Euro, ermäßigt 1,- Euro

Wir freuen uns auf Ihr / Euer Kommen

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.335
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 09.11.2017 um 11:23 Uhr
Sicherlich ist die Anzahl der bekennenden Kommunisten in Giessen und Umgebung im zweistelligen Bereich zu verorten. Auch bei dem Mitzählen der "nicht bekennenden" werden es keine Massen.

Deswegen ist die zweite Zeile der Veranstaltungsankündigung ja so wichtig. Es geht doch nicht nur um ein Bekenntnis zu ... , sondern auch um den konsequenten Kampf gegen die Anti-Kräften. Bitte dabei beachten, dass das Anti-Anikommunismus nicht identisch mit Kommunismus ist. Die Abwehr der Verteufelung des Kommunismus sollte meiner Meinung nach auch selbstverständliche Aufgabe des aufgeklärten liberalen Bürgertums sein. Der Antikommunismus ist doch so etwas wie die inoffizielle Staatsdoktrin der BRD. Kommunisten waren und sind einer der unbestechlichsten Kämpfer gegen das Wirtschaftssystem Kapitalismus. (Es gibt aber auch weitere politsche Kreise, welche vom System nicht gekauft werden können.) Deswegen mussten sie seit Beginn der BRD mit ideologischen, adminstrativen, rechtlichen ...... Mitteln bekämpft werden. Sie, welche das zahlenmäßig gesehen höchste "Blutopfer" im Kampf gegen den Faschismus (das ist die Beste Staatsform für den Kapitalismus, denn dort werden die Arbeiterorgansationen verboten und deren Anhänger gnadenlos verfolgt) ertragen mussten, wurden keine 10 Jahren nach Kriegsende (wieder) zum Täter (z.B. nach dem KPD-Verbot) gemacht.

Ich empfehle den Besuch des Filmes.
Stefan Walther
4.202
Stefan Walther aus Linden schrieb am 09.11.2017 um 23:47 Uhr
Martin, eine Anmerkung zu deinem Kommentar, Zitat zu Faschismus: "das ist die Beste Staatsform für den Kapitalismus, denn dort werden die Arbeiterorgansationen verboten und deren Anhänger gnadenlos verfolgt"
Auch das kann man sicher am Rande der Diskussion beim Filmabend oder bei einer anderen Gelegenheit mal diskutieren, denn es ist nicht unwichtig: Faschismus ist keineswegs die "beste" oder die erstrebenswerteste Regierungsform für die herrschende Kapitalistenklasse. Faschismus ist ihr letzter Ausweg, ihr letzter verzweifelter Versuch ihre Macht zu erhalten, das hat die Geschichte mehrfach bewiesen. Ja, Faschismus bedeutet brutalster Unterdrückung nach innen, Verfolgung aller politischer Gegner, aber nicht nur die Arbeiterschaft und deren Organisationen sind betroffen, auch breite Teile der übrigen Bevölkerung. Und da wo die Unterdrückung immer offener und brutalerer Züge annimmt, da wächst auch immer der Widerstand... desweiteren bringt der Faschismus auch immer Probleme für die Herrschenden nach außen mit sich, denn Faschismus bedeutet auch Aggressivität nach außen, sehr oft Imperialistischer Krieg, auch ökonomische Schwierigkeiten usw. usf.
Die "angenehmste / beste" Regierungsform für die Kapitalisten ist die Bürgerliche Demokratie, hier versuchen sie mit Hilfe des Betrugs an den Massen, z.B. mit Hilfe des bürgerlichen Parlamentarismus, die wahren Herrschaftsverhältnisse zu verschleiern usw.
24
Nina Martens aus Allendorf (Lumda) schrieb am 09.11.2017 um 23:54 Uhr
Herr Walther hat recht, denn diese Regierung freut sich über jeden, über jede Partei, der oder diese das System reformieren will oder wollen, um diesen Prozess ein wenig zu verlängern.
Jede Reform unterstützt das System.
Stefan Walther
4.202
Stefan Walther aus Linden schrieb am 10.11.2017 um 09:52 Uhr
Frau Martens, danke für die Rückmeldung, jedoch ganz so wie Sie es in Ihrem Kommentar formuliert haben, habe ich es nicht geschrieben, halte ich es auch nicht für 100% richtig.

Was meine ich?

- ja, vollkommen richtig, jede Partei - und davon gibt es leider viel zu viele, auch viele "linke" Parteien - die das gesellschaftliche System ( nur ) reformieren will, handelt illusorisch oder bewußt betrügerisch. Ja, ggf. wird auch doch solche Parteien eine Bewusstseinserhöhung bei vielen Menschen schwieriger und das System kann sich dadurch länger halten... dann spricht man von reinem Reformismus, der grundsätzlich abzulehnen ist, auch richtig!

- aber: ( der Kampf um ) Reformen sind nicht grundsätzlich abzulehnen, das wäre sektiererisch und falsch. Der Kampf um Reformen ist in erster Linie eine Schule im Klassenkampf, ein Kampf in dem vor allem die Arbeiterschaft lernt zu unterscheiden "wer steht an unserer Seite - wer nicht", lernt ihre eigene Stärke zu erkennen, im Kampf z.B. um höhere Löhne, kürzere Arbeitszeiten, Erhaltung demokratischer Rechte und Freiheiten, gegen Umweltzerstörung usw. Ja, und das ist unbedingt notwendig immer wieder zu betonen = eine "Lösung" kann es durch Reformen nicht geben...
Martin Wagner
2.335
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 10.11.2017 um 14:04 Uhr
Korrekt, Stefan W, meine Begrifflichkeit mit .... beste Regierungsform für die Kapitalisten ..... war etwa zu ungenau.

Was ich damit sagen wollte war, dass in dieser Form der Arbeiter am brutalsten ausgebeutet wird / wurde und dass er sich wegen der Terrorherrschaft (auch nach innen und nicht nur nach außen) nicht - oder besser nur bei Bereitschaft großer eigener Selbstlosigkeit - dagegen wehren kann bzw. konnte. Deswegen ist ja auch die Forderung: Wehret den Anfängen (aktuell wieder zu hören bei dem massiven Rechtsruck in unserer Gesellschaft) so wichtig. Ich bin gegen Martyrertum und wenn rechtzeitig gegengesteuert wird ist dieser auch nicht nötig.

Historisch gesehen ist auch zu differenzieren. Die deutschen Kapitalisten waren sich zwar in der Abwehr der kampfbereiten und organisierten klassenkämpfenden Arbeiter einig. Sehr früh auf die Braunhelmen haben aber nur bestimmte Kreise gesetzt. Überwiegend die Schwer- und Chemieindustrie. Die einen wegen den dann in Aussicht stehenden Riesengewinnen aus dem Verkauf von Kriegsgeräten / - materialien bzw. wegen der Eroberung von Rohstoffquellen im Rahmen des vorprogrammierten Krieges.
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von:  Stefan Walther

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Stefan Walther
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