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Sicherheit und Mobilität im Alter

Gesundheitsdezernent Siegfried Fricke informiert sich bei Matthias Krause (Johanniter Unfallhilfe) über die Arbeitsweise der Lindener Notrufzentrale der Johanniter Unfallhilfe.  (Foto: Wolfgang Kubat, Landkreis Gießen)
Gesundheitsdezernent Siegfried Fricke informiert sich bei Matthias Krause (Johanniter Unfallhilfe) über die Arbeitsweise der Lindener Notrufzentrale der Johanniter Unfallhilfe. (Foto: Wolfgang Kubat, Landkreis Gießen)
Linden | „Der Landkreis Gießen steht, wie andere Kommunen in Deutschland auch, vor der großen Herausforderung, die Bedürfnisse gerade für ältere Menschen dem demografischen Wandel anzupassen“, betonte der hauptamtliche Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Siegfried Fricke gestern in einem Gespräch mit Oliver Meermann, Vorsitzender des Regionalvorstandes Gießen bei der Johanniter-Unfallhilfe, anlässlich eines Ortstermins bei der Johanniter-Unfallhilfe in Linden.
Fricke unterstützt nach eigenen Aussagen persönlich alle Maßnahmen und Initiativen, die älteren Menschen ein würdiges Leben im Alter in ihrer gewohnten Umgebung ermöglichen. „Ich möchte nicht, dass Bürger Angst vor dem Altwerden haben und mit Sorge daran denken müssen, wie sie ihren Lebensabend völlig auf sich allein gestellt bestreiten werden“, so der Gesundheitsdezernent Siegfried Fricke.
Nach Aussage von Oliver Meermann habe die Johanniter Unfallhilfe unter dem Motto: „selbständig in den eigenen vier Wänden – aber nicht allein“ mit dem „Hausnotruf“ und dem „Mobilen Notruf“ geeignete Angebote, die gerade älteren Bürgern Sicherheit und Mobilität im Alter in ihrem gewohnten Lebensraum garantieren.
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Wie von Matthias Krause (Verantwortlicher Mitarbeiter Hausnotruf beim Johanniter Unfallhilfe) in einer ausführlichen Präsentation zu erfahren war, könne der robuste Sender beim Hausnotruf als Armband, als Halskette oder auch als Clip an der Kleidung getragen werden, das Signal funktioniere überall in der Wohnung, sogar im Bad. Über die an das Telefon angeschlossene Notrufstation werde im Alarmfall durch das eingebaute Mikrofon und den Lautsprecher Sprechverbindung mit Helfern in der Notrufzentrale gehalten, bis Hilfe vor Ort sei.
„Der Mobile Notruf ist ein Mobiltelefon mit einer Tastenfunktion, die im Alarmfall mit der Notrufzentrale verbindet. Das Gerät kann über ein modernes GPS (satellitengestütztes System zur Positionsbestimmung) überall geortet werden“ so Matthias Krause. „Der Mobile Notruf bietet Sicherheit auf Reisen und bei spontanen Ausflügen ins Grüne“ so der Hausnotrufspeziallist ergänzend.
Die Anzahl der älteren Menschen in unserer Gesellschaft wird nach Aussage der Bertelsmannstiftung in den kommenden Jahren stark zunehmen. „Als verantwortlicher Politiker im Landkreis habe ich den persönlichen Anspruch, die Basis für einen gemeinsamen Lebensraum von älteren und jungen Bürgerinnen und Bürgen zu schaffen, die geprägt ist von gegenseitiger Unterstützung und gegenseitigem Respekt. Gerade Senioren können sich darauf verlassen, dass wir zahlreiche Angebote machen werden, um Gesundheit und Sicherheit für Menschen bis ins hohe Alter zu gewährleisten“, so der Gesundheitsdezernent Siegfried Fricke abschließend.

Kommentare zum Beitrag

Tanja Kremser
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Tanja Kremser aus Laubach schrieb am 30.04.2009 um 12:49 Uhr
also, ich arbeite in einem ambulanten pflegedienst und versorge viele patienten die an einen hausnotruf angeschlossen sind. bei vielen sind wir die erste anlaufstelle im notfall.
wir haben sehr gute erfahrungen damit gemacht und empfehlen dies immer wieder!
Hallo Lieber Leser
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