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Stefan Walther

Kommentare zu: 7 Jahre hinter Gittern, Angst und Zittern

8 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (23.01.2018 19:57 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 20.01.2018 um 16:48 Uhr
Nichts Neues = das herrschende Recht ist immer das Recht der Herrschenden

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 21.01.2018 um 14:19 Uhr
Da hast du natürlich Recht Michael, er weiß es wahrscheinlich ( noch? ) nicht, deshalb muss mit ihm und anderen auch diskutiert werden.
Die praktische Arbeit wird aber evt. auch dem Studenten früher oder später die Augen öffnen.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 23.01.2018 um 19:57 Uhr
So ist es, und Gabriel "fordert" scheinheilig, dass die Türkei bei ihrem Einsatz doch bitte Zivilisten schonen soll - ansonsten? = schweigen. Makaberer geht es kaum noch...

Der Bundesaußenminister Steinmeier mit fettem feisten Grinsen beim Diktator

Kommentare zu: Zur Erinnerung: auch deutsche Politiker (Steinmeier u.a.) machten Baschar al-Assad hoffähig

22 Kommentare letzter Kommentar von Gertraud Barthel (21.01.2018 23:01 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 17.01.2018 um 12:17 Uhr
Trotzdem sollte hinterfragt werden Herr Büttel warum diese Kontakte ( nicht ) nur von der deutschen Regierung "gepflegt" werden, auch ein Erdogan scheint ja wieder von der deutschen Regierung für die Öffentlichkeit solanfähig gemacht zu werden.

Und absurd und grotesk wird es dann, wenn angeblich fortschrittliche Kräfte auch noch solche Leute wie al-Assad oder auch Putin verteidigen.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 18.01.2018 um 19:20 Uhr
Fühlst du dich angesprochen Michael?
Komische Antwort wie ich finde. Also die Alternative heißt für dich "IS und NATO - oder Assad und Russland"? Es gibt keine "guten" Imperialisten, auch nicht wenn sie z.B. Russland heißen!
Es geht hier vor allem darum, dass alle ausländischen Truppen raus aus Syrien müssen, dann wäre u.a. ein Assad längst vom syrischen Volk gestürzt worden...
Und wenn die vereinten arabischen Kräfte SDF notgedrungen ein taktisches Bündnis mit den USA eingehen - ohne sich vereinnahmen zu lassen - dann ist das zu unterstützen.
Man sollte auch vorsichtig sein: wenn man sich auf die Seite eines Imperialisten stellt ( vielleicht weil er grade der etwas schwächere ist? ), dann landet man ganz schnell im Lager der Sozialchauvinisten.

Weder die EU, noch die USA, noch Russland, die Türkei oder der Iran - und erst recht nicht Assad - handeln im Interesse des syrischen Volkes!

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 20.01.2018 um 15:07 Uhr
Natürlich geht es auch um den IS, und wer sind diejenigen die den IS erfolgreich bekämpft haben, die ihn z.B. aus Kobane vertrieben haben, von diesen Freiheitskämpfern sprechen vor allem die "Putin- und Assad- Versteher" so gut wie nie?

Richtig, man kann diesen Vergleich nicht ziehen, er hinkt gewaltig!

Es geht im Endeffekt nicht nur um einen Waffenstillstand, vor allen Dingen nicht um einen nach den Bedingungen von u.a. Russland oder gar der Türkei, die gerade wieder mal in Syrien einmarschiert ist... es geht in erster Linie um den sofortigen Abzug aller ausländischen Truppen aus Syrien, dann werden die Menschen in Syrien selbst entscheiden...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 21.01.2018 um 14:02 Uhr
@ Herr Reimann

Ihr Anliegen ist schon klar, aber es darf Sie doch nicht verwundern wenn Sie als Beispiel Assad anführen, dass dies dann zu Kommentaren zu Syrien führt / führen muss.

Die Rolle der SPD und ihre Geschichte? Die SPD verdrängt ihre Geschichte nicht, sie verschleiert lediglich. Spätestens seit ihrer unrühmlichen Rolle bei der Vergabe von Kriegskrediten für den 1. Weltkrieg hat sie immer wieder ihre arbeiterfeindliche Position offen darlegen müssen und die Niederschlagung der revolutionären Arbeiter war hier sicherlich ein trauriger Höhepunkt in der Geschichte der SPD. Heute kann sie kaum noch ihrer zugedachten Rolle als soziale Hauptstütze des Kapitals in der Arbeiterschaft gerecht werden. Ob die SPD zukünftig noch vom Kapital gebraucht wird oder in der Bedeutungslosigkeit versinken wird, das bleibt abzuwarten, es wird aber in Zeiten der zunehmenden Polarisierung in der Gesellschaft immer schwieriger für die SPD ihre reformistischen und bürgerlichen Positionen in der Arbeiterklasse zu verankern...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 21.01.2018 um 14:13 Uhr
@ Michael

also weil das Vorgehen von Putin "imperialistischer Logik" entspricht, er damit die Interessen Russlands verteidigt und sich gegen die NATO Osterweiterung stellt, ist das Vorgehen Russlands zu unterstützen? Wie schon gesagt, mit solch einer Meinung landet man früher oder später bei den Sozialchauvinisten.

Die Frage "die Türkei greift die Kurden in Syrien an ( nicht Syrien! ) - wer ist da zu unterstützen?" verstehe ich entweder nicht oder ich kann die Frage nicht ernst nehmen.

Um die Frage zu wiederholen = wer sind denn die entschiedensten Kämpfer gegen den IS , die mit den höchsten Verlusten und dem größten Einsatz, ohne dabei imperialistische Ziele zu verfolgen?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 21.01.2018 um 17:02 Uhr
Wir werden uns nicht einig Michael, ist manchmal so!

Aber gern nochmal deutlich = die Alternative ist nicht "die NATO oder Russland unterstützen", man darf sich auf keine Seite eines Imperialisten schlagen. Dann bleibt nur die "Zuschauerrolle"? Wie kommst du darauf? Ich denke ich habe klar gemacht wer - nicht nur in Syrien - unsere Unterstützung verdient.

Ja sicher, "wie viele Länder wurden schon durch die USA/NATO zerbombt"! Da wird dir kaum jemand widersprechen. Nur hat dies mit dem Eingreifen Russlands in Syrien nichts zu tun, das ist kein gerechter (Verteidiguns-)Krieg den Russland dort führt.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 21.01.2018 um 22:14 Uhr
Deine Antwort ist zu einseitig Martin = natürlich hast du Recht wenn du meinst "die USA können niemals ein zuverlässiger Bündnispartner der Kurden sein" und dass sie ihnen nicht trauen können, das wissen die Kurden sehr genau. Trotzdem war es meiner Meinung nach richtig dieses taktische Bündnis aus Sicht der Kurden einzugehen, denn sie brauchten unbedingt einen starken Bündnispartner um nicht unterzugehen. Auch wenn allen Imperialisten der Versuch des Aufbaus eines autonomen Gebietes in Syrien ein Dorn im Auge ist, ein Gebiet in dem die verschiedensten Menschen, egal z.B. welcher Religionszugehörigkeit friedlich zusammen leben, in dem die Frauen die gleichen Rechte wie die Männer haben, in dem hunderttausende Flüchtlinge Zuflucht gefunden haben... - so haben die Kurden es trotz allem geschafft die Widersprüche zwischen den einzelnen Aggressoren auszunutzen. Warum? = um zu überleben.
Ja, den IS haben die Kurden aus eigener Kraft aus Kobane vertrieben, haben mit ein Bündnis der vereinten arabischen Kräfte aufgebaut... aber hätten sie sich darüber hinaus erfolgreich ohne Hilfe verteidigen können? Ich bezweifle es...

Und inwieweit die USA oder auch Russland sich dies noch lange ansehen wie die Türkei ihre Interessen in der Region gefährdet, das werden wir sehen.

Obsternte (Quelle: NABU / Bernd Schaller)

Kommentare zu: NABU: Landwirtschaft braucht grundlegend neue Ziele

5 Kommentare letzter Kommentar von Gertraud Barthel (21.01.2018 14:58 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 21.01.2018 um 14:25 Uhr
Richtig Herr Busse, auch die Agrar-Politik ist nichts weiter als eine Machtfrage, wer die Macht hat entscheidet u.a. auch über die Art und Weise wie und mit was in der Landwirtschaft produziert wird.

Diese "Appelle" an die Einsicht und Vernunft bürgerlicher Politiker sind völlig sinnlos, sie verrichten das Geschäft der Agrarindustrie, nicht mehr und nicht weniger. Ob dabei das Massensterben von Kleinbauern weitergeht, das interessiert sie genauso wenig wie die dadurch verursachten Umweltzerstörungen...

Kommentare zu: Mit PESCO wächst die Kriegsgefahr!

19 Kommentare letzter Kommentar von Michael Beltz (21.01.2018 16:02 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 09.01.2018 um 20:14 Uhr
"das weiche Wasser bricht den Stein"? Nun ja, so hoffen die Pazifisten...
statt "weichgespültem" Bots-Tex:
http://www.youtube.com/watch?v=bhLnsNurNHk

viel Wasser, aber keineswegs "weiches" :-)
http://www.youtube.com/watch?v=gHMBs5yZDEc

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 09.01.2018 um 22:24 Uhr
Hey, das hatte ich gar nicht erwartet, klasse, und danke auch für deine Arbeit Martina! Welche CD, nun das soll Martina erklären ;.))

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 10.01.2018 um 12:27 Uhr
Natürlich sind auch Pazifisten "ehrenwerte" Menschen, darf man deshalb die illusionären Ideen der Pazifisten nicht kritisieren?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 10.01.2018 um 21:47 Uhr
Natürlich müssen wir diese Menschen ernst nehmen, das bestreitet doch niemand, oder?
Ich habe eher den Eindruck, dass manche diese notwendige Diskussion "um des lieben Friedens willen" gar nicht erst führen!?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 19.01.2018 um 08:37 Uhr
@ Frau Martens
Sie meinen dass aus Unsicherheit die Diskussion von einigen nicht geführt wird? Mag sein, dass dies im Einzelfall zutrifft, das will ich nicht abstreiten. Aber grundsätzlich wird meiner Meinung nach diese Diskussion oft nicht geführt weil viele davon ausgehen, dass es "eine Einheit um der Einheit Willen geben könnte". Dies kann jedoch auf Dauer nicht funktionieren, Einheitsbrei ohne inhaltliche Diskussion und ohne Klarheit hat noch nie zu etwas geführt.
Konkret: wenn man Illusionen in die Einsicht und Vernunft von Leuten hat, die selbst Kriege anzetteln und/oder befürworten, an deren Gewissen appelliert, Petitionen startet, auf Verhandlungen der Herrschenden setzt usw. statt den Widerstand zu organisieren, dann führt das zu nichts, ausser dass manche damit ihr eigenes Gewissen beruhigen...

Kommentare zu: Offener Brief an den Bundespräsidenten Steinmeier

15 Kommentare letzter Kommentar von Ario Zalzadeh (18.01.2018 09:30 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 15.01.2018 um 10:40 Uhr
Ja, der Hinweis auf den vorherigen Beitrag ist wichtig, er beweist auch, dass es keinen Sinn hat mit Herrn Zalzadeh zu diskutieren. Ich habe es 1x versucht, das hat mir gereicht, die "positive" Aussage hier im Beitrag "der Iran stand fest an der Seite des faschistischen Deutschlands" setzt dem ganzen jetzt noch die Krönung auf.

Und wer nicht zwischen Regierung und Volk unterscheiden kann / will, der hat überhaupt nichts verstanden oder er ist lediglich ein Nationalist, gerade die aktuelle Situation im Iran beweist dies doch mehr als deutlich!

Kathedrale in Asmara

Kommentare zu: Die Aussage "In Eritrea werden Christen verfolgt" ist falsch!

26 Kommentare letzter Kommentar von Nina Martens (18.01.2018 23:29 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 09.01.2018 um 22:55 Uhr
soll jetzt hier die ganze Diskussion neu geführt werden?
siehe = http://www.giessener-zeitung.de/giessen/?page=content%2Farticle_detail.php&source_page=article_list.php&sitenr=2&docid=119018#comment

Hier geht es doch um ein bestimmtes Thema, um eine angebliche Verfolgung einer religiösen Minderheit. Und wie Herr Schmidt schon schreibt, wenn ich da "Freie Theologische Hochschule" lese, da kann man sich denken woher der Wind weht...

Kommentare zu: Garantie für ewiges Leben: Trinke täglich mehr als zwei Liter Wasser!

18 Kommentare letzter Kommentar von Martin Wagner (23.12.2017 10:00 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 14.12.2017 um 22:06 Uhr
Stimme Ihnen zu Herr Heuser. Ich war genauso überrascht wie die befragten Passanten in der Sendung, die mit großer Mehrheit ( ich glaube es waren 28 von 33 ) darauf tippten, dass man täglich 2 Liter und mehr Flüssigkeit zu sich nehmen müsse um gesund zu leben, ich hätte genauso getippt. Es war schon erschreckend - aber auch informativ - wie hier Meinung gemacht wird, ja vor allem im Interesse der Produzenten.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 18.12.2017 um 15:21 Uhr
Michael Beltz stellt einen Beitrag ein der sich auf eine TV-Sendung bezieht. Herr Heuser antwortet konkret ( er hat die Sendung auch gesehen ) und ergänzt in seinem Kommentar einige Fakten der Sendung, ich stimme Herrn Heuser zu... Tut mir leid, mit den anderen Kommentaren hier kann ich nicht viel anfangen, macht ja nix wenn die Kommentatoren die Sendung nicht gesehen haben, aber hier wird schon teilweise ein wenig am Thema vorbei geschrieben!?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 19.12.2017 um 23:01 Uhr
Falsch Martin = nicht Michael Beltz hat geschlussfolgert, sondern dies wurde in der Sendung klar heraus gearbeitet, du verdrehst hier völlig die Dinge, es war gerade interessant, dass diese Sendung eben nicht die Interessen der Mineralwasser-Produzenten unterstützte...
Welche Fraktion soll denn deiner Meinung nach durch die TV-Anstalt unterstützt worden sein?

Es gibt keine "korrekte" Zahl, auch das wurde sehr deutlich = der "normale" gesunde Mensch hat ein natürliches Durstgefühl auf das er sich verlassen kann.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 21.12.2017 um 11:31 Uhr
Wie oben schon geschrieben, auch ich lag völlig falsch und habe mich bisher auf die Empfehlungen so genannter Experten verlassen ...
Ja sicher Herr Büttel, es gibt natürlich Ausnahmen, es gibt Menschen ( vor allem Ältere und ganz Junge ), die dieses Durstgefühl nicht mehr oder noch nicht haben. Aber darum ging es in dieser Sendung nicht schwerpunktmäßig, es ging vor allem darum wie im Interesse von Wasserproduzenten Meinung ( und auch Werbung ) gemacht wird - und dies war schon sehr gut gemacht. Ob diese Berechnungs- oder Faustformeln nicht auch lediglich dem Begriff "Werbung" zuzuordnen sind? Ich weiss es nicht, bin aber schon skeptisch, dass es sich dabei um neutral-wissenschaftliche Untersuchungen handelt...

Fraktion Gießener Linke - Bündnis der Partei die Linke (PDL) und der DKP - im Stadtparlament; von links: Fraktionsvors. Matthias Riedl (PDL), dahinter Martina Lennartz (DKP) und Michael Janitziki (PDL), dahinter Michael Beltz (DKP) und Conny Mim (PDL)

Kommentare zu: Bitzenstraße: Lehrstück kapitalistischer Kommunalpolitik

57 Kommentare letzter Kommentar von Peter Herold (02.01.2018 11:49 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 04.12.2017 um 21:02 Uhr
Lieber Martin,

zu Punkt 1:
du unterliegst meines Erachtens einem großen Irrtum = also falls andere an der Regierung in der Stadt Gießen wären, dann könnte besser gewirtschaftet werden bzw. wäre besser gewirtschaftet worden? Das ist Unsinn, es ist genau so wie es Erika Beltz in ihrem Artikel geschrieben hat, und das ist kein Geschwafel, die Kommunen können gar nicht mehr ihren Aufgaben gerecht werden da ihnen die dazu notwendigen Mittel nicht zur Verfügung gestellt werden, ob nun Rettungsschirm oder nicht, das ist zweitrangig, entscheidend ist, dass das Geld nicht da ist!

zu Punkt 2:
im Stadtparlament sitzen für das Wahlbündnis Gießener Linke ( was soll "Zweckbündnis" bedeuten? ) keine Vertreter des Linken Bündnisses, dafür sind 3 von 4 Abgeordneten im Kreistag vom Linken Bündnis ( plus einer von der Linkspartei ).

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 06.12.2017 um 17:40 Uhr
@ Martin

1. Wo sind deine "Fakten", wo deine "Beweise", dass eine andere ( bürgerliche ) Stadtregierung anders gehandelt hätte / anders hätte handeln können. Bringst du die Fakten, dann können wir konkret darüber diskutieren, natürlich lasse ich mich dann auch ggf. gern überzeugen, aber bisher? Wer soll denn deiner Ansicht nach statt der so genannten "Pleitemacher" ans Ruder kommen, etwa ne andere bürgerliche Partei, ne andere bürgerliche Koalition... oder träumst du davon, dass die Linken die Mehrheit in bürgerlichen Parlamenten stellen / erreichen könnten?

2. Ich weiss ja nicht welche Zeitung und was du dort liest Martin, aber es gibt zahlreiche Presseveröffentlichungen der Kreisfraktion Gießener Linke, auch in den letzten Monaten. Stimmt, vom Linken Bündnis kommt da nichts ( mehr ), ausser, dass es sich an verschiedenen außerparlamentarischen Aktionen / Veranstaltungen beteiligt ( hat ), die Pressearbeit bezüglich Kommunalpolitik im Kreis übernimmt in erster Linie die Kreisfraktion Gießener Linke, und da ist wie gesagt einiges erschienen...
Wie du darauf kommst, dass es keine von allen 3 im Wahlbündnis vertretenen keine gemeinsame Strategie gibt weiss ich nicht, es gibt Themen die die Stadt Gießen betreffen und Themen des Kreises. Wahlbündnis ist deshalb die richtige Bezeichnung, da man sich auf Grundlage eines gemeinsamen Wahlprogramms auf eine gemeinsame Kandidatur geeinigt hat, so einfach ist das.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 09.12.2017 um 10:22 Uhr
@ Martin
dann nochmal kurz:

zu 1: ich hatte es schon geschrieben "ob Rettungsschirm oder nicht ist hierbei zweitrangig", oder anders ausgedrückt, um beim Thema zu bleiben, das spielt hier was die Beteiligung der Anwohner betrifft keine Rolle... es geht darum welche Interessen von wem wahrgenommen werden, in wessen Interesse gehandelt / abgestimmt wird... und natürlich auch mit welchem Geld die Kommunen überhaupt noch ihren Aufgaben gerecht werden können.
Es wäre zwar schön und auch logisch, dass die Anwohner der Bitzenstraße zukünftig keine der in der Stadt regierenden Parteien mehr wählen würden, aber so einfach ist die Sache ( leider ) nicht, da ist schon ein wenig mehr Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit gefragt...
Da meine Frage "wo genau an welchem Punkt hätte eine andere bürgerliche Regierung anders gehandelt?" von dir unbeantwortet ist und du nur wiederholt mir dem "Argument" Rettungsschirm oder nicht kommst, gehe ich da nicht weiter drauf ein...

zu 2.: nun, ne Menge Unterstellungen von dir Martin, ich halte dir zugute dass du so "von aussen" hier Beurteilungen abgeben willst ( statt dass du dich ggf. hättest mit einbringen können / sollen? ). Ich versuche es trotzdem sachlich = schau dir die bisher gestellten Anträge / Redebeiträge usw. der Stadtfraktion an, vielleicht revidierst du dann deine Meinung. Und da bin ich ja mal gespannt, wie die Jungspunde "Janitzki, Beltz oder Mihm" derzeit am Aufstieg in der Parteihierarchie arbeiten um in ihren Parteien noch ordentlich Kohle zu machen, oder ich kann es auch so sagen = dein Kommentar hier ist schon sehr grenzwertig!
Richtig, Kommunalpolitik ist vor allem Kleinarbeit, Arbeit mit den und im Interesse der Menschen, in und außerhalb des Parlaments usw., und auch hier gilt = konkret Punkte kritisieren über die man dann diskutieren kann, oder solche Unterstellung doch besser einfach lassen!?

Auf den an Michael Beltz gerichteten Kommentar gehe ich nicht weiter ein, das muss er beantworten, nur eine Bemerkung = wenn man von Dogmatismus redet, dann sollte man sich auch damit auskennen / damit beschäftigt haben, ansonsten wirkt das schon eher witzig... denn was du hier als angebliches "Dogma" anführst hat auch wieder mit dem realen politischen Handeln der Gießener Linken ( auch der Stadtfraktion ) nicht das Geringste zu tun... Wir wissen schon, dass der Einsatz für Reformen notwendige Tagespolitik ist, nur, wir träumen nicht davon, dass damit die grundsätzlichen Probleme gelöst werden könnten...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 12.12.2017 um 10:39 Uhr
Auch superkurz Martin, denn beantwortet hast du weiterhin nichts, ausser jetzt Thema Landesgartenschau, ansonsten weichst du allen Fragen aus = also du glaubst ernsthaft, wenn die Landesgartenschau ( mit all ihren Kosten ) nicht in Gießen stattgefunden hätte dann bräuchten die Anwohner der Bitzenstraße keine Gebühren zu bezahlen? Oder nochmal, zum x-ten Mal = also wenn es keinen Rettungsschirm geben würde, dann würden die Anliegergebühren entfallen und die Stadtregierung ( oder eine andere ) anders entscheiden?

Träum weiter Martin, und eine Bitte = falls du möchtest, dass Kommentatoren auf deine Kommentare und Fragen eingehen, dann solltest du vor allem selbst auch - möglichst alle - Fragen beantworten.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 13.12.2017 um 12:38 Uhr
In Ordnung Martin, wir reden anscheinend etwas aneinander vorbei!?
- du behauptest, dass die Stadtregierung lediglich in vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem RP handeln würde. Mir ist das viel zu billig, deshalb nochmal = das alles hat nicht das Geringste mit Rettungsschirm ja oder nein zu tun, lediglich mit Interessen ( und da gibt es keine großen Unterschiede, ob nun Bundestag, Landtag oder Kommunalparlament, bürgerliche Politik bleibt bürgerliche Politik...
- weiterhin stellst du es hier so hin als hättest du alle Fragen beantwortet und man / ich soll besser deine Kommentare genau lesen. Das nehme ich jetzt mal als ein wenig Ironie auf, du hast nach wie vor keine einzige konkrete Frage beantwortet, es klingt eher nach einem Referat nicht nach einer Diskussion, siehe u.a. mein Kommentar / meine Fragen vom 09.12. Oder ist es vielleicht so, dass du gar nicht so genau weisst was die Stadtfrakion Gießener Linke für Anträge gestellt hat und wie die Redebeiträge lauteten? Wäre nicht weiter tragisch, aber dann solltest du dich zumindest damit beschäftigen und die Unterstellungen zurücknehmen...
- auch das bürgerliche Kommunalparlament ist immer auch eine politische Tribüne. Sicher kann man hier eher den ein oder anderen Antrag im Interesse der Menschen durchsetzen, aber natürlich geht es auch hier bei jeder Auseinandersetzung / Diskussion auch um idelogisch / politische Fragen und Einstellungen, auch in der Stadt Gießen. Es gibt hierfür zig Bespiele, ob nun der Stellenwert vom Profi- und Breitensport, die Gängelung des Einzelhandels, die Verquickung von Wirtschaft und Politik ( siehe z.B. die Sparkasse ) usw., nur um mal einige Beispiele zu nennen.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 13.12.2017 um 22:15 Uhr
Alles klar Martin, so machen wir`s! Von Zwiegesprächen halte ich hier auch nicht besonders viel, und da von anderen wenig Inhaltliches kommt.... aber eines juckt mir doch so sehr in den Fingern, dass ich es hier ( nochmal ) loswerden muss = eine Kommentarkolonne kann sehr wohl ein Diskussionsforum sein, dann wenn sich alle bemühen auf alles einzugehen :-)

Kommentare zu: Veranstaltung zu Berufsverbote: "Vergessene Geschichte"

11 Kommentare letzter Kommentar von Martina Lennartz (10.12.2017 23:48 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 02.12.2017 um 09:55 Uhr
Schön, dass du wesentliche Ergebnisse der Veranstaltung hier zusammengefasst hast Martin!

Kleiner Widerspruch zum letzten Absatz:
Ja, es ist richtig als Linke gemeinsam und solidarisch zu handeln, ja, es ist auch richtig, dass dabei keine ideologischen Grabenkämpfe geführt werden dürfen, das würde dem Anspruch von Aktionseinheiten bis hin zu einer möglichen antifaschistischen Einheitsfront widersprechen...

Aber: sollen deshalb die "ideologischen Gräben" zugeschüttet werden? Das wäre grundfalsch, hier muss - auch solidarisch und kameradschaftlich - die ideologisch-politische Diskussion über den "richtigen" Weg geführt werden, alles andere führt zum prinzipienlosen Einheitsbrei. Reformistische und revisionistische Ideen und Illusionen müssen konsequent aufgedeckt und bekämpft werden, denn sie haben schon genügend Schaden und Verwirrung im Kampf um die Befreiung in der Arbeiterbewegung gestiftet... und da wurde, und da war ich schon etwas positiv überrascht, vom Referenten z.B. sehr deutlich auf die Rolle des Staates hingewiesen, als ein Instrument der herrschenden Klasse ( ich erwähne dies u.a. deshalb weil du diesen sehr wichtigen Punkt nicht aufgeführt hast Martin und weil dieser schon immer die Trennungslinie unter den Linken war und auch heute noch ist ).

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 02.12.2017 um 10:21 Uhr
Entschuldigung, noch was vergessen, zu Punkt 3.:

was mich etwas genervt hat ( wieder mal, scheint in einigen Teilen der Linken verbreitet zu sein!? ), dass war die Betonung der sogenannten Schwäche der Linken. Kein Wort zu den aktuellen Kämpfen, vor allem in den Betrieben, oder auch zur aktuellen Auseinandersetzung innerhalb der Umweltbewegung und deren Widerstand gegen die Zerstörung der Lebensgrundlagen der Menschen... auch, dass Zehntausende ( friedlich ) gegen G 20 demonstriert haben wurde nur am Rande erwähnt... von der allgemeinen Krise und der Schwäche des Imperialismus ( auch Ausdruck verstärkter Repressionen ) war gar nicht die Rede. Viele "Linke" verbreiten zur Zeit eher Pessimismus...

Kommentare zu: Und weiter geht die Show „Alte Post“

37 Kommentare letzter Kommentar von Martin Wagner (06.12.2017 11:50 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 25.11.2017 um 22:03 Uhr
Auch wenn ich nicht die Zeit habe mich in dieser BI einzubringen, so verfolge ich doch schon die ganze Sache so gut es geht.

Mein bisheriger Eindruck = im Gegensatz zu der BI "Stoppt die Landesgartenschau" scheint hier bei einigen "führenden" Kräften der BI ein für mich nicht nachzuvollziehendes Vertrauen in die politisch herrschenden Kräfte der Stadt Gießen zu bestehen!?

Was muss eine BI in erster Linie tun? = den außerparlamentarischen Druck hoch halten, viele Menschen zur aktiven Teilnahme gewinnen usw., aber keinesfalls darf sie sich mit Versprechungen "ruhig stellen" lassen, so nach dem Motto "jetzt warten wir mal ab wie es juristisch weitergeht", das wäre das vorprogrammierte Ende einer breiten Bewegung, und das soll doch wohl auch diese BI sein, oder nicht?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 27.11.2017 um 18:42 Uhr
Das haben die hier Kommentierenden schon verstanden Frau Barthel was Ihre Meinung dazu ist, und ich zumindest akzeptiere auch Ihre Meinung, auch wenn ich sie nicht teile.

Entscheidend wird nicht sein, ob "alle Regeln eingehalten werden", entscheidend wird sein inwieweit es u.a. auch der BI gelingen wird weiterhin den öffentlichen Druck hoch zu halten damit das Thema präsent bleibt. Wie lange ist denn so gut wie nichts passiert? Wieso wird gerade jetzt die Stadtverwaltung etwas aktiver? Das bedeutet natürlich nicht, dass die BI den Rechtsweg als unwichtig ansehen sollte, aber sie sollte sich davon nicht blenden und einlullen lassen...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 28.11.2017 um 00:09 Uhr
Freut mich Peter, dass sich die BI "nicht auf die faule Haut legen wird", davon bin ich auch nicht ausgegangen, Einige aktive Menschen - so wie u.a. du - sind mir ja auch bekannt :-)
Mich haben halt nur einige Kommentare etwas verwundert, z.B. der von Herrn Eschke...
Und dass Engagement auch oft Geld kostet, das ist schon klar, immer die Spendendose dabei haben, auch die finanzielle Unterstützung ist wichtig und muss den Mitstreiterinnen und Mitstreitern bewusst sein...

Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

Stefan Walther

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