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Stefan Walther

Kommentare zu: Klimanotstand im Landkreis Gießen

5 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (11.10.2019 09:51 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 10.10.2019 um 20:28 Uhr
Richtig Frau Jandrasits, wir wollten genau das nicht tun = uns "einreihen" in die unverbindlichen Absichtserklärungen / Resolutionen die fast immer ohne praktische Konsequenzen bleiben. Nun, wir werden sehen wie die anderen Fraktionen reagieren werden, so pessimistisch sind wir da nicht, auch nicht was die Kosten betrifft. Es bedarf schon sehr guter Argumente wenn man diesen Antrag ablehnen will und auf der anderen Seite mal einfach so 6,5 Millionen Euro locker macht für eine Sondertilgung bei der Hessenkasse. Im übrigen ist die finanzielle Situation im Landkreis Gießen mit einem dicken Plus sehr gut...

Herr Schäfer, ich wohne zwar selbst in Linden befasse mich jedoch leider viel zu wenig mit den örtlichen politischen Akteuren. Warum da nichts an Antworten gekommen ist, das kann ich deshalb schlecht einschätzen, man kann da nur spekulieren ( und da liegt man manchmal daneben ). Ist es Ignoranz, Verkennung der dramatischen Situation, Unklarheit über mögliche praktische Schritte - oder sind es ganz andere Gründe? Entscheidend denke ich wird auch in Linden - wie überall - sein inwieweit ein außerparlamentarischer Druck entsteht / entstehen könnte... nie aufgeben ggf. einfach nochmal nachhaken, oder - und die Wirkung wird oft unterschätzt - Öffentlichkeit herstellen, z.B. einen Leserbrief an die örtliche Presse schreiben...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 11.10.2019 um 09:51 Uhr
Lieber Kurt, immer für einen kleinen Scherz aufgelegt: wir bilden uns weder ein auf kommunaler Ebene die drohende Klimakatastrophe verhindern zu können noch den Imperialismus zu stürzen, wir sind ja keine Fantasten... aber die Hauptursache der Umweltzerstörung haben wir schon in unserer Begründnung benannt :-))
so, jetzt melde ich mich mal für 14 Tage hier ab - endlich Urlaub - schaue danach wieder in die GZ rein, mal sehen ob`s noch etwas zum schmunzeln geben wird...

Eine Wende nach der Wende

Kommentare zu: 3.Oktober 2

10 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (03.10.2019 20:55 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 03.10.2019 um 20:50 Uhr
Lieber Peter, Lieber Martin,
ihr sprecht mich hier an obwohl ich bisher gar nichts dazu gesagt habe? :-)
Ich weiß jetzt nicht genau wo ich anfangen soll, könnte auf vieles hier eingehen, ich mach`s mal stichwortarig:
1. zum Beitrag:
- klar ist die Aussage richtig, aber was ( wie fast immer ) fehlt ist die Beurteilung des Gesellschaftssystems der DDR ( war das wirklich noch Sozialismus oder vielleicht doch bürokratischer Kapitalismus, wie war denn die Außenpolitik der DDR? Z.B. die Haltung zum Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan oder auch der Einmarsch in die CSSR usw.? )
2. zu Martin:
- nein, es kann nicht egal sein "wer für was" mit den Aussagen für sich evt. werben will, vom so genannten real existierenden Sozialismus haben die Menschen zurecht die Schnauze voll...
- wir haben uns politisch zerstritten? Nun, wir haben beide nie ein Geheimnis aus unserer politischen Einstellung gemacht, warum das dann in der Praxis in einer gemeinsamen Gruppe nicht funktioniert hat, das müsste erst noch genauer besprochen werden, aber nicht hier in der GZ
- die Kapitalisten sind nicht "strohdumm", ihre einzig auf kurzfristigen Profit ausgerichtete Produktionsweise zwingt sie zu solchem Handeln, selbst bei Gefahr des eigenen Untergangs...
- ich habe die Rede von K. Zecher ( DGB ) nicht gehört, aber klar ist doch dass der DGB als Organisation ( nicht die Millionen Mitglieder ) in erster Linie Ordnungsfaktor im System ist, und das ist dann bei der Umweltfrage genauso, auch wenn viele Kolleginnen und Kollegen das lange schon anders sehen...
- du bist "ratlos"? Tja, da kommt wieder unsere unterschiedliche politische Position zum tragen: nie das Vertrauen in die Massen verlieren! Stimmt = es geht keine Nummer kleiner wenn die Menschheit überleben will!
3. zu Peter:
- wir hatten das ja schon öfter mit der angeblich fast nicht mehr vorhandenen Arbeiterklasse. Das ist aus mehreren Gründen falsch: weltweit wächst(!) das Industrieproletariat, es steht nach wie vor an den Schalthebeln der Macht ( im Gegensatz zu vielen anderen, vor allem den Kleinbürgern ). Und wenn noch so viele Arbeiter einfach zu Angestellten "gemacht" werden, dann bedeutet das noch lange nicht dass sie keine Arbeiter mehr sind
- ja, die Mitgliedschaft in den Gewerkschaften ist ein Problem, ich kenne das von ver.di. Wir waren mit ca. 40 - 50 Prozent zwar relativ gut organisiert, aber insgesamt gehen die Zahlen teils dramatisch zurück. Was sind die Gründe? = viele sind enttäuscht über die teils mangelnde Kampfbereitschaft der Gewerkschaftsführungen ( lieber der Verhandlungstisch und faule Kompromisse statt flächendeckender Streiks ) und deren Co-Management mit den Unternehmern ( z.B."wir müssen "unseren" Standort sichern", "lieber Sozialverträge statt Kampf um jeden Arbeitsplatz", usw. )
- GROKO oder sonstige bürgerliche Regierung, was macht da groß den Unterschied? = so gut wie nichts, sie bleibt das für was sie bestimmt ist, sie verrichtet das Geschäft des Großkapitals...

Kommentare zu: Die unendliche Geschichte Villa Leutert, in den Hauptrollen OB Frau Grabe - Bolz und ich

12 Kommentare letzter Kommentar von Christine Stapf (03.10.2019 21:18 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 03.10.2019 um 20:17 Uhr
So wie das hier berichtet wird grenzt das ganze "Schauspiel" an Ignoranz wenn nicht gar an einen Skandal...
Ich werde mich mal bei meinen GenossInnen der Stadtfraktion der Gießener Linke schlau machen was sie bisher getan ( nicht getan? ) haben bzw. ggf. zukünftig zu tun gedenken. Denn wenn der Beitrag - was ich nicht bezweifle - den Tatsachen entspricht, dann muss meiner Ansicht nach umgehend gehandelt werden.

entstanden bei meinem Bundestagsbesuch 2011 auf Einladung eines LINKE-MdB

Kommentare zu: 70 Jahre Currywurst und Deutscher Bundestag

10 Kommentare letzter Kommentar von Christine Stapf (02.10.2019 11:54 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 02.10.2019 um 11:04 Uhr
Martin, Herbert Grönemeyer ist vielleicht vieles, aber mit Sicherheit kein "Schlagerfuzzi".

Schöner satirischer Beitrag!

Kommentare zu: Verantwortung übernehmen! - Kundgebung zum Klimaschutz am 21.09.2019

3 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (23.09.2019 23:02 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 23.09.2019 um 23:02 Uhr
Ja Frau Jandrasits ist da sehr rege was die Berichterstattung betrifft. Worüber ich mich nur wundere? = sie geht nie auf - auch nicht auf kritische - Kommentare unter ihren Beiträgen ein, schade eigentlich...

Kommentare zu: Wenn einer eine Reise tut......

14 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (23.09.2019 23:03 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 23.09.2019 um 22:58 Uhr
Es geht noch viel weiter = mit diesen Zertifkaten wird ein regelrechter Handel betrieben, ein mittlerweile riesen profitables Geschäft... nur der Umwelt bringt es gar nichts!

Kommentare zu: Klimakampf ist Klassenkampf

13 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (01.10.2019 23:00 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 23.09.2019 um 10:38 Uhr
Zitat Jonas:
"Richtig wäre das ganze erst, wenn die Konzerne, die für die drohende Klimakatastrophe verantwortlich sind, durch so eine "Bepreisung" praktisch enteignet würden und der Reichtum der ganzen restlichen Gesellschaft zugute käme (Natürlich müssen sie dann auch gezwungen werden ihre Arbeiter deswegen nicht noch stärker auszubeuten)."

Wie meinst du das? Soll das eine realistische Forderung ( eine Reform ) im Kapitalismus sein? Enteignung der Konzerne im Kapitalismus und Zwang zur nicht weiteren / stärkeren Ausbeutung der Arbeiter?
Das ist genauso - sorry - Unsinn wie die Forderung nach einer Zurückdrängung der Macht der
Konzerne, der Forderung nach einer so genannten "Antimonopolistischen Demokratie".

Eine Enteignung der Monopole bedeutet die Überwindung des derzeitigen Gesellschaftssystems, denn das Internationale Finanzkapital ist die derzeit herrschende Klasse....

Kommentare zu: Fridays for Future und Klimastreik in Gießen am 20.09.2019

11 Kommentare letzter Kommentar von Bernd Zeun (26.09.2019 19:49 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 22.09.2019 um 23:21 Uhr
Herr Theiß, jetzt gehen aber mit Ihnen die Gäule durch. Also, die engagierten Demonstranten bezeichnen Sie als "Pack" das entfernt werden muss? Und kein Wort zum Inhalt für was diese Aktivisten sich einsetzen? Berufsdemonstranten? = klasse, 2.000 bis 3.000 geschätzte Menschen, die vom demonstrieren in Gießen leben können, wo kann man sich für diesen Job bewerben?

Was den Beitrag betrifft? = viele gute Bilder die die Stimmung gut rüberbringen. Inhaltlich - "was muss gegen die drohende Umwelt- und Klimakatastrophe getan werden, wer sind die Hauptverursacher ( etwa die Verbraucher??? ) usw." - kommt leider nicht viel rüber.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 23.09.2019 um 08:45 Uhr
Du hast natürlich Recht Jonas, man sollte sich auf die inhaltliche Diskussion konzentrieren und nicht solche oberflächlichen und inhaltslosen Äußerungen in den Mittelpunkt stellen. Es wurde darauf angemessen reagiert, damit sollte es auch gut sein!?

Zur Initiative 2035Null von Lebenswertes Gießen: nun, es ist erstmal richtig auch auf kommunaler Ebene die drohende Klimakatastrophe ( nicht "Klimawandel", das verharmlost die Sache ) zu problematisieren und Schritte einzuleiten... aber man darf dabei nicht wieder die eigentlichen Verursacher der Umweltzerstörung aus dem Blick verlieren und den Leuten vorgaukeln damit könnte die Umwelt und das Klima gerettet werden, genauso wenig wie dies mit den völlig unzureichenden Zielen des Pariser Abkommens geschehen kann.
Und schaut man sich die Internetseite von Lebenswertes Gießen an, dann findet man nicht viel konkretes zum Thema, so genau wissen sie anscheinend selbst nicht wie sie ihr selbstgestecktes Ziel erreichen sollen ( können ). Zitat vom Vereinsvorsitzenden Hiestermann. "Wir sind der Überzeugung, dass das Ziel 2035 zu erreichen ist, maßen uns allerdings nicht an, zu wissen, welcher Weg dafür der richtige ist"
Die Kritik an der kapitalistischen Profitwirtschaft an sich muss im Mittelpunkt stehen. Die Forderungen jetzt müssen sein, dass die Hauptverursacher der Umweltzerstörung auch die Kosten dafür zu tragen haben und nicht die Masse der Bevölkerung. Aber davon ist weder im so genannten Klimapakt irgendetwas zu finden noch in den meisten Veröffentlichungen der Umweltschutzaktivisten. Mag es bei den letzteren noch auf mögliche fehlende Aufklärung zurück zu führen sein ( es reicht doch wenn sich der/die Einzelne umweltbewusst verhält usw. ), so zeigen die Regierenden klar in welchem Interesse und Auftrag sie handeln.

Zum Thema noch ein TV Tipp: heute 00:00 Uhr, ZDF, Dokumentarfilm "HAMBI - Der Kampf um den Hambacher Wald"
Vielleicht, so hoffe ich, wird auch deutlich wie hier die Interessen der Konzerne im Mittelpunkt stehen, wer sich wirklich engagiert und wer nicht ( z.B. die Rolle der GRÜNEN )

Kommentare zu: Mit Scheuklappen in den 3. Weltkrieg

17 Kommentare letzter Kommentar von Kurt Wirth (23.09.2019 10:41 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 15.09.2019 um 18:09 Uhr
Kurt, warum so durch "die Hintertür"? Kein Mensch geht NUR mit einem "unkonkreten Fernziel" ( von dir so genannten ) am Antikriegstag auf die Straße. Es wäre weitaus effektiver gewesen wenn du die Diskussion unter dem anderen Beitrag fortgesetzt hättest, statt hier falsche Behauptungen aufzustellen.

Ja, natürlich ist diese rein pazifistische Forderung "Nie wieder Krieg" völlig realitätsfern und illusionär so lange es den Imperialismus ( noch ) gibt. Aber das ist doch nichts Neues, die pazifistische Friedensbewegung - sowie auch die modernen Revisionisten - benutzen diese, nebenbei auch völlig unmarxistische Losung, seit Jahrzehnten...

Man sollte auch aufgrund des aggressiven Charakters von NATO und EU die Augen nicht verschliessen ( da meine ich jetzt nicht dich Kurt ) vor den zig kriegerischen Auseinandersetzungen ( und neokolonialen Machtstreben ) der anderen Imperialisten ( z.B. auch Russland und China! ) weltweit.. aber das wurde ja nun schon oft genug gesagt, manche ignorieren das halt bei allen ihren Veröffentlichungen, warum auch immer, keine Ahnung...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 15.09.2019 um 20:57 Uhr
Trotzdem finde ich es ziemlich dreist dann einfach unter einem anderen Beitrag Behauptungen in die Welt zu setzen die völlig daneben liegen...

Also auf Inhalte kommt es nicht an? Hauptsache am Antikriegstag auf die Straße gehen "mit welcher Motivation auch immer"?
Ist das jetzt in deinen Augen auch "rabulistisch" ( ich musste erstmal googeln was das bedeutet )? Ich hingegen halte es für sehr oberflächlich wenn man den Dingen nicht auf den Grund geht / gehen will(?) - aber so sind nunmal die Ansichten verschieden...

Vielleicht träume ich ja in der Beziehung ein wenig, aber etwas Selbstkritik hätte ich jetzt schon von dir erwartet bezüglich der falschen Behauptung die du hier einfach so eingestellt hast, na ja sei`s drum...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 15.09.2019 um 22:33 Uhr
Aus deinem Kommentar: "Allerdings halte ich es für ein unkonkretes "Fernziel", wenn man (nur) mit dem Sieg über "den" Imperialismus am Antikriegstag auf die Strasse geht."

Wieso habe ich das Gefühl dass du mich etwas für dumm verkaufen willst?

Kommentare zu: Neuwahl der Schiedsperson in Hungen

9 Kommentare letzter Kommentar von Bernt Nehmer (16.09.2019 08:40 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 15.09.2019 um 11:34 Uhr
Herr Nehmer, was hat Frau Stapf geschrieben? = "Vielleicht hat man in Hungen Ihre Kommentare und doch recht merkwürdigen kurzen Berichte gelesen"
Nun, schauen Sie sich doch einfach nochmal einige Ihrer Kommentare an, die Sie hier in der GZ geschrieben haben. Auch wenn meine Meinung da nicht von besonderer Bedeutung sein mag, also merkwürdig finde ich schon das ein oder andere...

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