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Stefan Walther

Prof. Claus Leggewie

Kommentare zu: Bundestagsdirektkandidaten im Stadttheater- auf den Brettern die die Welt bedeuten- erklären, was sie bewegen wollen

43 Kommentare letzter Kommentar von Gertraud Barthel (21.09.2017 09:43 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 19.09.2017 um 00:29 Uhr
Die ganze Veranstaltung war eine reine Werbeveranstaltung für die bürgerlichen Parteien, insbesondere für CDU und SPD, auch die GRÜNEN konnten reden so lange und so viel sie wollten...

War noch zu Beginn der Veranstaltung vom Veranstalter darauf hingewiesen worden, dass die "kleinen" Parteien genauso zu Wort kommen sollten wie die "großen", so war davon in der Realität nichts mehr davon zu spüren, eine mehr als langatmige Einstiegsbefragung ( und Selbstdarstellung ) von CDU ( Braun ) und GRÜNEN ( Königs ) war schon teilweise grotesk.
In der Einladung wurden die Kandidaten zur Vorbereitung darauf hingewiesen, dass sie sich zu Beginn in einem maximal 90(!) Sekunden Redebeitrag vorstellen könnten, aber selbst diese "großzügigen" 90 Sekunden wurden ihnen nicht gewährt, stattdessen stellten die Moderatoren den Vertretern der so genannten kleinen Parteien - zum Teil etwas dämliche - Fragen.

"Gut gemeint und schlecht gemacht", so könnte man das Fazit ziehen wenn man es noch gut mit den Veranstaltern meint...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 19.09.2017 um 09:57 Uhr
Peter, wie oft willst du denn noch schreiben, dass du bereits gewählt hast? Man sollte bei Kommentaren nicht immer die eigene Person in den Mittelpunkt stellen, kommt nicht besonders gut rüber, oder?

Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber die Veranstaltung dauerte über 2 Stunden, wahrscheinlich länger... allein schon der merkwürdige Selbstdarstellungspart von Braun und Königs zog sich "gefühlte" Stunden hin.
Tja, mit den Zitaten ( vor allem auch die, die fehlen ) ist das immer so eine (Positions)-Sache, oder anders ausgedrückt, es kommt halt immer drauf an "wer" hier einen Beitrag einstellt... man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass Herr Mächerle von der DKP mit im Mittelpunkt der Diskussion gestanden hätte, was aber in der Realität nicht der Fall war ( siehe Kommentar von Martin Wagner )

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 19.09.2017 um 11:03 Uhr
Nun Peter, es ist nunmal Bundestagswahlkampf, was mir "bis oben" steht, dass die eigentlich wichtigen Themen wie z.B. "drohende Umweltkatastrophe", "Alters- und Kinderarmut", "Kriegsgefahr / Aufrüstung / Waffenexporte" usw. usf. so gut wie keine Rolle im Wahlkampf und in den Medien spielen, stattdessen wird sich in jeder Talkshow am Thema "Flüchtlinge" abgearbeitet, so als gäbe es kein anderes Thema, das die Menschen beschäftigt...

Martina, es war eine Antwort auf Fragen von Frau Barthel. Vielleicht Zufall, vielleicht auch nicht, du erwähnst / zitierst weder Eva Goldbach, Wanja Lange noch Wolfgang Greilich. Sicher wer es jetzt unbedingt für erforderlich hält könnte dies ergänzen oder sich die örtliche Presse durchlesen, da werden zumindest alle Kandidaten zitiert...
Ob die Beiträge nun von diesem oder jenem gut oder schlecht waren ist wie immer Ansichtssache, ich kann wie du auch nur meine persönliche Meinung schreiben. Zu den von dir Angesprochenen =
- sollte Henning wirklich eine "Verstaatlichung - statt Vergesellschaftung - der Produktionsmittel" gefordert haben, vielleicht sogar noch im kapitalistischen System, dann ist das aus meiner Sicht kein guter Beitrag ( ich habe aber nicht mitgeschrieben, ich denke nicht, dass er das so wie von dir zitiert gesagt hat, oder? )
- Ali ist ein guter Redner, er trifft die Emotionen der Zuhörer und Zuhörerinnen recht gut kann die Stimmung gut einschätzen... aber war er deshalb wirklich "besser"? Meiner Meinung nach nein, im Gegensatz zu Henning oder Wanja, bewegt er sich in seiner Argumentation immer innerhalb des kapitalistischen Systems, betonte sogar, dass für ihn eine Koalition mit SPD und GRÜNEN nicht ausgeschlossen ist... also = nix Neues in Sachen Linkspartei....

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 19.09.2017 um 20:18 Uhr
Ob nun 1, 2 oder 3 Vertreter der linken Parteien, das hat ausschließlich etwas mit der Anzahl der Direktkandidaten im Wahlkreis zu tun. Und wenn es nunmal 3 linke Direktkandidaten aus verschiedenen Parteien gibt, dann sind diese natürlich auch einzuladen, genauso wie alle Kandidaten der bürgerlichen Parteien auch eingeladen wurden.

Der Unterschied zu den GRÜNEN? Nun, 2 Direktkandidaten einer Partei kann es ja wohl nicht geben :-)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 19.09.2017 um 21:40 Uhr
...wobei man noch ergänzen könnte, dass allein Herr Braun von der CDU mit Sicherheit länger geredet hat als alle 3 Vertreter der linken Parteien zusammen... was jetzt der Diskussion "gut getan" hätte, das kann dann jede(r) für sich selbst beurteilen...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 20.09.2017 um 11:57 Uhr
Ein gemeinsames Konzept der linken Parteien und Organisationen? Nun, das gab es in der Geschichte selten, auch die bürgerlichen Parteien vertreten unterschiedliche Interessen...

Die Linken arbeiten sehr wohl in Aktionseinheiten zusammen, aber es gibt auch entscheidende Unterschiede, die z.B. eine gemeinsame Kandidatur zu einer Bundestagswahl ausschließen.
Fragen wie "Regierungsbeteiligung oder strikt für Opposition", "reine Kapitalismuskritik oder eintreten für ein anderes Gesellschaftssystem", "Gewerkschaften als Kampforganisationen oder Illusionen über eine so genannte Mitbestimmung im Betrieb" usw., alles das sind Punkte, die unter Linken umstritten sind...

Nein Peter, gemeinsam, mit schwammigen Konzepten, kämen die Linken nicht mehr nach oben, die Menschen verlangen klare Standpunkte und klare Positionen.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 20.09.2017 um 15:45 Uhr
Frau Barthel, wir hatten uns mal geeinigt, dass wir uns aus bestimmten Anlässen nicht mehr gegenseitig kommentieren werden. Nun, ich dachte jetzt wäre eine Gelegenheit gewesen - sachliche - Argumente und Meinungen auszutauschen, scheint aber nicht zu funktionieren, deshalb werde ich auf Ihren oberflächlichen, und gespickt mit Unterstellungen, Kommentar von heute 15.02 Uhr nicht so eingehen, dass ich eine Antwort von Ihnen erwarte.

- Sie setzen DKP und MLPD in Bezug auf die Beurteilung der DDR gleich, das ist lächerlich und zeugt davon, dass Sie sich vor allem mit den Positionen der MLPD anscheinend nie beschäftigt haben
- Lenin war in aller erster Linie der Führer der sozialistischen Oktoberrevolution, die sich dieses Jahr zum 100. Mal jährt, ein Ereignis, das alle Unterdrückten und Ausgebeuteten auf der Welt auch heute noch würdigen werden. Angst und Schrecken? = Angst bekamen evt. die Ausbeuter und Unterdrücker wenn sie Lenins Namen hörten, und Schrecken hat er höchstens in den Reihen der Großkapitalisten, Großagrarier und Kriegsführenden Parteien im 1. Weltkrieg verbreitet. Die Arbeiter, einfachen Bauern und Soldaten bejubelten Lenin und kämpften mit ihm für "Brot und Frieden".

Ich bin zwar kein Parteimitglied der MLPD, kandidiere jedoch als Parteiloser auf der Hessenliste der Internationalistischen Liste / MLPD, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die MLPD ganz bewusst und auch ein wenig stolz den Namen Lenins in ihrem Parteinamen hat.

Auf den Blödsinn mit den "ewig gestrigen" gehe ich nicht ein, die "ewig gestrigen", das sind die, die mit ihrem "weiter so wie bisher" nichts ändern wollen... wer mit der Zeit geht, der hat längst erkannt, dass der Kapitalismus morsch und überholt ist...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 20.09.2017 um 16:01 Uhr
Irgendwie scheinen wir aneinander vorbei zu reden Peter: also weil die Sklaverei abgeschafft ist wird der Arbeiter nicht ausgebeutet, muss er seine Arbeitskraft nicht verkaufen? Tut mir leid, verstehe kein Wort!
Na klar brauchen wir die Gewerkschaften - als Kampforganisationen, wer sollte dagegen sprechen? Einen "gerechten" Lohn kann es gar nicht im Kapitalismus geben, das ist ein Widerspruch in sich, wo sollte denn dann der Mehrwert / der Profit herkommen? Was "annehmbare" Arbeitszeiten sein sollen, das ist von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich, entscheidend ist der Kampf um die Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Std. bei vollem Lohnausgleich, aber auch da gilt: beseitigen wird dies nie die Arbeitslosigkeit, das Arbeitslosenheer gehört zum Kapitalismus wie der Profit, wer etwas anderes behauptet ( auch wenn es ein Linker tut ) ist entweder ein Träumer oder er belügt bewusst die Arbeiterschaft.

Was willst du jetzt mit Merkel? Auch da kapiere ich kein Wort Peter!

Kommentare zu: Der Berufsfeuerwehr Gießen laufen die Feuerwehrleute weg

22 Kommentare letzter Kommentar von Peter Herold (19.09.2017 17:51 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 08.09.2017 um 11:29 Uhr
Kommt nicht besonders oft vor, aber da gebe ich Herrn Bucher recht = "Butter bei die Fische"!

10 Feuerwehrleute bewerben sich bei anderen Berufsfeuerwehren? Das öffnet die Tür für Spekulationen. Andeutungen über falschen Umgang usw., das hilft im Grunde genommen auch nicht weiter...

was könnte aus meiner Sicht helfen? Im Gegensatz zu Martin Wagner halte ich das Parlament hier für zweitrangig. Falls man wirklich Unterstützung haben möchte, auf ( angebliche? ) Missstände hinweisen will... mit dem Ziel dass sich was ändert - und nicht nur nach individuellen Lösungen sucht ( dann suche ich persönlich mir halt ne andere Stelle ), dann muss aus meiner Sicht "Ross und Reiter" genannt werden und Öffentlichkeit hergestellt werden!?

7 Januar 2014

Kommentare zu: Wichtig! Helft mit die Alte Post zu retten!

7 Kommentare letzter Kommentar von Peter Baier (02.09.2017 18:22 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 30.08.2017 um 22:06 Uhr
gutes Anliegen - aber ein schlechter Termin!
Der 1. September ist der Antikriegstag, und da findet u.a. auch in Gießen ( ab 17 Uhr ) eine Veranstaltung statt..

Kommentare zu: EINLADUNG zu einer PODIUMSDISKUSSION mit den Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2017

6 Kommentare letzter Kommentar von Christian Momberger (24.08.2017 20:31 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 20.08.2017 um 18:04 Uhr
Ja, ich denke schon, dass es eine interessante Veranstaltung mit kontroverser Diskussion und verschiedenen Meinungen auch auf dem Podium geben wird Christian.
So bietet allein schon der Text des Beitrages, - Zitat: "Die Konfrontationspolitik des Westens ist vielen Menschen suspekt. Das belegen Meinungsumfragen, Leserbriefe an Zeitungen und TV-Sender." - Anlass zur Nachfrage und Diskussion. Sicher ist das zutreffend, aber genauso verurteilen mit Sicherheit auch viele Menschen die aggressive imperialistische Politik z.B. von Russland, China, der Türkei...

Hm, warum die FDP fehlt, keine Ahnung. Wieso wunderst du dich aber über die Teilnahme von CDU und FW Christian, und nicht über die Teilnahme von SPD oder GRÜNEN? Wo ist da aus deiner Sicht der Unterschied?

Artikel von Burkhard Möller vom 13. Juli mit "aussagekräftigem" Bild

Kommentare zu: Fehlende Fakten festgestellt - Burkhard Möller (Redakteur der Gießener Allgemeine) hetzt gegen Linke

23 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (23.07.2017 21:58 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 21.07.2017 um 00:16 Uhr
Herr Lenz, entweder bin ich ein wenig begriffsstutzig oder Sie sollten den Beitrag doch nochmal genauer lesen:
- an welcher Stelle wird sich hier von Tobias Salin "an die Seite der Krawallmacher gestellt?"
- das Gegenteil ist der Fall: der Beitragseinsteller distanziert sich zu Recht, stellt klar, dass die Randale in Hamburg nicht das Geringste mit linker Politik und linkem berechtigten Protest gegen die G 20 zu tun hatte. Auch der Hinweis darauf wer an dieser Randale u.a. aktiv beteiligt war fehlt keineswegs, ergänzend könnte man noch aufführen, dass auch anarchistische Abenteuereien nichts mit linkem Protest zu tun haben...

- wieso stellt niemand die Frage wieso die Polizei ca. 3 Stunden lang nur zuschaute und die Randalierer gewähren liess?
- wieso redet niemand - zumindest die bürgerliche Presse - über die breite Protestdemonstration mit geschätzten ca. 80.000 Menschen, die sich gegen die Verursacher ( und deren Gewalt ) von Kriegen, Umweltzerstörung, Hunger und Flucht wandten?
- wieso spielt es - auch anscheinend für manchen Journalisten - kaum eine Rolle, dass sich bei dem G 20 Gipfel keinerlei Ergebnisse für die Lösung von diesen Problemen ergaben?

Was Herrn Möller in seinem Artikel hier geritten haben mag, das ist schwer zu sagen. Ist es einfach nur mangelhafte Recherche? Ist es pure Ablehnung von allem was in seinen Augen "links" ist? Oder will er es sich nur einfach machen und "mit dem Strom schwimmen"?

Nun, ob seine Motivation ist die ARAG und/oder andere linke Kräfte in Gießen "fertig zu machen", das sei mal dahin gestellt, mit solch plumpen, oberflächlichen und hanebüchenen Unterstellungen erinnert das eher an Boulevard-Presse und damit wird er wohl kaum die Mehrheit der Leserinnen und Leser der Gießener Allgemeinen beeindrucken können.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 21.07.2017 um 10:03 Uhr
Sicher Christian, es wird - wie immer - bei Einigen "etwas hängen bleiben", aber die Menschen sind doch nicht dumm. Ich habe ja auch von der "Mehrheit" der Leserinnen und Leser geschrieben... und wenn man sieht wie sich die Massenproteste z.B. auch gegen den G 20 Gipfel entwickeln, trotz aller Hetze und Meinungsmache, dann sollte man schon ein wenig Vertrauen in die Menschen haben, die sich ihr eigenes Urteil bilden...

Was du unter "breitem Bürgertum" verstehst, das müsstest du schon etwas näher erklären Christian.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 21.07.2017 um 23:00 Uhr
@ Christian: nun, wer sind die Leserinnen und Leser der örtlichen Presse? Ich denke da gehören alle gesellschaftlichen Schichten dazu!
Was den von dir genannten Kleinbürger betrifft, da darf man meiner Ansicht nach auch nicht alle über einen Kamm scheren, das Kleinbürgertum - u.a. die kleinen Selbständigen, die Bauern, und vor allem die abhängig beschäftigten Akademiker - nähert sich in großen Teilen in ihrem Lebensstandard immer mehr der Arbeiterschaft an, Teilen des Kleinbürgertums geht es sogar wesentlich schlechter als vielen Arbeitern... sicher, der "normale Kleinbürger" ist von seiner Denkweise eher konservativ, schwankt hin und her, hat keinen klaren Klassenstandpunkt usw., aber ist er deshalb "nicht besonders politisch interessiert / aufgeklärt und generell den Linken ablehnend eingestellt"?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 21.07.2017 um 23:05 Uhr
@ Herr Lenz: schade dass Sie keine meiner Fragen beantworten, im Normalfall ist dann eine Diskussion für mich zu Ende!
Aber noch ein Hinweis, eine Aussage eines "Unverdächtigen"
= Ein Journalist des Südwest-Rundfunks sagte im Interview, dass er mindestens 70 Mitglieder neofaschistischer Banden in Hamburg zweifelsfrei identifiziert habe. ( man könnte etliche weitere Aussagen und Fakten aufzählen, aber verbohrte? Antikommunisten würde auch das wahrscheinlich nicht interessieren geschweige denn überzeugen ).

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 22.07.2017 um 16:23 Uhr
Nun Herr Lenz, was gehört zu einer ( zumindest für mich ) normalen Diskussion? = Austausch von Meinungen und konkrete Antworten auf konkrete Fragen. Wo ist das Problem, was soll daran oberlehrerhaft sein?

Gut, wir haben da unterschiedliche Vorstellungen, also warum sollte ich dann noch auf Ihren letzten Kommentar eingehen? = Meine Fragen sind weiterhin unbeantwortet...

Übrigens, dann doch eine Aufklärung zu diesem "roten Blättchen", ich kann*s halt mit dem Antworten nich ganz lassen = es ist sehr ausführlich auf die verschiedenen Gruppen der Randalierer eingegangen ( das haben Sie wahrscheinlich nicht gelesen? ), u.a. auf die im Beitrag genannten und auch auf die in- und ausländischen anarchistischen Abenteurer, die es sicherlich auch gab... aber auch das hatte ich ja schon erwähnt...

Falls Sie wirklich Interesse an einer Diskussion haben Herr Lenz, und nicht nur Statements wünschen, warum geben Sie dann keine Antworten auf meine Fragen vom Kommentar am 21.07. - 00.16 Uhr? Weil das oberlehrerhaft ist, kommen Sie Herr Lenz, das können Sie doch besser!?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 23.07.2017 um 21:58 Uhr
@ Kurt: ja, finde ich auch etwas schade, dass sich niemand von der ARAG hier an der Diskussion beteiligt - dass sie diesen Beitrag bisher nicht registriert / nicht gelesen haben, das kann ich mir nicht vorstellen...

Kommentare zu: LEICA Erlebniswelt - ein voller Erfolg!

34 Kommentare letzter Kommentar von Peter Herold (22.07.2017 09:32 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 02.07.2017 um 22:42 Uhr
Über Fotografie lasse ich mich hier nicht aus, da ich keine Ahnung davon habe...
Kommt nicht oft vor, dass ich mit Frau Barthel einer Meinung bin, aber natürlich hat sie hier Recht = jede Architektur ist auch Ausdruck einer politischen Weltanschauung.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 06.07.2017 um 13:51 Uhr
na klar Frau Wittich, warum gleich ironisch werden?
In Moskau lagen konkrete Planungen vor wie die Architektur, wie das Leben und Arbeiten in der Stadt am menschenfreundlichsten gestaltet werden sollte, mit großen Grünanlagen, relativ offenener Bauweise usw., leider machte u.a. der Beginn des 2. Weltkrieges dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung / Planung.

Ja klar Peter, jedes (Groß-)Unternehmen muss auch Beschäftigte haben, was hat das jetzt mit der Architektur zu tun? Was "gut bezahlt" bedeuten soll, darüber könnte man diskutieren, führt aber zu weit vom Thema weg... Ziel jedes Unternehmens ist in erster Linie Profit zu machen, wieso sollte da Leica eine Ausnahme sein?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 06.07.2017 um 14:13 Uhr
ach Peter, was willst du damit sagen? dass man nicht über den Rahmen "Kapitalismus" hinaus denken soll / darf?
Glaubst du Linke sind blöd? Was deine Gleichsetzung "links wie rechts" bedeuten soll, verstehe ich auch nicht, Rechte standen noch nie auf der Seite der Beschäftigten.

Warum sollen sich einige wenige das aneignen was viele geschaffen haben, so sollte man die Frage stellen!
Das Wort "Ausbeutung" ist kein moralischer Begriff ( "böse" ), es ist die korrekte Bezeichnung dafür, dass die Arbeitskraft des Beschäftigten vom Unternehmer gekauft und er dadurch "ausgebeutet" wird, in dem er nur einen geringen Teil seiner geleisteten Arbeit entlohnt bekommt und der Rest vom Unternehmer als Gewinn eingesteckt wird....

Ich habe nur deshalb geantwortet weil ich es gewohnt bin auf alle Fragen zu antworten ( eine Antwort zu bekommen ), sorry dafür, dass dies jetzt wirklich viel zu weit vom eigentlichen Beitrag wegführt.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 18.07.2017 um 19:36 Uhr
Sicher spielt auch der "Geschmack" eine Rolle, aber so einfach ist die Welt dann doch nicht Frau Reuter :-)

Kommentare zu: Eritrea "ist ein Schurken- und Sklavenhalterstaat"

66 Kommentare letzter Kommentar von Michael Beltz (20.07.2017 08:44 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 15.06.2017 um 14:17 Uhr
Auf die bürgerliche Hetze gehe ich nicht ein, über Eritrea kann ich mir auch kein umfassendes Urteil erlauben, aber es stellen sich für mich einige Fragen, die meiner Ansicht nach legitim sind:
- warum flüchten relativ viele junge Menschen wenn doch auf der anderen Seite immer Eritrea als "das" positive Beispiel für Afrika dargestellt wird?
- wenn Eritrea ein marxistisch geführter Staat ist, dann müsste dies doch ein sozialistisches Land sein, oder doch nicht? Oder vielleicht doch nur so ähnlich wie Nepal? Ist nur eine Frage, ich weiß es nicht!

Bernd, das mit der Pressefreiheit ist nicht so pauschal zu beantworten. Was heißt "Diktatur"? Diktatur des Proletariats oder z.B. Militärdiktatur oder auch Faschismus? Völlig unterschiedliche Dinge, die aber gemeinsam haben, dass es nicht für jeden Pressefreiheit gibt. Unterstellen wir mal - was ich nicht glaube - dass Eritrea ein sozialistisches Land ist, kann es da Pressefreiheit für Gegner des Sozialismus, für Konterrevolutionäre, Saboteure, Kollaborateure, für ehemalige Ausbeuter und Unterdrücker usw. geben? Nein, das kann es nicht geben! Was es jedoch geben muss, was unbedingt dazu gehören muss, dass ist die Freiheit der Kritik und Meinungsäußerung an Partei, Funktionären, Bürokraten, "neuen" Kapitalisten usw. um den Sozialismus zu verteidigen. Klingt kompliziert, ist auch nicht einfach, aber es gibt genügend Beispiele in der Geschichte, dass dies weitaus freier und demokratischer ist als die angebliche Pressefreiheit selbst in der demokratischsten Bürgerlichen Demokratie... in der alle bürgerlichen Medien in der Hand der herrschenden Klasse sind / waren...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 16.06.2017 um 00:16 Uhr
@Michael = danke für die Antwort, wobei ich mir schon etwas mehr erhofft hatte bezüglich Gesellschaftssystem in Eritrea. Nun gut, ich kann es nicht beurteilen, aber dass "der Hass auf Eritrea darauf beruhen soll dass es gelungen ist Krankheiten wie Aids auszurotten usw.", das erscheint mir doch etwas merkwürdig.

@Bernd = wir gehen hier unterschiedlich an das Thema heran. Wer hat die Macht, das ist immer die entscheidende Frage ( für mich ). In den imperialistischen / kapitalistischen Ländern herrscht das internationale Finanzkapital und übt somit seine Diktatur über den Rest der Gesellschaft aus, dazu gehört u.a. auch seine Macht über die Medien, ein Beispiel wäre die so genannte abgestufte Chancen"gleichheit" bei Wahlen, das kommt einer Zensur bzw. einem Boykott bestimmter Organisationen und Parteien ziemlich nahe auch wenn dies kein offizieller Eingrif in die Presse- und Meinungsfreiheit ist ( Beispiele gern bei Bedarf )

Die Macht wird durch verschiedene Herrschaftsformen ausgeübt, von der Bürgerlichen Demokratie bis hin zum Faschismus, an der alleinigen Herrschaft des Finanzkapitals ändert das nichts, nur die Form verändert sich.
Deine ( meisten ) Beispiele sind Beispiele für die Herrschaftsformen der Militärdiktatur und des Faschismus. Dies trifft aus meiner Sicht aber weder auf das heutige China noch auf die DDR zu. Warum dann China nennen und nicht auch Russland? Warum die DDR und nicht auch Polen, die CSSR usw.? Wortklauberei? = nein, es ist wichtig genau zu bleiben...

Woher du deine Erkenntnis nimmst, dass es die Diktatur des Proletariats nie gegeben haben soll weiß ich nicht, aber dies ist meiner Ansicht nach falsch, es gab dafür einige Beispiele, angefangen mit der Pariser Commune, über die Sowjetunion bis hin zu China und einigen weiteren Ländern. Oder machst du das Gleiche wie viele die ihre Urteile fällen? = du unterscheidest nicht zwischen der Zeit in der diese Länder sozialistisch waren und der Zeit danach?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 25.06.2017 um 22:28 Uhr
Also Kurt und Michael, das ist mir dann doch etwas zu "dünn" als Antwort auf den Kommentar von Peter Lenz.
Warum geht Ihr nicht inhaltlich darauf ein? Ja, ich werde immer wieder auf dieses Manko hier in der GZ bei etlichen Debatten hinweisen = statt Argumente oder Behauptungen mit Gegenargumenten zu entkräften / zu widerlegen, kommt oft nur ein oberflächlicher Spruch, werden ständig Inhalte einfach ignoriert oder in den "Antworten" ausgeblendet... wen wundert es da noch, dass die Diskussionen immer rarer hier werden?

Konkret
@ Kurt = was willst du damit sagen? Etwa "scheißegal" wer in Eritrea die Macht hat, wen interessiert das schon, Hauptsache es muss niemand den Hungertod sterben?
@ Michael = bisschen simpel einfach zu sagen "Reporter ohne Grenzen hat auch ein festgelegtes Feindbild", das müsste schon genauer dargestellt und begründet werden. Und doch, es ist schon wichtig zu erklären warum es nur eine zugelassene Partei gibt, um was für eine Partei es sich dabei handelt, welche (Klassen-)Interessen sie vertritt usw. usf. Genauso gehört dazu aufzuzeigen welche Medien - und warum - nicht zugelassen sind / werden. Auch da genügt es keineswegs nur mit dem Finger auf die bürgerliche Presse z.B. bei uns zu zeigen, auch dies ist keine Antwort auf die Kritiken / Behauptungen von "Reporter ohne Grenzen".

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 26.06.2017 um 22:07 Uhr
@ Frau Freeman: allein schon der Begriff "Wirtschaftsflüchtling" ist irreführend und ein reiner Hetzbegriff. Warum? = ist es nicht legitim sich für eine Flucht zu entscheiden ( was immer enorme Belastung, Ungewissheit, Gefahr usw. bedeutet ) wenn man nicht weiss wie man überleben soll? Solche Menschen als "Wirtschaftsflüchtlinge" zu diffamieren ist - gerade wenn es die tun, die evt. auch noch für diese Fluchtursache mitverantwortlich sind - aus meiner Sicht menschenverachtend.
Recht auf Flucht = ja! Aber keine Empfehlung zu fliehen, besser für ein besseres Leben im Heimatland kämpfen!

@ Michael: ob man diese "Nachbarschaftsversammlungen" mit den Sowjets der Arbeiter, Bauern und Soldaten vergleichen / gleichsetzen kann weiss ich nicht, deshalb war ja auch meine Frage "welche Klasseninteressen vetritt diese regierende Partei und warum sind ( angeblich? ) keine anderen Parteien zugelassen"? Bisher ist dies nicht beantwortet.
Ich habe auch nicht gefordert, dass du alle Medien usw. untersuchen musst, die gegen Eritrea auftreten Michael, aber du hast ein Urteil über "Reporter ohne Grenzen" hier abgegeben, ich finde schon, dass man das dann auch detailierter begründen müsste, klar ist allein deine Sache...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 27.06.2017 um 06:26 Uhr
Schade dass Du nicht auf die Diskussion hier direkt eingehst Martina ( und wie Einige andere auch nur eine Frage stellst statt Fragen zu beantworten... )

Zu deiner ganz einfachen Frage eine ganz einfache Antwort = weil hier wiederholt Eritrea als das positive Musterbeispiel für Afrika dargestellt wird, im Vergleich zu allen anderen Ländern in Afrika.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 27.06.2017 um 20:03 Uhr
Alles klar Frau Freeman, kein Problem! Ich werde halt immer dann etwas sauer wenn diejenigen, die dafür verantwortlich sind, dass Menschen flüchten müssen, diese dann auch noch als "Wirtschaftsflüchtlinge" bezeichnen. Ob das nun aufgrund von der Zerstörung ganzer Staaten wie z.B. Somalia oder Irak geschieht, oder wenn Millionen von Bauern in Afrika die Lebensgrundlage durch Konzerne und / oder Regierungen genommen wird, oder wenn aus Profitgründen massiv die Umwelt zerstört wird usw. usf., immer werden dann die Flüchtlinge als "Wirtschaftsflüchtlinge" beschimpft...

Ja, und das ist für mich nach wie vor unzureichend beantwortet, warum fliehen dann so viele Menschen aus Eritrea wenn das dort doch alles ganz anders sein soll? Von daher halte ich Ihre Fragen - auch wenn es sich ggf. wiederholt - für völlig berechtigt!

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 28.06.2017 um 14:40 Uhr
Liebe Martina, vielleicht kam es falsch rüber? = natürlich streite ich die Errungenschaften in der Entwicklung von Eritrea nicht ab, wie käme ich dazu, ich weiss viel zu wenig über dieses Land!

Nur, dein letzter Kommentar beantwortet trotzdem keine einzige konkrete Frage - siehe auch die verständliche Reaktion von Frau Freeman - du ( ihr? ) musst sie natürlich nicht beantworten, aber zu Diskussionen gehört meiner Ansicht nach mehr als der Hinweis auf "Statements". Also gern nochmal als Zusammenfassung:
- wenn all diese Erfolge erzielt wurden, warum fliehen dann trotzdem im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung so viele Menschen aus Eritrea ( bitte aber nicht als Antwort geben "weil sie alle von CNN usw. berieselt werden und sich alle deshalb ein besseres Leben wünschen" ... )
- was ist das für eine regierende Partei und welche Klasseninteressen vertritt sie?
- aus welchen Gründen sind andere Parteien nicht zugelassen und warum werden ( falls es stimmt ) andere Medien verboten?
- oder auch wie immer die entscheidende Frage = wer, welche Klasse, hat die Macht in Eritrea und warum?

Auf die Flüchtlingsthematik im allgemeinen kann man zwar auch eingehen und darüber diskutieren, aber das führt meiner Ansicht nach etwas zu weit weg vom Thema... nur eine Anmerkung = auch wenn Flüchtlinge zum Teil "Schauermärchen" erzählen über ihre Situation in ihren Herkunftsländern, so ist das doch meiner Meinung nach völlig falsch dies zu verallgemeinern und daraus zu schließen "alle Flüchtlinge erzählen Schauermärchen um Asyl zu bekommen" - oder soll das etwa nur auf die Flüchtlinge aus Eritrea zutreffen weil ja alles dort ganz anders ist??? Du merkst wir drehen uns ein wenig im Kreis, es fehlen mir ( und wahrscheinlich auch anderen!? ) immer noch die konkreten Antworten auf die konkreten Fragen...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 28.06.2017 um 14:54 Uhr
Michael, mit deinem letzten Kommentar kann ich nichts anfangen, mal ganz abgesehen davon: sollen wir jetzt diesen Beitrag suchen den du 2015 eingestellt hast?
Ja, ich habe ihn gefunden:
= was willst du uns damit sagen? Dass die Flüchtlingszahlen aus Eritrea rückläufig sind? Dass Eritrea trotzdem immer noch zu den "Top Ten" gehört?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 28.06.2017 um 23:30 Uhr
@ Michael: das ist doch mal ne klare Antwort!
Wie bereits gesagt, ich kann es nicht beurteilen, ich habe die Entwicklung in Eritrea nicht ( mehr ) weiter verfolgt. Das Wahlsystem ist sicher ein Faktor, es gibt jedoch viele weitere Faktoren, z.B. wer besitzt die Produktionsmittel, wer übt die Staatsgewalt aus, erfolgt eine den sozialistischen Gesetzen zugrunde liegende Bezahlung "jedem nach seiner Leistung - jedem nach seinen Fähigkeiten" usw. Es gibt auch Beispiele in der Geschichte, dass sehr wohl auch arme Länder, auch Länder in denen die Arbeiterklasse ( noch ) nicht die Mehrheit der Bevölkerung darstellte, trotzdem sozialistisch sein konnten...

Warum ich mich hier auch eingeklingt habe, du hast jetzt die Rolle der Sowjetunion von dir aus in die Diskussion eingebracht, ist auch, dass ich schon vor langer Zeit mich auch mit Eritrea und dem Konflikt mit Äthiopien ( und der Sowjetunion ) beschäftigt hatte, habe dies aber leider nicht mehr weiter verfolgt...

Ein Buch, das mich damals beeindruckt hatte, falls du Interesse hast kann ich es dir gern mal ausleihen:

http://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Mein-Eritrea-Unser-Eritrea/id/A02aIpGn01ZZN?zid=ba50068d2167bcd2643e0b43b26d3b37

( Ich lasse es auch jetzt, aber nur als letzte Feststellung = warum auch heute noch viele Menschen aus Eritrea fliehen, diese Frage ist aus meiner Sicht trotzdem nicht beantwortet worden :-))

Nebenbei: was der Herr Grothe so hetzt, das interessiert mich dagegen herzlich wenig!

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 29.06.2017 um 22:47 Uhr
Kurt, das ist mir wie so oft viel zu einseitig = es gibt zahlreiche Beispiele für Menschen mit einem "relativen Wohlstand", die zwar nicht am verhungern waren, die aber trotzdem geflohen sind. Sie haben ihr ganzes Hab und Gut verkaufen müssen, ihre Freunde, Familien, ihre Heimat... verlassen - und zwar keineswegs nur deshalb weil sie von einem besseren Leben in Europa träum(t)en.

Hier, ich will mich da nicht ausschließen, wird meiner Meinung nach viel zu viel spekuliert, viel zu viel "über" die Menschen geredet statt "mit" den Menschen!? Selbst die, die den Kontakt zu den Betroffenen haben geben meiner Ansicht nach keine befriedigende Antworten.

Ja, die Frage der ausreichenden Versorgung mit Nahrungsmitteln hat für Afrika leider eine ganz andere Bedeutung als z.B. für Europa, auch wenn dies in Afrika auch schonmal anders war...
Bedeutet das deshalb, dass es egal ist wer in einem afrikanischen Land die Macht hat, "nur" weil die Lebensmittelversorgung gesichert ist? Da widerspreche ich doch energisch und ich denke die überwiegende Mehrheit gerade der Afrikaner wird dies auch tun.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 30.06.2017 um 08:20 Uhr
Nun gut, ich habe dein "Geschreibsel" schon genau gelesen Kurt!
Auch wenn es in einem Land relativ friedlich zugeht, so herrscht doch in jedem Land der "Klassenkampf", oder willst du das abstreiten? Das gilt mit Sicherheit auch für Eritrea, von daher ist es nicht unwichtig zu wissen wie er dort geführt wird...
Ich werde mich dann auch nicht weiter hier austoben.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 30.06.2017 um 19:09 Uhr
Danke für die Antwort Martina!
Ich kann schon eine Nervensäge sein, ich weiß, deshalb "letzte Bemerkung" :-)
= sind damit wirklich alle hier gestellten Fragen beantwortet, vor allem die Frage "warum fliehen dann auch heute noch relativ viele Menschen aus Eritrea?" - oder auch "wie wird der Klassenkampf in Eritrea geführt - oder anders ausgedrückt: gibt es dort keine Ausbeuter und keine Ausgebeuteten?"

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 30.06.2017 um 23:13 Uhr
In Ordnung Kurt, die Frage wird also ( vorerst? ) offen bleiben, denn das was du jetzt ( Zitat Michael Beltz ) und im letzten Satz schreibst, das hat mit der Frage "wie wird der Klassenkampf "IN" Eritrea geführt, usw." nichts zu tun.

Passt jetzt nicht zu Eritrea, aber zu Afrika ( du verallgemeinerst ja auch ) = schau dir die Entwicklung in Südafrika an, da tobt der Klassenkampf unerbittlich seit Jahren, streikende Arbeiter wurden erschossen...

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 02.07.2017 um 22:37 Uhr
Liebe Martina, danke nochmal für die Antwort!
Ausreichend für mich? = ich muss doch die Bälle hier selbst etwas flach halten, da ich nur Fragen stellen kann und selbst nicht ( mehr ) viel über dieses Land weiß. Also? = ja, ich nehme das so wie du schreibst und werde da nicht weiter bohren!

Was mir immer noch fehlt - kein Vorwurf an irgend jemand hier - ist = wie sieht es mit den Widersprüchen, den (Klassen-)Verhältnissen in Eritrea selbst aus, welche Rolle spielt da die Einheitspartei usw. Vielleicht - wenn es bei Euren Gesprächen passt und Ihr Lust dazu habt - fragt doch mal nach, evt. gibt es auf diese Fragen antworten!?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 03.07.2017 um 22:56 Uhr
Werde ich mit Sicherheit tun wenn sich die Gelegenheit ergibt Michael.
Natürlich wird der Klassenkampf in Eritrea anders aussehen als z.B. in Südafrika, wer würde das abstreiten? Trotzdem finde ich deine Antwort unbefriedigend ( und auch die Zustimmung von Kurt ) = wollt Ihr etwa abstreiten, dass es in Eritrea Klassen gibt, dass es - ich hatte es schonmal so ähnlich formuliert / gefragt - keine Ausbeuter und Ausgebeuteten gibt? Also doch Sozialismus oder gar Kommunismus? Dem habt Ihr selbst widersprochen, tut mir leid ich komme da nicht mehr ganz mit, das klingt fast so wie die merkwürdige Meinung, dass es "einen Staat des ganzen Volkes" geben könnte"!?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 03.07.2017 um 23:30 Uhr
Und, was willst du mir damit sagen Kurt? Dass es in einer Feudalgesellschaft keine Klassen und keinen Klassenkampf gibt?

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 04.07.2017 um 23:09 Uhr
Ich bin mittlerweile etwas verwirrt, mir fällt auch nichts mehr ein, also nur mal so als Zusammenfassung für mich:
- in Eritrea herrscht die Arbeiterklasse, aber es gibt dort weder Sozialismus noch eine marxistische regierende Partei?
- AIDS ist in Eritrea ( fast ) zu 100% bekämpft, aber eigentlich geht es in den "Beweisen" um Infizierungen und da liegt Eritrea selbst in Afrika nicht an erster Stelle?
- ob es in Eritrea Unterdrücker und Unterdrückte, Ausbeuter und Ausgebeutete gibt, das scheint keine Frage von großer Bedeutung zu sein?
- und warum alle Parteien - ausser der regierenden Partei - verboten sind und aus welchen Gründen es ( angeblich? ) keine Pressefreiheit gibt - obwohl man ständig von CNN berieselt wird - das ist auch völlig uninteressant für die Menschen in Eritrea?

Ja, ich muss mich wohl selbst mal versuchen schlau zu machen, in dem Punkt stimme ich Michael zu, hatte halt gedacht diejenigen, die den Kontakt seit längerer Zeit haben könnten da ein wenig zur Aufklärung beitragen...

Darüber hinaus? = schließe mich jetzt Kurt an! = "ich gebs jetzt endgültig auf"

Kommentare zu: BiZ-Veranstaltung: Karriereberater der Bundeswehr informiert

14 Kommentare letzter Kommentar von Peter Herold (03.07.2017 23:54 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 30.06.2017 um 08:30 Uhr
So hätten sie es gerne Herr Theiß = die Bundeswehr als "Alternative" zu Arbeitslosigkeit und / oder Hartz IV. "Töten und Sterben" für die Interessen der Herrschenden, das war und ist noch nie eine Alternative und Perspektive für die Jugend gewesen, Schaffung von Ausbildungsplätzen, gesetzlich festgelegte Ausbildungsquoten z.B. in der Industrie, das sind die Forderungen der Jugend!

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 30.06.2017 um 23:01 Uhr
Ich finde es ja immer besser eigene Meinungen / Argumente mit den anderen zu diskutieren, aber das kann jede(r) halten wie er/sie will...

Peter:
zur ersten Frage = warum sollten die Jungen das nicht fordern was ihnen nutzt? Ob sie sich organisieren ( z.B. in der Gewerkschaft ) und engagieren um ihren Forderungen Druck zu verleihen, das ist dann eine andere Frage... ( den zweiten Teil deines Kommentars von 15.01. Uhr verstehe ich nicht )
zum letzten Kommentar = da bin ich mir nicht so sicher ob den Bewerbern allen bekannt ist auf was sie sich da einlassen, clever sind die Leute von der Bundeswehr schon, auch wenn die Masse der Jugend ihnen die kalte Schulter zeigt und die BW nach wie vor große Probleme hat "Nachwuchs" zu finden.

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 01.07.2017 um 12:47 Uhr
@Martina: sag ich doch "kann jede(r) halten wie er/sie will"...
( mir liegt es eher: "konkrete persönliche Fragen - konkrete persönliche Antworten = Diskussion" und etwas weniger Zitate und Statements aus Veröffentlichungen von... )

@Peter:
So lange auch eine "C"DU alle Einsätze der BW im Ausland der Bevölkerung als "Verteidigungsauftrag" verkauft, so lange braucht sie als aus ihrer Sicht logische Konsequenz auch das "C" nicht aus ihrem Parteinamen zu streichen, "Verteidigung" wird ja noch - auch für Christen - erlaubt sein. ( Man kann dies auch mit anderen Schwerpunkten auf die SPD - was ist "sozial an Kriegseinsätzen?" oder die GRÜNEN - was ist "umweltschonend an der Zerbombung und Verseuchung von Land und Luft?" auf andere Parteien ohne das "C" im Namen übertragen.
Nun, wer ist die Politik? wer übt die Staatsgewalt aus? wer entscheidet - auch - über solche Veranstaltungen der BW?
Also wer könnte sie wieder abschaffen, oder auch die Auftritte in Schulen? = der Widerstand ist da, er muss sich nur weiter entwickeln... sprich "nur durch öffentlichen Druck und Aufklärung wird sich ggf. etwas ändern."

Kommentare zu: Richtwerte für Mieten reine "Fantasiewelt"

6 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (30.06.2017 19:02 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 30.06.2017 um 08:25 Uhr
Richtig Frau Freeman, vieles hängt mit vielem zusammen... ob das nun für die Regierenden "unbequem" ist Marcus, das sollte uns nicht weiter interessieren, den Skandal öffentlich machen ist ein erster Schritt, die Sache ändern, das muss das Ziel sein!

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 30.06.2017 um 19:02 Uhr
Ja sicher, aus Sicht der Regierenden ist das "nachvollziehbar", es wäre auch da mal interessant zu untersuchen warum es so ist wie es ist - oder, wie Birgit es ausdrückte "Tja, wer sind wieder einmal die Leidtragenden." Geht es da "nur" um`s Geld oder gibt es da nicht doch auch noch andere Gründe warum es gerade ( wieder ) die trifft, die sowieso kaum eine Lobby haben?

Kommentare zu: Internationalistisches Bündnis lädt ein:

2 Kommentare letzter Kommentar von Stefan Walther (27.06.2017 21:11 Uhr)

Stefan Walther
Stefan Walther schrieb am 27.06.2017 um 21:11 Uhr
So erstaunlich ist das nicht Martin, dass auch dieser Beitrag ( bisher ) nicht kommentiert wurde, denn das ist bei fast allen Beiträgen - vor allem den politischen - so, egal ob nun vom Internationalistischen Bündnis, von bürgerlichen Parteien, vom Landkreis Gießen usw.
Bei den wenigen Ausnahmen kommentieren auch ( fast ) immer die gleichen "Handvoll" Leute... und das sind ( meist ) die, die bei anderen Beiträgen nicht kommentieren... also, was soll`s, so negativ sehe ich das nicht = immerhin haben diesen Beitrag 180 Menschen gelesen, vielleicht sagen sich jetzt auch einige davon "wusste ich ja noch gar nichts davon, hört sich doch ganz interessant an... vielleicht gehe ich da mal hin...".

Wir werden sehen, und logisch "am Ball bleiben" - das wird nicht nur noch, das ist schon! :-)

Stefan Walther

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