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Welchen Einfluss hat die Corona-Krise auf den Bitcoin?

von Lydia S.am 05.06.20142166 mal gelesenkein Kommentar
Lich | Die Corona Krise hat einen deutlichen Einfluss auf nahezu alle Bereiche des Lebens gezeigt. Der überwiegende Teil der Folgen ist leider sehr negativ zu bewerten. Hier geht es um finanzielle Ausfälle, Arbeitsplatzverlust, Kinderbetreuungsprobleme und vieles mehr. Doch in der großen Krise gibt es auch durchaus Profiteure und solche, die sich schneller von der Krise erholen, als andere. Bitcoin Revolution bietet eine Möglichkeit, in den Markt des Kryptohandels einzusteigen. Hier arbeitet ein Robot für den Investor.


Der Bitcoin zeigt sich zu Beginn der Krise ebenfalls angeschlagen


Die Reaktion der Kryptowährung Bitcoin, war der der regulären Finanzmärkte zu Beginn der Krise sehr ähnlich. Auch diese Kurse erlitten zunächst einen herben Verlust, denn auch hier kam es zu einem regelrechten Crash für beinahe alle Assetklassen.

Auch an der weltweit beliebtesten Kryptowährung Bitcoin ging diese Entwicklung zunächst nicht spurlos vorbei. Noch Mitte Februar lag der Kurs bei mehr als 10.000 US-Dollar. Binnen weniger Wochen halbierte sich der
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Kurswert auf unter 5000 Dollar. Damit stellte sich die Frage, ob Bitcoin also doch nicht, wie vielfach beschworen, eine echte Krisenwährung sei. Häufig wurde der Bitcoin nämlich als sogenanntes digitales Gold bezeichnet.


Der Bitcoin wieder voll Aufschwung

Treue Anhänger sind aber nach wie vor der festen Überzeugung, dass der Bitcoin zu Recht die Bezeichnung digitales Gold trägt. Denn bereits Ende März stabilisierte sich der Bitcoin Wert wieder. Die Stabilisierung sorgte dafür, dass eine volatile Anlage wieder möglich ist.

Die Branche geht insgesamt davon aus, dass das Jahr 2020 ein sogenanntes Rallyjahr wird. Das
resultiert daraus, dass im Mai das große Bitcoin-Event, dass Halving stattfindet.
Das Halving bedeutet, dass die Zahl der Bitcoins, die die Schürfer erhalten, halbiert wird. Diese Halving findet alle vier Jahre statt. Bei den bereits in 2012 und 2016 stattgefundenen Halvings zeigte die Kryptowährung mittelfristig signifikante Kurssprünge.

Bereits im Januar zeigte sich im Vorfeld des anstehenden Halvings die größte Neujahrsrally seit 2012. Bei Google nahm das Suchvolumen für Bitcoin unfassbar zu. Finance Forward berichtete, dass Kryptowährungen allesamt Traffic-Rekorde erzielten.


Bitcoin und die institutionellen Investoren

Da es sich beim Bitcoin um eine Geldanlage handelt, die sich extrem schnell in Cash umwandeln lässt, ziehen gerade institutionelle Investoren in Krisenzeiten ihr Kapital schnell aus Risikoanlagen zurück. Das geht gerade bei Kryptowährungen schneller, als bei Aktien oder bei Gold. Die institutionellen Investoren nahmen gerade im vergangenen Jahr Kryptowährungen in ihr Portfolio auf. Der Grund ist leicht erklärt, die Unternehmen stellen sich so einfach breiter auf. Bei den Hedgefonds ließ sich diese Entwicklung besonders stark beobachten.

Im Februar kam es dann zum Einbruch. Hier machte sich das Verhältnis der Volumina institutioneller Investoren zur gesamten Marktkapitalisierung von Bitcoin durch die Cash Auszahlungen deutlich im Kurs bemerkbar. Es kam zu einem drastischen Kurseinbruch.


Das Comeback des Bitcoin

Doch schon Mitte März feiert die Kryptowährung ein Comeback. Denkbar wäre, dass es daran liegt, dass sich die institutionellen Investoren wieder in Sachen Bitcoin zurück melden. Die Auswertung der Blockchain-Analysefirma
Glassnode hat gezeigt, dass das Gesamtvolumen an Bitcoins an Kryptobörsen 7 Prozent unter dem Stand von Anfang Februar liegt. Dabei bezieht sich die Analyse auf die Daten der zwölf größten Kryptobörsen. In der Summe bedeutet das, dass mehr Anleger bereit sind, an ihren Krypto-Assets festzuhalten. Dadurch stehen entsprechend weniger Bitcoin zum Verkauf.


Die Zahl der Bitcoin Transaktionen ist stabil

Obwohl Glassnode eine starke Veränderung im gehandelten Volumen beschreibt, so blieb die Zahl der Transaktionen relativ stabil. Darum ist davon auszugehen, dass die institutionellen Investoren mit größeren Summen zurück in den Markt gekommen sind.

In einem Bericht hieß es, dass der große Rückgang der Zahl der Bitcoin an den Börsen wohl ein positives Zeichen ist. So wird die Liquidität von Bitcoin verringert und das verfügbare Angebot einschränkt. Zum anderen kann diese Entwicklung aber auch bedeuten, dass die Anleger längerfristige Positionen festigen.


2020 ist der Bitcoin trotz Corona Krise stabil

Auch hier hierzulande ist davon auszugehen, dass der Bitcoin trotz Krise stabil ist und einem guten Jahr entgegensieht, sofern sich die Krise nach der Urlaubszeit nicht wieder verschärft. Die Krypto-App der Gruppe Börse Stuttgart, meldet, dass sie 100.000 aktive Nutzer verzeichnet. Das bedeutet, dass beim Bitcoin von der Krypto-App ein Zuwachs von mehr als 40 % zu verzeichnen ist. Zudem ist der Bitcoin, die meistgehandelte Kryptowährung.


Der Schock durch die Corona Krise ist überwunden

Durch die zunehmende Normalisierung an der Kryptobörse ist davon auszugehen, dass der Schock, den die Anleger durch die Corona-Krise erlitten haben, inzwischen weitgehend überwunden ist. Spannend wird es jetzt in den kommenden Monaten, da sich hier zeigen wird, ob der Effekt, den das Halving auslöst, wirklich so gigantisch sein wird, wie die Anhänger der Kryptowährung bereits seit Monaten spekulieren.

Sollte sich die prognostizierte Entwicklung bewahrheiten, dann kann der Bitcoin den negativen Auswirkungen der Corona-Krise nicht nur sehr gut trotzen, sondern zudem in 2020 einen Kursanstieg verzeichnen.

 
 
 

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