Bürgerreporter berichten aus: Lich | Überall | Ort wählen...

Elf Bären auf großer Fahrt

Lich | Der Tierschutzverein TierfreundLich e.V. setzt sich nicht nur für Haus- und Heimtiere ein, sondern auch für Wildtiere, wie z.B. Waschbären, die sonst kaum eine Lobby haben. Kein anderer Verein im Umkreis kümmert sich um diese Wildtiere und betreut sie.
Die Vorsitzende des Vereins, Sabine Haibach, kümmert sich schon seit sechs Jahren um verwaiste Waschbärbabys. Oft sind sie noch winzig, kaum als das zu erkennen, was einmal aus ihnen wird, ein 10 bis 12 Kilo schwerer Waschbär. Die kleinen Bären werden aus dem ganzen Kreisgebiet und der weiteren Umgebung gebracht, ohne Muttertier wären sie verloren und würden nicht überleben.
Als Flaschenkinder sind sie zuerst im Hause der Tierschützerin untergebracht, bevor sie in das eigens für sie gebaute Gehege im Garten umziehen. Dort bleiben sie, bis sie ausgewachsen sind und ein geeigneter Platz für sie gefunden wurde. An Privatpersonen vermittelt Sabine Haibach keine Waschbären, da die Gehege meist viel zu klein sind.
So werden die Bären an Wild- und Tierparks abgegeben, in denen sie artgerecht gehalten werden und ihnen große Gehege zur Verfügung stehen. So geschehen dieser Tage, als elf der Tiere aus dem letzten Jahr auf große Fahrt in den belgischen Wildpark nach Peer in Flandern gingen, das bisher am weitesten entfernte neue Zuhause für Hungener Waschbären.
Mehr über...
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge hat sich Sabine Haibach von den Tieren getrennt, die sie teilweise mit der Pipette aufgezogen und aufgepäppelt hat.
Die zwei Bären aus dem letzten Jahr, die zur Zeit noch in Hungen wohnen, werden in Kürze in einen Wildpark nach Pforzheim umziehen. Dort wird ihnen ein großes Gehege mit 50 bis 60 Metern Seitenlänge zur Verfügung stehen, das sie sich lediglich mit ein paar Fischottern teilen.
Die Hungener Waschbären werden gerne von Wildparks übernommen und sind dort sehr beliebt, da sie absolut zahm sind und keine Angst vor den Besuchern haben, von denen sie gerne Leckerchen aus der Hand nehmen.
Lange wird das Gehege in Hungen nicht leer sein, dann kommen die ersten Waschbärwaisen dieses Jahres.
Sabine Haibach rät Findern von Waschbärbabys diese schnellstmöglich in die Obhut von Menschen zu geben, die die entsprechende Sachkenntnis haben und sich damit auskennen. Fehler bei der Fütterung - niemals Kuhmilch! - und fehlende Wärme bedeuten oft den Tod für die kleinen Bärchen.
Sabine Haibach von TierfreundLich e.V. ist telefonisch erreichbar unter 0700 84375424.
Mehr über Waschbären und Wildtiere können Sie unter www.tierfreund-lich.de nachlesen.

 
 
 

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

2 gestandene Freigänger Kater auf der Suche nach einem neuen Zuhause - auch einzeln - VERMITTELT
- Privatvermittlung - „Roter“ und „Grauer“, Zwei etwa 10 Jahre alte...
Agility
Was macht der Tierfreund am 31.07.2016? Er besucht das Sommerfest von TierfreundLich
Sommer - Sonne - Ferienzeit - und ein wunderschöner Tag in...
Willi
Der kleine *Willi* und die verschmuste *Lisa* - VERMITTELT -
Willi ist ein ca. 8 Wochen altes Katerchen. Noch ist er ein wenig...
Gestatten, Minka - Einauge
Hallo zusammen, mein Name ist Minka und ich wurde wohl im Jahr 2015...
Tierischer Notfall - Altersruheplatz für Melli gesucht
Ein privater Notfall - aufgrund der Erkrankung des Besitzers sucht...
Gesamtschule Hungen spendet für den Tierschutz
"Tierschutz geht uns alle an und beginnt vor der eigenen Haustür"....
Hallo, ich bin Frau Schulz - VERMITTELT -
Hallo ihr Lieben, ich heiße Frau Schulz und bin geschätzte 4 - 5...

Kommentare zum Beitrag

Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 11.03.2009 um 23:04 Uhr
Mit dieser Rasselbande haben Sie sicherlich alle Hände voll zu tun! Das sind ja alles kleine Rabauken, diese Waschbären.
Sabine Haibach
106
Sabine Haibach aus Lich schrieb am 12.03.2009 um 15:07 Uhr
Ja, dabei kommt einem sofort der bekannte Sack Flöhe in den Sinn, der ja bekanntlich leichter zu hüten ist.
Wenn die Rasselbande aufdreht, hat man meist ein paar Hände zu wenig.
Karsten Brunda
328
Karsten Brunda aus Lich schrieb am 12.03.2009 um 15:48 Uhr
Ich finde es gut, daß die Bären einen tollen Platz in einem Wildpark gefunden haben. Dort sind sie sicher und können nicht bejagt werden.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Ilona Kreiling

von:  Ilona Kreiling

offline
Interessensgebiet: Heuchelheim
Ilona Kreiling
2.206
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Ihr geht es gut
Weltkatzentag
Julchen ist eine glückliche Katze, der es gut geht, Geborgenheit,...
Ich wünsche allen Leser und Bürgerreportern schöne Ostertage
Frohe Ostern

Weitere Beiträge aus der Region

Niedliche Viererbande
Max, Merlin, Hannes und Titus heißen unsere 4 kleinen Buben. Im...
D-Junioren erhalten neue Aufwärm Shirts !
Seit kurzem präsentieren sich unsere D-Junioren Spieler in einem...
Prävention sexueller Gewalt
Eintägige NAJU-Gruppenleiterfortbildung für Erwachsene. Die...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.