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Informationsveranstaltung für gentechnikfreie Produktion in der Landwirtschaft liefert interessante Erkenntnisse

von Tina Mohram 05.03.2009920 mal gelesenkein Kommentar
Sie informierten an diesem Abend: Andrea Hager, Jürgen Hutfiels, Josef Feilmeier, Dr. Peter Hamel und Dietmar Groß (v.l.)
Sie informierten an diesem Abend: Andrea Hager, Jürgen Hutfiels, Josef Feilmeier, Dr. Peter Hamel und Dietmar Groß (v.l.)
Lich | Die Verbraucher über die Gefahren der Gentechnik in der Landwirtschaft aufzuklären war das Ziel der Initiative „Gentechnikfreie Region Gießen“ am Mittwochabend im Bürgerhaus in Lich. Durch Vorträge einzelner Vertreter der Initiativen „Zivilcourage Vogelsberg“ und „Zivilcourage Wetterau“ sowie „Gentechnikfreie Region Giessen“ und „Gentechnikfreie RegionSchwalm-Eder“ sowie einem aus Passau angereisten Futterhändler wurden die Zuhörer über die Risiken der Anwendung von gentechnisch verarbeiteten Futtermitteln und Saatgut aufgeklärt. Neben der Vorstellung der einzelnen Initiativen sowie deren bisheriger Arbeit, stellte der Vortrag des Futterhändlers Josef Feilmeier aus Passau den Schwerpunkt der abendlichen Veranstaltung dar. Er erläuterte in einem Vortrag neben den Gefahren und Problemen der Gentechnik auch die neusten politischen Entwicklungen auf diesem Gebiet. Des Weiteren veranschaulichte er Konzepte zur Beschaffung und Durchsetzung einer gentechnischfreien Fütterung von Tieren. Zwar seien Futtermittel, die gentechnisch behandelt wurden, in der Anschaffung für die Landwirte günstiger, aber sie seien wesentlich weniger
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verwertbar und damit unrentabler als Futter, das nicht behandelt wurde. Er verwies darauf, dass die gentechnisch behandelten Futtermittel Toxine enthielten, die die Tiere krank machen. Außerdem würde die Verwendung von Schwellensaatgut, das gentechnisch behandelt sei, zu einer nachhaltigen Beeinträchtigung des Bodens führen, auch für spätere Aussaaten. Auch durch die Vorträge von Dr. Peter Hamel von der „Zivilcourage Vogelsberg“ und Peter Groß von der Initiative „Gentechnischfreie Region Schwalm-Eder“ wurden die Zuhörer dazu aufgefordert, durch die eigenes Kaufverhalten dafür zu sorgen, dass Gentechnik für die landwirtschaftlichen Betriebe, trotz staatlicher Anreize, uninteressant wird. Denn wenn die Kunden nur gentechnikfrei hergestellte Produkte konsumieren, haben andere Produkte auf dem Markt keine Chance mehr. Nur so könne die nicht mehr rückgängig zu machende gentechnische Entwicklung in der Landwirtschaft gestoppt werden.

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