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Licher BasketBären – Weißenhorn Youngstars 79:87 (31:35)

Lich | Enttäuschende Leistung bei Overtimeniederlage

Die Licher BasketBären haben in der ProB Süd erneut eine Niederlage einstecken müssen. Durch die 79:87 (31:35) Heimniederlage nach Verlängerung gegen die Weißenhorn Youngstars rutschte die bisher zweimal siegreiche Mannschaft von Cheftrainer Igor Starcevic im Klassement auf den vorletzten Tabellenplatz.

Dabei fing das Spiel für die Licher nicht schlecht an. Kapitän Viktor Klassen eröffnete mit einem Dreier aus der Ecke und nach Zählern von Bill Borekambi führten die Bären mit 7:5. Auch beim 9:10 hielten die Gastgeber noch den Anschluss, dann allerdings kamen die Gäste besser in Fahrt. Als die Youngstars mit 14:9 in Führung lagen, bat Starcevic seine Mannen zur Auszeit. Im Anschluss verkürzte Jones per Dreier auf 12:14, doch zu oft suchten die Licher ihr Heil aus der Distanz und ließen den Ball zu selten durch die eigenen Reihen laufen.

Konsequenz war ein 17:22 Rückstand nach den ersten zehn Minuten. Der Start ins zweite Viertel misslang den Gastgebern gründlich. Bis auf 19:30 setzten sich die Weißenhorner ab und die Licher hatten das Glück, dass den Gästen von
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der Freiwurflinie fast nichts gelang. Nur 6/14 Treffern erzielte die Mannschaft von Trainer Zoltan Nagy vor dem Seitenwechsel und erlaubte es den Bären damit, sich ins Spiel zurück zu kämpfen. Vor allem Borekambi übernahm jetzt Verantwortung. Am eigenen Brett pflückte er sich die Fehlwürfe des Gegners und vorne verkürzte er beinahe im Alleingang auf 31:35 zur Halbzeitpause.

Der zweite Durchgang begann auf beiden Seiten zunächst schleppend, doch dann trat Jermale Jones für die Bären auf dem Plan. Der Guard hatte nun sein Händchen von außen gefunden, nahm zudem noch ein Offensivfoul an und pushte sich und seine Teamkollegen. Das Momentum zogen die Licher auf ihre Seite, als Borekambi sich erneut einen Offensivrebound sicherte, im Fallen den freistehenden Jones sah und dieser das Netz der Gäste aus der Distanz erneut glühen ließ. Die Zuschauer waren jetzt im Spiel und Lich lag mit 45:45 in Front.

Zum Abschluss des dritten Viertels war es erneut der Mann mit der Rückennummer drei, der auf 53:47 erhöhte.

Im Schlussabschnitt hielt Lich die Führung zunächst, doch bei Weißenhorn übernahm jetzt der lange Zeit etwas glücklos agierende Till-Joscha Jönke. Der Topscorer der ProB traf mit Ablauf der Angriffszeit zum 60:60 und zog damit das Momentum wieder auf die Seite seiner Mannschaft. Die Schlussphase entwickelte sich zur Nervenschlacht. Die Licher hatten erst ein Teamfoul begangen und es dauerte daher eine Zeit, bis sie einen Gästespieler an die Linie befördern konnten. Beim Stand von 64:65 aus Bärensicht war es dann John Barkley Falkner, der mit zwei Freiwürfen erhöhen konnte. Doch Falkner traf nur einen seiner beiden Würfe und gab den Lichern somit im letzten Angriff die Chance, sich zumindest in die Verlängerung zu retten.

Dies ließ sich der starke Jones nicht zweimal sagen, zog beherzt zum Korb und legte unter dem Jubel der 423 Zuschauer zum 66:66 ab. Der letzte Notwurf der Gäste verfehlte sein Zielt weit und es ging in die Verlängerung.

Die Geschichte dieser ist allerdings schnell erzählt. Während sich Lich zu sehr in Einzelaktionen verstrickte, hatte Weißenhorn nun aus dem Feld ein sicheres Händchen. Die Entscheidung fiel, als sich die Gäste einen Offensivrebound nach einem Airball sicherten, Dustin Ware die Situation der ablaufenden Angriffszeit schnell erfasste und per Dreier auf 77:68 erhöhte. Davon erholten sich die Licher nicht mehr und mussten am Ende die sechste Saisonniederlage quittieren.

Igor Starcevic: „Das war eine enttäuschende Leistung von uns. Wir haben uns nicht an die Laufwege aus dem Training gehalten und zu wenige Teambasketball gespielt. Wenn wir unsere Plays durchgezogen haben, kamen wir auch zum Erfolg. Dies war aber zu selten der Fall. Zwar haben wir defensiv einen guten Job erledigt, doch wenn man im Angriff so schlecht trifft und spielt, dann kann man keine Spiele gewinnen. Vor allem von unseren erfahrenen Spielern Joey Fuca, Viktor Klassen und Matze Perl muss da einfach mehr kommen, als 8/24 aus dem Feld. Wir werden jetzt weiter hart arbeiten.“

Punkteverteilung Licher BasketBären: Jones (25), Klassen (6), Neufeld (n.e.), Perl (4), Külhan, Fuca (15), Hiob (n.e.), Keller (n.e.), Herwig (10), Dörr, Reinhardt, Borekambi (19, 17 Rebounds)

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