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Lich erhält eine weitere Bestattungsform

Die Geschäftsführerin der FriedWald GmbH Petra Bach und der Licher Bürgermeister Bernd Klein unterzeichneten die Verträge zur gemeinsamen Zusammenarbeit
Die Geschäftsführerin der FriedWald GmbH Petra Bach und der Licher Bürgermeister Bernd Klein unterzeichneten die Verträge zur gemeinsamen Zusammenarbeit
Lich | Einige Hürden musste die Stadt Lich überwinden, bis der geplante Bestattungswald in Zusammenarbeit mit der FriedWald GmbH genehmigt werden konnte. Seit vergangenen Dienstag ist der Weg nun frei, nachdem Bürgermeister Bernd Klein und Petra Bach von der FriedWald GmbH die Verträge unterzeichnet haben.
Im Waldgebiet „Zappenau“, nördlich des Stadtkerns von Lich, entsteht nun im nächsten Jahr, der auf 50 Hektar ausgelegte Bestattungswald, der, wenn alles nach Plan läuft, gegen Herbst 2014 eröffnet werden kann.
Das Interesse unter den Bürgern soll bereits sehr hoch sein, obwohl das Angebot an Bestattungswäldern in Mittelhessen bereits sehr groß ist, wie es Petra Bach anführte. „Trotzdem müssen sich die Menschen auch erst einmal an diese Alternative gewöhnen“, wie es die Geschäftsführerin der FriedWald GmbH erklärte.
Auch Bürgermeister Bernd Klein zeigte sich sehr erfreut über die Unterzeichnung und ist froh das nun in naher Zukunft eine weitere Bestattungsform in Lich angeboten werden kann. Diese beläuft sich auf eine Laufzeit von 20 Jahren und kann bei Bedarf verlängert werden. Als nächste Etappe steht nun der Bebauungsplan
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auf dem Programm. Wie sich die Beteiligen erhoffen, soll dies in einem Jahr abgeschlossen sein und ohne Probleme durchgeführt werden. „Letztlich zieht sich ein solches Projekt über eine lange Zeit hin“, wie es Petra Bach erläuterte. Die Verantwortlichen sind aber überzeugt ein gutes und attraktives Waldgebiet ausgewählt zu haben.
Zunächst wird die Fläche auf vier bis fünf Hektar des gesamten Gebietes beschränkt. Zwischen 80-90 geeignete Bäume müssen dazu ausgesucht werden, die daraufhin registriert und verwaltet werden müssen. Erst nach und nach soll der Bestattungswald auf die Fläche von 50 Hektar ausgedehnt werden. „Zwischen dieser Zeit, darf die ungenutzte Waldfläche auch weiterhin von der Forstwirtschaft und als Erholungsgebiet genutzt werden“, worauf der Licher Bürgermeister noch einmal hinweist.
Die forstliche Bewirtschaftung des FriedWaldes obliegt dem Landesbetrieb Hessen Forst. Die Betreuung der Menschen vor Ort wird das forstliche Personal der Stadt Lich übernehmen. Diese führen die Besucher durch den Wald, stellen dabei das FriedWald-Konzept vor, beraten bei der Baumauswahl, begleiten die Angehörigen bei Trauerfeiern und sorgen für ein attraktives Waldbild.
Der FriedWald, soll allen Menschen offen stehen und ein Angebot für jedermann sein. Dabei spielt auch der letzte Wohnort der jeweiligen Personen keine Rolle.
Interessierte melden sich direkt bei der FriedWald GmbH, oder werden von der Stadt Lich auch gerne an diese weitergeleitet.

Kommentare zum Beitrag

Regina Chabrié
70
Regina Chabrié aus Lich schrieb am 16.09.2013 um 10:53 Uhr
Das finde ich eine ganz tolle Sache! Ich wohne seit ca. 2 Jahren in Lich und habe schon einiges über die Bestattung im Wald gehört und auch gelesen. Ich interessiere mich sehr dafür und stelle auch für mich die Überlegung an, im heimischen Wald meine letzte Ruhestätte zu finden, da meine Tochter aus beuflichen Gründen sicher nicht nach Lich ziehen wird und ich somit die Frage der Grabpflege umgehen kann.
Regina Chabrié (aus der Kernstadt Lich)
Birgit Hofmann-Scharf
9.630
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 16.09.2013 um 11:14 Uhr
Ich hoffe, Giessen wird nun den Städten Lich und Laubach im größeren Stil nachmachen.
Der Schiffenberger Wald wird wohl sehr bald erschöpft sein.
Auch ich finde das eine sehr gute Sache !
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von:  Tim Klemm - Mitarbeiter der GZ-Redaktion

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Tim Klemm - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
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