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Gregor Verhoff besucht Asklepios-Klinik

Gregor Verhoff besucht Asklepios-Klinik
Gregor Verhoff besucht Asklepios-Klinik
Lich | CDU-Lich besichtigt derzeitige Baumaßnahmen

Eine Besichtigung der Asklepios-Klinik stand auf dem Programm, welches sich das Wahlkampfteam um Bürgermeisterkandidat Gregor Verhoff vorgenommen hatte. Mit dabei waren Vorstands- und Fraktionskollegen sowie interessierte Partei-mitglieder. Begrüßt wurden die Teilnehmer von dem Geschäftsführer der Asklepios-Klinik Dr. Christian Höftberger, dem Ärztlichen Direktor und Chirurgen Priv.-Doz. Dr. Ralf Kraus sowie dem Leiter Qualitätsmanagement, Organisation und Technik Herrn Michael Pieck.

Eingangs fand eine Darstellung und ausführliche Besprechung der baulichen und strukturellen Entwicklung der Klinik seit der Übernahme im Jahre 2000 durch den Asklepios-Konzern statt. So wurde im Jahre 2005 eine vollständig erneuerte digitale Radiologie mit neuen Geräten in Betrieb genommen. Es folgte im Jahre 2006 der Neubau einer zentralen OP-Einheit mit fünf Operationssälen und einem Aufwachraum, sowie einer neuen Sterilisationsabteilung. Die Arbeit der operativen Fächer der allgemeinen Chirurgie, der unfallchirurgisch-orthopädischen Chirurgie sowie der Gynäkologie erfolgen jetzt gemeinsam – im Gegensatz zu früheren Zeiten – in der großzügig ausgestatteten Operationsabteilung im Neubau. Für die Anästhesie bedeutet dies auch eine Vereinfachung und Rationalisierung von Narkose und postoperativer Überwachung im Aufwachraum. Die Gesamtkosten dieser Erneuerungsmaßnahme betrugen 10,5 Millionen €uro. Zusätzlich wurde 2007 in der neu eingerichteten Radiologie ein Kernspintomograph der modernsten Technik für 1.000.000 €uro angeschafft, der sowohl für die stationäre und viele ambulante und Notfallpatienten zur Verfügung steht. Damit lassen sich zeitaufwendige und teure Fahrten zu Untersuchungen anderenorts vermeiden.




Die Modernisierung der aus den 60-iger Jahren stammenden Bausubstanz – damals moderne Bauausstattung – erfolgte mit einer Aufstockung der Klinik um zwei Stockwerke in den Jahren 2008/2009 und kostete 7.500.000 €uro, wovon das Land Hessen und der Konzern jeweils die Hälfte der Kosten trugen. Eine weitere Sanierung wurde im Jahre 2012 in der Krankenhausküche vorgenommen. Insgesamt haben die vielfältigen Bemühungen der Klinik zur nachhaltigen Sicherung des Gesundheitsstandortes Lich und der weiteren Umgebung des Südkreises Gießen unter Einbeziehung von Teilen der Wetterau und des Vogelberges geführt.

Zur modernen und zeitgemäßen Patientenversorgung im Rahmen des zunehmenden Ärztemangels auf dem Land wurde im Jahre 2010 das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) gegründet, in dem drei chirurgisch und unfallchirurgisch-orthopädische Ärzte, zwei Gynäkologinnen und ein Internist unter Leitung von Frau Dr. Cornelia Hild arbeiten.

Nach der detaillierten Einführung durch den Geschäftsführer Dr. Höftberger und insbesondere den in Einzelheiten bestens informierten technischen Leiter Herrn Pieck, erfolgte eine Begehung der Klinik um das neu Errichtete zu bewundern und die im Bau befindlichen Abschnitte in Augenschein zu nehmen. Durch folgende Bereiche wurden die Teilnehmern geführt: -Notfallambulanz, -Schockraum (die Klinik ist ein zertifiziertes Traumazentrum), -Radiologie mit MRT, -OP-Schleuse und Aufwachraum, -die neue Station im 4. OG und die Privatklinik mit Weitblick über Lich im 5. OG.

Dabei wurden in der Radiologie die Bemühungen der Klinik um die Sicherung der Röntgenabteilung intensiv diskutiert. Einer besonderen Erwähnung bedarf es hier, dass in der Radiologie in Lich eine fachärztliche-digitale Kommunikation mit der Röntgenklinik in Hamburg-Barmbek über 24 Stunden und somit insbesondere in den Nächten besteht. Somit ist die durchgängig notwendige Facharztpräsenz der Radiologie gesichert, die auch von der kassenärztlichen Vereinigung für Notfallpatienten gefordert wird. Das Ziel ist es, so Michael Pieck, kurzfristig eine Möglichkeit zu etablieren, dass alle Versicherten zu allen angebotenen radiologischen Untersuchungen in die Licher Klinik kommen können.

Bei der Begehung konnten sich die Teilnehmer von den zügig durchgeführten Um-bauarbeiten überzeugen. Dabei entstehen im 3. OG zurzeit weitere 60 Betten, in modernen Ein- und Zweibettzimmern einschließlich Nasszellen. Interessant war es zu erfahren, wie wenig die Großbaustelle in den verschiedenen Abteilungen der Klinik in den Klinikalltag eingreift beziehungsweise ihn beeinflusst. Die organisatorische Leistung des Umbaus mit erhaltenden Dienstfunktionen der Klinik wurde mit Bewunderung zur Kenntnis genommen.




Vorgestellt wurden auch der Leistungsumfang der einzelnen Abteilungen. Dabei erfuhren die Teilnehmer, dass die Asklepios-Klinik eine von 90 unverzichtbaren Notfallstationen in Hessen ist. Jede Abteilung muss die Grund- und Regelversorgung der Patienten und die Notfallbehandlung aller Patienten für den östlichen Landkreis Gießen sicherstellen. Überdies weist jede Abteilung spezielle Schwerpunkte auf. In der Chirurgie sind dies neben der sog. Allgemeinchirurgie die Kinder-und Wirbelsäulen-Traumatologie und die Endoprothetik (TEP). In der Gynäkologie gilt das zertifizierte Brustzentrum als spezielle Qualifikation.

Die Zahlen der letzten Jahre belegen, dass die großen, das Haus erneuernden modernisierenden Maßnahmen von Ärzten und Patienten in der Bevölkerung akzeptiert werden. Circa 10.000 Patienten kamen zur stationären Behandlung. 900 Geburten erfolgen jedes Jahr. Circa 35.000 ambulante Patienten wurden in der Klinik und MVZ versorgt und rd. 5.500 Operationen wurden stationär und ambulant durchgeführt. Hinter diesen Zahlen stehen 500 engagierte Mitarbeiter, davon allein 60 Ausbildungsplätze. Damit ist die Asklepios-Klinik der größte Ausbildungsbetrieb in Lich.

Zum Schluss bedankte sich der verwaltungserfahrene Bürgermeisterkandidat Gregor Verhoff bei der Klinikleitung für die umfangreiche und detaillierte Führung und Information zum stationären und ambulanten Versorgungsangebot der Asklepios-Klinik in Lich. Dabei betonte Verhoff, dass die Mitbürger im weiten Umkreis unserer Stadt stolz auf das moderne Angebot differenzierter und neuzeitlicher Medizin sein können.

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von:  Silja Meinhart

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