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Viel Action bei der diesjährigen Jugendfreizeit des Karate-Dojo Lich

Lich | Erst Hoch auf die Baumwipfel, um sich dann unten im Wasser abzukühlen

Von Freitag 2.8. – Sonntag 4.8.2013 nahmen 12 Kids zwischen 9 und 14 Jahren des Karate-Dojos die Möglichkeit wahr, das Wochenende in den Karate-Hallen in Lich aber einmal ohne Karatetraining zu verbringen.
Der Freitag diente als Anreisetag, aber dieser wurde sogleich genutzt um sich untereinander kennenzulernen, schließlich trainieren sonst nicht alle in der gleichen Karate-Gruppe. Auch die Betreuer Jan, Laura-Katharina, Lars, Ferdi und Andre wollten wissen, mit wem sie das Wochenende verbringen und so wurde neben einigen Kennenlernaktionen noch Tischtennis und Quitschi (Ballspiel) gespielt. Nach dem Abendessen ging es dann in die Mattenhalle, wo die Schlafplätze schon alle aufgebaut waren. Natürlich wurde aber nicht sofort geschlafen: Der Abend klang mit dem Film „Monster AG“ aus.
Am nächsten Morgen war als erstes Frühstück geplant, allerdings hatten die Betreuer die Rechnung ohne ihre Schützlingen gemacht. Diese waren früher als eingeplant wach und spielten vorab ... wiedermal ... die beiden Lieblingsspiele Tischtennis und Quitschi. Schließlich wurden nach dem Essen alle in die Autos gepackt und dann ging es ab zum Schiffenberg – hoch hinaus!
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Nach einer kurzen Einweisung für den dort stationierten Kletterpark „Forest Adventures“ wurde sich in 4 Gruppen aufgeteilt, mit denen die Kids und Betreuer viel Spaß hatten und vom Baumwipfel zu Baumwipfel stürmten. Jan hielt mitsamt Getränken an der Picknickplattform Stellung, damit niemand ausgetrocknet vom Baum fiel. Nach 3 Stunden harter Kletterarbeit, konnten sich alle bei einem Picknick direkt am Kletterwald stärken. Das Picknick wurde von Laura-Katharina und Andre organisiert, die während des gesamten Wochenendes für ausreichend Verpflegung sorgten. Zum Glück spielte sogar das Wetter mit (strahlend blauer Himmel), obwohl heftige Gewitter vorausgesagt wurden.
Im Dojo angekommen setzte sich Ferdi mit den Kids im Kreis auf die Terrasse. Außerdem waren komische blaue Folien auf dem Boden ausgelegt. Was kommt denn jetzt? Kalligrafie! Die Kunst des Schönschreibens besitzt heute noch in China und Japan einen hohen Stellenwert in jener Kultur. In Japan wird diese Schriftkunst „ShodM“ (jap., der Weg des Schreibens) genannt. Jahrelanges Üben ist eigentlich Voraussetzung um diese Kunst einigermaßen zu beherrschen, das sollte aber
nicht weiter stören, es wurde trotzdem versucht Karate-Do (jap., Weg der leeren Hand) – bestehend aus 3 eigenen Schriftzeichen – auf weißem Backpapier zu malen. Die Ergebnisse sind erstaunlich gut geworden. Jeder kann sich selbst ein Bild davon machen, denn diese hängen in den Räumlichkeiten des Karate-Dojos aus.
Danach war wieder Bewegung angesagt. Lars überlegte sich mit den Kids Zombie-Ball zu spielen. Mit viel Freude wurde auch hier sich gegenseitig abgeworfen. Lars hatte hier sogar mit am meisten Spaß. Es standen für heute aber noch zwei Dinge auf dem Plan: Grillen und ein – Achtung! – Quitschi-Turnier. Während in der Halle wieder mal wild Quitschi gespielt wurde, konnte draußen schon alles vorbereitet werden. Als dann das Spiel fertig war, speisten alle im Garten und ließen sich die leckeren Steaks der Metzgerei Stein schmecken.
Um den Abend richtig abzuschließen, musste natürlich wieder ein Film her. Aber nicht irgendeiner. Der Karate-Film! ... der eigentlich keiner ist, denn hier wird KungFu gekämpft: Karate-Kid (mit Jaden Smith). Egal ob KungFu oder Karate, der Film kam jedenfalls sehr gut an und das ist die Hauptsache.
Am Sonntagmorgen wurde dann das Frühstück etwas früher geplant und direkt danach ins Schwimmbad nach Hungen gefahren. Das Wetter war perfekt: es wurde geplanscht, gesprungen, gekämpft (um die Wasser-Krake), Volleyball und Karten gespielt, gegessen und getrunken. Geschwommen wurde übrigens auch ein bisschen. Der Tag im Schwimmbad war wunderschön, als sich der Himmel dann etwas zuzog, trafen sich aber alle wieder im Dojo. Nach einem kurzen „Reste-Essen“ stand dann die letzte Maßnahme des Wochenendes auf dem Programm: Eine Selbstverteidigungsstunde mit Ferdi und Lars. Mit offenen Mündern staunten die Kids, wie Ferdi Lars mit einfachen Handgriffen auf die Bretter schickte.
Bevor dann die Eltern wieder auf der Matte standen, stürmten alle in die große Halle, um noch die letzten Runden Quitschi genießen und sich verabschieden zu können.

 
 
 
 
 
 
 

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