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Bürgermeisterkandidat Verhoff bestürzt über katastrophalen Mietzustand in städtischem Gebäude

Lich | Im Hinblick auf die Bürgermeisterwahl in Lich am 22. September 2013 besucht Bürgermeisterkandidat Gregor Verhoff seit Wochen Licherinnen und Licher zu Hause, um sich ihnen vorzustellen, die Menschen kennenzulernen und zu hören, was ihnen am Herzen liegt und unter den Nägeln brennt. Im Zusammenhang damit wurde er angesprochen, sich eine im Besitz der Stadt befindliche Wohnung in der Gießener Straße anzuschauen. Angeblich sollten in der Mietwohnung mieterunfreundliche Zustände vorherrschen. Gregor Verhoff besuchte die Mieterin der Wohnung gemeinsam mit seiner Frau Sonja. Beide waren geschockt über den katastrophalen Zustand der Wohnung, welcher der Stadt bereits mehrfach angezeigt wurde. Bereits im Treppenhaus waren tiefe Schäden in Tapete und Mauerwerk ersichtlich. In einem Zimmer hatte sich durch eindringende Feuchtigkeit an der Wand Schimmel gebildet. Als Maßnahme wurde die Wand von der Stadt neu tapeziert und hatte einen Antischimmel Anstrich erhalten – die Schimmelquelle wurde damit aber nicht beseitigt. In der Küche wurde ein Rohr befestigt; auch Wochen danach ist die Verkleidung des Rohres nicht wieder angebracht worden. Geheizt wird die Wohnung mit Elektroheizungen, welche nicht nur einen hohen Energieverbrauch haben, sondern deren Hitze die naheliegenden Wände bereits nach kurzer Zeit dunkel werden lässt. Schließlich wurde berichtet, dass auch das Dach teilweise undicht sei. Teile des Daches seien zwar ausgebessert worden, eine Seite habe man allerdings nicht repariert, wie auch von außen ersichtlich.
Schlimm für die Mieterin sei vor allem der Umgang seitens der Stadt Lich. Sie könne verstehen, dass nicht alles sofort umsetzbar sei, aber ihr seien immer und immer wieder Versprechungen gemacht worden, es geschähe aber nur wenig oder nichts. Zu oft habe sie gehört „wir kümmern uns“ und in der Folge sei nichts passiert. Gerade in Zeiten, in denen in Lich der Service-Gedanke hochgehalten werde, könne sie diese Vorgehensweise nicht verstehen.
Gregor Verhoff zeigte Verständnis für das Anliegen der Mieterin: „Ich habe leider in meinen Hausbesuchen schon zu oft gehört, dass Briefe und Mails an den Bürgermeister und die Verwaltung erst sehr spät oder sogar gar nicht beantwortet werden. Ich bin sicher, dass Lich seine Verwaltung noch bürgerorientierter ausrichten kann. Auch wenn man nicht immer sofort helfen kann, sollte doch zumindest innerhalb von 24 Stunden eine erste Rückmeldung erfolgen sowie danach regelmäßige Zwischenstände. Dies ist mir bereits bei der Neustrukturierung des Bürgerbüros im Hessischen Kultusministerium erfolgreich gelungen, und ich bin sicher, dass wir das auch in Lich schaffen werden. Oberstes Ziel muss es sein, schnell und effizient zu arbeiten und dabei bei unseren „Kunden“, nämlich den Licherinnen und Lichern ein hohes Maß an Zufriedenheit herzustellen. Abschließend zeigt sich Verhoff gespannt, wie lange es nun dauere, bis der Bürgermeister reagiere und hier Abhilfe schaffe, damit die Mieterin in angemessener Weise und ohne Mängel in ihrer Wohnung leben könne. Er habe sich in einem Brief direkt an den Bürgermeister gewendet und ihn auf die Zustände aufmerksam gemacht mit der nachdrücklichen Bitte, hier schnell und unbürokratisch im Sinne der Mieterin einzugreifen.

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von:  Silja Meinhart

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