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TierfreundLich rät Tierbesitzern zur Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen

Gaby hat in beiden Ohren eine Tätonummer
Gaby hat in beiden Ohren eine Tätonummer
Lich | 'Heimkehr nach acht Jahren' so lautet die neueste Pressemitteilung des TASSO-Newsletters. Er berichtet über Pepples, eine getigerte Langhaarkatze, die seit 2001 verschwunden war und nun aufgrund ihrer Tätowierungen und der Registrierung bei Europas größtem Haustierzentralregister TASSO an seine Besitzer zurückvermittelt wurde.
Nicht immer dauert es so lange bis ein Tier seinen Besitzern wieder übergeben werden kann, so gestern in Gießen. Bereits am Vormittag wurde ein Mitglied des Tierschutzvereins TierfreundLich e.V. informiert, dass in Gießen, Ortsteil Wieseck, angeblich eine herrenlose Katze umherirrt. In den Mittagsstunden wurde es konkreter. Mehrere Anwohner beobachteten wie eine Hausbesitzerin versuchte, eine Katze aus ihrem Garten zu vertreiben, indem sie mit einem Reisigbesen nach ihr schlug. Da diese Katze dort noch nie gesehen wurde, nahm man an, dass sie sich verlaufen hat. Erst am Abend gelang es einer engagierten Tierschützerin die verstörte Katze aus ihrem Garten ins Haus zu locken. Es war ein junger Kater, ca. 7-8 Monate alt. Ein Blick in die Ohren ließ eineTätowierung erkennen. Etwa eine Stunde später,
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nach einem Anruf bei TASSO, konnten die überglücklichen Besitzer ihre Katze, die sie schon den ganzen Tag verzweifelt gesucht haben, in die Arme schließen. Das junge unerfahrene Tier war wohl zu weit gelaufen und hat nicht mehr nach Hause gefunden.
Berichte wie diese zeigen, wie wichtig die Kennzeichnung und Registrierung des geliebten Haustieres ist. Deshalb rät TierfreundLich nachdrücklich allen Tierbesitzern, ihre Hunde und Katzen kennzeichnen und bei TASSO oder dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes registrieren zu lassen.
Für die Tätowierung ist eine Narkose notwendig, sie wird in der Regel bei der Kastration vorgenommen. Ein Chip in der Größe eines Reiskorns kann auch nachträglich noch gesetzt werden, eine Betäubung ist in diesem Fall nicht notwendig. Er wird an der linken Halsseite unter der Haut plaziert. Der Vorteil eines Chips ist, dass er immer gut lesbar bleibt, während eine Tätonummer häufig im Laufe der Zeit blasser wird und nicht mehr gut abgelesen werden kann. Deshalb ist der Trend - auch bei Katzen - die Kennzeichnung des Tieres durch einen Chip. Mittlerweile ist auch bei allen Tierschutzvereinen und Tierärzten ein Lesegerät vorhanden, um bei einem Fundtier nach einem eventuell vorhandenen Chip zu suchen. Selbstverständlich darf die Registrierung nicht vergessen werden. Ohne die kann das Tier, wenn es verloren gegangen ist, nicht an die Besitzer zurückvermittelt werden. Die Meldung bei TASSO kann außer auf dem Postweg auch online erfolgen. Sollte Ihre Tier noch nicht gekennzeichnet sein, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt.

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Kommentare zum Beitrag

Simone Linne
5.040
Simone Linne aus Gießen schrieb am 17.02.2009 um 14:29 Uhr
Eine solche Registrierung hat dem Kater einer Freundin auch geholfen. Er hat eine Reise mit dem Getränkelaster von Cölbe nach Biedenkopf unternommen ... ;-)
Ilona Kreiling
2.220
Ilona Kreiling aus Heuchelheim schrieb am 17.02.2009 um 19:52 Uhr
Es gibt Katzen, die lieben es, in Autos zu steigen. Auf diese Weise sind schon oft Katzen verschwunden. Offene Möbel- und Umzugs-LKWs sind ebenfalls eine Gefahr. Ich kann mich erinnern, dass einmal eine Katze in einem LKW aus Gotha mitgefahren ist. Sie war nicht gekennzeichnet und konnte trotz aller Bemühungen ihrem Besitzer nicht mehr zugeführt werden. Manches Tier könnte wieder bei seiner Familie sein, wenn es gekennzeichnet und registriert worden wäre.
Karsten Brunda
338
Karsten Brunda aus Lich schrieb am 17.02.2009 um 20:00 Uhr
Für alle ,die Tasso nicht kennen, die Registrierung ist kostenlos. Man kann aber gerne jedes Jahr eine kleine freiwillige Spende machen.
12
Ramona Artz aus Gießen schrieb am 17.02.2009 um 22:31 Uhr
In der Tat ist es sehr wichtig, das die Tiere gechipt sind. Als Admin von 2 Tierschutzgruppen mit 65.000 Mitgliedern bekomme ich natürlich auch regelmäßig Nachrichten, dass so Tiere auch nach Wochen und Monaten wieder ihren Besitzer gefunden haben. Gerade der Kater Max hier in Wieseck hatte auch dadurch das Glück, wieder nach Hause zu kommen. Eine Nachbarin von mir in der Parallelstraße schlug wie beschrieben mit einem Besen auf diesen 7 Monate jungen Kater ein, der daraufhin so verstört war, das er nicht mehr nach Hause gefunden hat. Gerade so junge Katzen sind nach solchen tierquälerischen Attacken so "durch den Wind", das sie dann nicht mehr heim finden. Ein Anruf bei Tasso reichte, und innerhalb kurzer Zeit war ,dank der Registrierung, eine Rückführung umgehend möglich. Selbstredend habe ich diesen Vorfall nicht nur im Internet veröffentlicht. Derartige Tierquälereien, auch Vergiftungen der Tiere, nehmen leider im Moment überhand. Es ist für mich durchaus eine Überraschung gewesen, dass eine ältere Frau aus der Nachbarschaft derartigen Hass gegen Tiere pflegt. Trau schau wem. In diesem Sinne, es ist sehr, sehr wichtig, gerade in solchen Situationen, dass Tiere gechipt sind.
Ilona Kreiling
2.220
Ilona Kreiling aus Heuchelheim schrieb am 18.02.2009 um 17:04 Uhr
So wie Gewalt gegen Kinder zunimmt, nimmt sie auch gegen Tiere zu. Tierquälerei aller Art, Vergiften von Tieren etc., es ist beschämend. Giftköderwarnungen, Warnungen vor Tierfängern, viele Leute wagen schon gar nicht mehr ihre Katze nach draußen zu lassen. Auch die Besitzers des Jungkaters Max wollen ihn nur noch im Haus lassen, weil sie Angst um ihn haben.
'Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoreen der Welt können keinen herstellen.' (Arthur Schopenhauer)
In diesem Sinne, passen Sie auf Ihre Tiere auf und lassen Sie sie auf alle Fälle kennzeichnen und registrieren.
Hallo Lieber Leser
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von:  Ilona Kreiling

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Ilona Kreiling
2.220
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