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Alles oder Nichts für die Licher Basketbären

Lich | Spieltagsvorberichte dienen dem Leser. Sie sollen einen kurzen Abriss des kommenden Gegners liefern, über die Situation des eigenen Teams berichten und – wenn wir ehrlich sind – kräftig die Werbetrommel für das nächste Heimspiel rühren.
In den Playoffs sieht die Welt ein wenig anders aus. Der Gegner gleicht sich in mehreren Spielen in Folge und wegen des KO-Systems schwebt über beiden Mannschaften das Damoklesschwert mit der Aufschrift: Saisonende. Die Ausgangslage ist klar wie ein Kristallweizen: Siegen die Licher BasketBären am kommenden Samstag (19:00 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Halle) kommt es zum Entscheidungsspiel drei Tage später gegen Herten. Geht der Sieg an das Ruhrpottteam gilt es Abschied zu nehmen von einer Saison, die von Höhen und Tiefen geprägt war – und wegen der konstanten wie professionellen Arbeit von Team, Headcoach und Office viel zu früh geendet hätte.
HÄTTE – denn noch bewegen wir uns im Konjunktiv. Das erste Spiel gegen Herten gibt Anlass zur Hoffnung. Mit 86:83 verlor man nur knapp am vergangenen Wochenende. Die Löwen erwischten einen Sahnetag von der Dreipunktlinie (12/26, 46,2%). Dirk Altenbeck
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indes hatte sein Team glänzend auf die Scharfschützen der Licher BasketBären eingestellt, die das Spiel mit einer Quote von 33,3% abschlossen (6/18). Manch ein Spiel gewannen die Bären zuletzt dank ihrer hervorragenden Qualitäten aus der Distanz.
Jene Spiele waren jedoch kein Zufallsprodukt. Da Lich in Jason Swanson einen Wühlbüffel unter den Körben in seinen Reihen hat, der zu Saisonbeginn nicht selten die magische 20/10-Marke (20 Punkte, 10 Rebounds) durchbrach, verteidigten viele Süd-Teams mit einer tief stehenden Zone. Herten jedoch deckte Willis Gardner, Jemale Jones und Co. hart am Mann – und öffnete so regelmäßig den Weg zum Korb. 48 Punkte erzielten die Bären in der Zone. Das Reboundduell ging mit 42:30 klar an die Wetter. Und Swanson avancierte mit 19 Punkten (bei 13 Rebounds) zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder zum Topscorer seiner Farben.
Igor Starcevic – Trainer der BasketBären – bleibt entsprechend gelassen: „Wir werden nichts Grundsätzliches an unserem Spiel ändern, da wir um unsere Qualitäten wissen. Unser Spiel krankte an kleineren Fehlern. Durch mangelnde Konzentration haben wir unsere Spielzüge nicht konsequent durchgespielt. Zudem traf Herten exzellent aus der Distanz. Wir müssen daher unsere Konzentration in Angriff und Verteidigung steigern.“ Dann – so Starcevic weiter – könne die Serie noch gedreht werden.
Um dies zu erreichen bedarf es eines Sieges am kommenden Samstag. Die Licher BasketBären freuen sich auf die Unterstützung ihrer Fans und eine volle Halle. Karten erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufsstellen und ab 18:00 Uhr an der Abendkasse. Bewahren Sie einen kühlen Kopf: Das Playoff-Fieber wird sie packen!
Licher BasketBären – RheinlandVersicherungen Hertener Löwen
2. Spiel Playoff-Achtelfinale Pro B – Samstag, 23.03.2013 / 19:00 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Halle Lich (Kirchhofsgasse 24)
Lateinformation der TSG Blau/Gold Gießen tanzt in Halbzeitpause
In der Halbzeitpause des kommenden Achtelfinals gegen Herten können sich die Fans beider Mannschaften auf die tänzerischen Darbietungen der TSG Blau/Gold Gießen freuen. Die Lateinformation aus der Nachbarstadt reist nach Lich um eine Kostprobe ihres Könnens zu geben. Den Zuschauer erwarten Standardtänze zu lateinamerikanischen Rhythmen. Da steppt der Bär!

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