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Playoffteilnahme wird mit Galavorstellung veredelt

Lich | Da die Licher BasketBären in der Südstaffel der ProB mit zuletzt vier Siegen in Folge in guter Form waren, bestanden durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen Erfolg der Licher gegen den Tabellenzweiten Weißenhorn Youngstars. Das es am Ende eine Galavorstellung und ein nie gefährdeten 98:74 (52:36) Erfolg werden würde, damit hatten wohl nur die kühnsten Optimisten im Licher Lager gerechnet. Stand durch die Hanauer Niederlage gegen Leverkusen schon vor dem Sprungball gegen Weißenhorn fest, dass die Bären die Playoffs erreicht hatten, untermauerte die Mannschaft von Igor Starcevic mit dieser Leistung ihre Hoffnungen auf einen Platz unter den ersten vier der Tabelle, der in der Endrunde den Heimvorteil bedeuten würde, zumal man sich den direkten Vergleich mit den Gästen sicherte.

Nachdem Kay Gausa die Gäste, die ohne die Bundesligaerfahrenen Daniel Theis und Till-Joscha Jönke nach Mittelhessen kamen, mit 2:0 in Führung gebracht hatte spielten nur noch die BasketBären. Angeführt von Matze Perl, der fast immer seine Finger in den Passwegen hatte, waren die Gastgeber Hellwach in der Abwehr und nutzen die sich dadurch
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bietenden Fastbreakchancen sicher zu einen mit einigen Distanzwürfen garnierten 15:0 Lauf und zwangen die Gäste früh zu ersten Auszeit. Doch auch das sollte nichts an der Dominanz der Licher ändern. Jermale Jones und Kapitän Viktor Klassen ließen direkt zwei Dreier folgen und nach einem weiteren Fastbreak der beiden, den Jones abschloss, leuchtete ein 23:6 von der Anzeigetafel. Mit einem 29:15 gingen die Licher in die erste Viertelpause. Die zweiten zehn Minuten begannen exemplarisch, denn Lich spielte die Zone der Gäste erneut komplett aus, bis Jones aus der Ecke frei zum 32:17 abschließen konnte.

Vor den Augen von Thorsten Leibenath setzte das Farmteam seiner Mannschaft von ratiopharm Ulm dann aber eine erste Duftmarke. Hinten blockte Myles Hesson der mit 31 Punkten und 15 Rebounds der überragende Akteur der Gäste war, gleich zweimal zum Korb stürmende Licher, dies nutzte Brian Butler im anschließenden Fastbreak zu einem kraftvollen Dunk. Doch auch ein weiterer gewaltiger Tip-Dunk von Hesson brachte die Mannschaft von Igor Starcevic nicht aus dem Konzept. Ruhig wurde der Ball immer wieder gegen die nun aggressiver verteidigenden Gäste bewegt und Klassen schloss die bärenstarke erste Halbzeit mit einem Distanzwurf zum 52:36 ab.

Auch im zweiten Durchgang ließ Lich nicht locker und bot teilweise begeisternden Basketball. Klassen mit seinem vierten Dreier und Jason Swanson mit einem Dreipunktespiel erhöhten auf 60:43. Jones, der sich von einem Verband an der rechten Hand in keiner Weise beeindrucken ließ, hob mit seinem Dreier zum 67:46 den Vorsprung wieder über die 20-Punkte Marke. Mit einer 75:56 Führung ging die Starcevic-Truppe in den Schlussabschnitt. In diesem verschafften die Gäste ihrem Frust Luft und handelten sich zwei technische Fouls ein und diese Geschenke nahm Klassen an der Freiwurflinie traumwanderlisch sicher mit 7/7 Freiwürfen an und beseitigte somit auch die allerletzte Zweifel am Erfolg. Der sichtlich glückliche Mathias Perl fasste das Spiel kurz und knapp zusammen: „Heute geht’s mir richtig gut“.

Und auch sein Trainer Igor Starcevic war sehr erfreut über die Leistung seiner Mannschaft: „Ich versuche immer den Teambasketball zu forcieren und genau das hat heute hervorragend geklappt. Durch die Siegesserie sind wir mit viel Selbstvertrauen in das Spiel gegangen und jeder war voll da und hatte heute richtig Spaß am Basketball. Wir wollen jetzt versuchen, den Heimvorteil zu bekommen und in den Playoffs dann eine gute Rolle spielen“.
Mit einer Leistung wie am Sonntagabend liegt das für die Licher BasketBären durchaus im Bereich des Möglichen.

Punkteverteilung Licher BasketBären: Jones (23), Valentic, Klassen (20), Perl (10, 8 Assists), Hirschberg (8), Dörr (13), Gardner (11), Klisura, Swanson (13, 11 Rebounds)

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