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Licher BasketBären lassen Weißenhorn Youngstars keine Chance und holten fünften Sieg in Folge

Daniel Dörr (14) im Kampf um den Offensivrebound
Daniel Dörr (14) im Kampf um den Offensivrebound
Lich | Mit zum Teil hochklassigem Basketball haben die Licher BasketBären am zwanzigsten Spieltag der zweiten Basketball-Bundesliga ProB-Süd den Tabellenzweiten Weißenhorn Youngstars mit 98:74 (52:36) bezwingen können. Schon vor der Partie hatten die Mittelhessen die Playoff-Runde erreicht, da sowohl Hanau (in Leverkusen) als auch Leitershofen (in Langen) ihre Spiele verloren hatten und die BasketBären somit einen Platz unter den acht Playoff-Teilnehmern sicher haben, einzig die Platzierung kann noch variieren. Aber jeder Sieg erhöht die Chance, weit oben in der Tabelle die Hauptrunde zu beenden und zuerst Heimrecht in den Playoffs wahrnehmen zu können.
Das Farmteam von ratiopharm Ulm musste vor dem Spiel die bittere Pille schlucken und krankheitsbedingt auf Till-Joscha Jönke verzichten, der Dreh-und Angelpunkt der Youngstars ist und in der Regel vierunddreißig Minuten und mehr auf dem Feld steht. Zwar konnten die Gäste zunächst die ersten beiden Punkte erzielen, dann aber legten die Licher BasketBären innerhalb von zweieinhalb Minuten einen 15:0-Lauf hin, an dem Daniel Dörr, Willis Gardner und Mathias Perl beteiligt waren.
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Eine Weißenhorner Auszeit brachte keine wesentliche Änderung, Lich marschierte und der Gast war in dieser Phase meist hilflos. Bis zum Viertelende brachten die Scharfschützen Viktor Klassen und Jermale Jones jeweils noch zwei Dreier im Korb der Süddeutschen unter und mit 29:15 ging es ins zweite Viertel. Auch hier war wenig vom Tabellenzweiten zu sehen, einzig Myles Hesson brachte die Licher das ein oder andere Mal in Verlegenheit. Er avancierte mit einunddreißig Punkten zum Topscorer und besten Mann seines Teams. Aber ein M. Hesson war zu wenig. Die BasketBären spielten weiter sehr gut und sicher, führten zeitweise mit einundzwanzig Punkten und gingen mit einem 52:36 in die Halbzeit.
Im dritten Abschnitt, bisweilen das Problemviertel in manchen Spielen, hielten die BasketBären die Intensität weiter hoch und mit sehr schönem Teamplay erzielten sie Punkt um Punkt, während auf Weißenhorns Seite M. Hesson dafür sorgte, dass die Partie nicht zu einem Fiasko für die Youngstars wurde. Bis zu Beginn des letzten Viertel beim Stande von 75:26 hatten die Gastgeber bereits elf Dreier erzielen können. Auch in den letzten zehn Minuten war von zurückschalten auf BasketBären-Seite nichts zu erkennen, es ging unverändert druckvoll weiter Richtung
einziger, aber ständiger Unruheherd Myles Hesson (5 weiß)
einziger, aber ständiger Unruheherd Myles Hesson (5 weiß)
Korb der Gäste, die zu diesem Zeitpunkt längst realisiert hatten, dass an diesem Abend im Mittelhessen für sie nichts zu holen ist, einzig die Höhe der Niederlage war noch offen. Gegen Ende der Partie machte die Weißenhorner Bank zweimal nach Pfiffen der Schiedsrichter ihrem Unmut Luft und kassierte postwendend zwei technische Fouls. Der sehr gut aufgelegte Licher Kapitän Viktor Klassen nutzte souverän die Freiwürfe und mit dem 98:72 durch Jason Swanson fünfundzwanzig Sekunden vor Schluss war der Hunderter in Sichtweite. Leider verfehlte der allerletzte Wurf der Partie den Gästekorb nur denkbar knapp. Ein völlig verdienter Sieg der Licher BasketBären, mit dem sie nach der Hinspielniederlage mit zehn Punkten auch den direkten Vergleich für sich entscheiden konnte. Ob der noch wichtig werden sollte, werden die beiden letzten Spieltage zeigen. Die Licher BasketBären müssen kommendes Wochenende die lange Reise nach Dresden antreten, wo sie am Sonntagnachmittag um 16:00 Uhr auf die Dresden Titans treffen. Die Ostdeutschen können die Playoffs nicht mehr erreichen, dürften aber dennoch motiviert genug sein, um den BasketBären einiges abzuverlangen.

Licher BasketBären: Jones (23/5 Dreier); Valentic; Klassen (20/4); Perl (10); Hirschberg (8/1); Dörr (13); Gardner (11/1); Klisura; Swanson (13/1/11 Rebounds)

Daniel Dörr (14) im Kampf um den Offensivrebound
Daniel Dörr (14) im... 
einziger, aber ständiger Unruheherd Myles Hesson (5 weiß)
einziger, aber ständiger... 
machte ein sehr gutes Spiel -Viktor Klassen (5)-
machte ein sehr gutes... 
Jens Hirschberg (10) für zwei
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Jason Swanson (55) mit Double-Double in diesem Spiel
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aus der Sicht eines Einwechselspielers
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