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Licher erwarten keinen Sonntagsspaziergang

Lich | Nach drei Siegen in Folge reisen die BasketBären am kommenden Sonntag ins Frankenland. Beim TSV Tröster Breitengüßbach gilt es zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Playoff-Ränge abzustauben. Das Bamberger Farmteam ist abstiegsbedroht. Nur drei Siege sprangen für den Tabellenletzten in der laufenden Spielzeit heraus.
Breitengüßbach leidet noch immer unter dem katastrophalen Saisonbeginn. Acht Niederlagen, ein Trainerwechsel sowie der Verlust ihres Topscorers Deandre McCurn-Hall lesen sich wie ein Drehbuch von „Pleiten, Pech und Pannen“. Erst am neunten Spieltag gelang der erste Sieg. Mit einem Paukenschlag schickten die Franken die Skyliners nach Hause: 86:72 lautete das Endergebnis vor heimischer Kulisse.
Die beiden anderen Siege wurden ebenfalls zu Hause errungen – gegen die Tabellennachbarn aus Dresden und Konstanz. Doch auch in den anderen Spielen präsentierte sich das junge Team nicht als Kanonfutter: „Zu Hause haben sie fast immer knapp verloren“, gibt Igor Starcevic zu bedenken. Der Headcoach der Licher BasketBären unterstreicht, dass seine Mannschaft mit keinem leichten Spaziergang in Breitengüßbach
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zu rechnen braucht. „Ich bereite die Mannschaft auf das Spiel vor, als ginge es gegen den Tabellenersten. Die Güßbacher Spieler kämpfen 40 Minuten lang, stecken nie auf. Uns erwartet ein schweres Spiel, dass wir dennoch unter allen Umständen gewinnen wollen.“
Angeführt wird der TSV von zwei Brettspielern. Power Forward Derrick Parker besetzte die vakante Position von McCurn-Hall. In sechs Einsätzen konnte der US-Amerikaner bislang 13,5 Punkte und 6,3 Rebounds verbuchen. Ihm zur Seite steht Johannes Richter. Mit nur 19 Jahren ist der Center schon der Toprebounder seines Teams (8,4). In seinem Portfolio stehen des Weiteren 13 Punkte pro Spiel bei einer Fabelquote aus dem Nahdistanzbereich von 61,6 Prozent. Den Spielaufbau leiten Alexander Engel und Steffen Walde, die zusammen 15 Punkte und 5 Assists pro Spiel erzielen.

Der Breitengüßbacher Kader lässt sich mit zwei Worten beschreiben: groß und jung. 19 Spieler trugen bereits das Trikot der TSV Tröster in der laufenden Saison. Nur drei davon wurden vor 1990 geboren. Das Dorf vor den Toren Bambergs ist eine Talentschmiede, weshalb man in Franken hofft, weiterhin Zweitligabasketball praktizieren zu können. Mit einem Sieg gegen Lich bliebe diese Hoffnung lebendig.
Um dies zu verhindern gilt es alle Konzentration zu bündeln. Nur unter hohem Energieeinsatz können die Bären in Oberfranken bestehen. Verzichten müssen sie dabei eventuell auf Jemale Jones. Der Guard landete im Spiel gegen Leitershofen unglücklich auf der eigenen Hand. Sein Einsatz ist fraglich, eine endgültige Entscheidung kann erst Ende der Woche gefällt werden.
Noch immer gleicht die Tabelle einer U-Bahn zur Feierabendzeit: Sie ist eng und unübersichtlich. Lich rangiert zusammen mit Frankfurt, Langen und Leverkusen punktgleich auf Platz 6. Im Vergleich der Vierergruppe liegt Lich hinter seinen südhessischen Rivalen und als Dritter vor Leverkusen. Da an den verbliebenen vier Spieltagen keines dieser Teams mehr gegen eines der anderen spielen muss, wird sich an dieser Konstellation nichts ändern. Möchte man also an Langen und Frankfurt vorbeiziehen, muss jeweils mindestens ein Spiel mehr gewonnen werden. Die Skyliners stehen auf dem vierten Platz, der in den Playoffs das Heimrecht mit sich brächte. Nur mit einem Sieg am kommenden Sonntag, 18:00, können die BasketBären ihre Chance auf Rang 4 wahren.

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