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BasketBären gewinnen nach Energieleistung Saisonauftakt gegen Leverkusen

Lich | Licher BasketBären – Bayer Giants Leverkusen 96:88 (35:49)

Trotz eines deutlichen 35:49-Pausenrückstandes sind die Licher BasketBären erfolgreich in die neue Spielzeit der ProB-Südstaffel gestartet und schlugen den deutschen Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen – dank einer entfesselten Leistung mit 61 Punkten im zweiten Durchgang – am Ende verdient mit 96:88.

Die ersten Punkte der neuen Saison für die mit Kapitän Viktor Klassen, Daniel Dörr, Mathias Perl, Jason Swanson und Nino Valentic in die Partie gestarteten BasketBären erzielte Letztgenannter auf Pass von Dörr zur 2:0 Führung.

Valentic war es auch, der die Mannschaft von Cheftrainer Igor Starcevic nach einem Leverkusener Dreier wieder mit 4:3 in Front brachte. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel, indem Lich immer leicht in Rückstand lag, den Rekordmeister aber nie aus den Augen verlor.

Nach einem Steal von Perl, der den Ball weiter zu Valentic gab und dieser Swanson schön in Szene setzte, leuchtete ein 14:14 von der Anzeigetafel der Dietrich Bonhoeffer-Halle. Ebenfalls Swanson sorgte für die 21:20 Führung der BasketBären nach den ersten zehn Minuten.

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Im zweiten Viertel war es Kapitän Klassen, der mit einem Dreier für die 28:27 Führung sorgte, doch dann riss der Spielfluss bei den Gastgebern. Es lief viel Spielzeit von der Uhr, ehe die heimischen Fans wieder jubeln konnten, als nach einem Freiwurf von Valentic wiederum Klassen von der 6, 75-Linie zum 32:42 traf.

Durch einen Dreier durch Michael Kuczmann, seines Zeichens Sohn des Leverkusener Cheftrainers Achim Kuczmann, und einem beim Rebound begangenen Foul der Licher, kamen die Gäste zu vier Punkten und einer 49:35 Halbzeitführung.

Vor allem gegen Adonte Parker fanden die in der Verteidigung nicht aggressiv genug agierenden Gastgeber kein Mittel. Der mit 36 Zählern Topscorer der Partie hatte zu diesem Zeitpunkt schon 20 Punkte gesammelt.

In der Halbzeit schien Starcevic die richtigen Worte für seine Jungs gefunden haben, denn die Gastgeber waren nun deutlich aggressiver in der Abwehr. Zunächst war es erneut der starke Klassen, der per Dreier auf 38:49 verkürzte, ehe Valentic den Ball ebenfalls von der Dreierlinie einschweben ließ und den Rückstand beim 45:53 wieder unter zehn Punkte schraubte.

Dann übernahm Swanson, der im Spiel mit 21 Punkten nicht nur Topscorer der BasketBären war, sondern dank seiner 12 Rebounds sogar ein Double-Double erzielte, das Kommando. Erst versenkte der Center einen schönen Sprungwurf, ehe er seine Farben mit einem Dreipunktspiel auf 58:63 heranbrachte.

Jens Hirschberg war es schließlich, der die Dietrich Bonhoeffer Halle das erste Mal richtig beben ließ, glich er doch mit seinem Dreier das Spiel mit der Sirene des dritten Viertels zum 63:63 aus.

Im Schlussabschnitt schlug dann die Stunde von Neuzugang Jemale Jones. Der erst letzte Woche verpflichtete Point-Guard riss das Spiel an sich, erzielte acht Punkte in Folge, darunter zwei Dreier und hatte damit entscheidenden Anteil an der 77:71 Führung seiner Mannschaft. Endgültig im Freudentaumel waren die Zuschauer als Perl einen Dreier zum 82:74 durch die Reuse schweben ließ.

Die BasketBären ließen sich die Butter jetzt nicht mehr vom Brot nehmen und als Perl 17 Sekunden vor dem Ende mit zwei Freiwürfen auf 96:85 erhöhte war die Entscheidung gefallen und der erste Saisonsieg gegen die Gäste vom Bayer-Kreuz unter Dach und Fach.

Igor Starcevic: „Glückwunsch an meine Mannschaft, die sich nicht aufgegeben hat und das Spiel gedreht hat. Wir wollten unbedingt gewinnen und das ist uns gelungen. Zu Beginn waren wir in der Abwehr nicht aggressiv genug und habe Leverkusen zu viele Optionen gelassen, sodass sie von außen aber auch am Brett scoren konnten. Nach der Pause sind wir dann deutlich aggressiver geworden, haben uns dadurch den Ball öfter erkämpft und vorne wieder zu mehr Sicherheit gefunden. Jason, Nino und Viktor haben uns das ganze Spiel über getragen und Jemale hat uns im vierten Viertel sehr wichtige Punkte gegeben. Wenn wir die Leistung der zweiten Halbzeit mit nach Nördlingen nehmen können, bin ich für dieses Spiel sehr optimistisch.“

Punkteverteilung Licher BasketBären: Jones (18), Valentic (14), Klassen (17, 7 Assists), Kaeuffer (n.e.), Perl (14), Külhan (n.e.), Hirschberg (6), Keller (n.e.), Dörr (4), Modugno (n.e.), Klisura (2), Swanson (21, 12 Rebounds)

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