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Kartoffel Bausch investiert in den Klimaschutz

v.l. Christian Bausch, Edith Bausch, Stadtrat Berd Fischer, Udo Lück (Lück Gruppe), Andreas Habermehl (LoEnSys)
v.l. Christian Bausch, Edith Bausch, Stadtrat Berd Fischer, Udo Lück (Lück Gruppe), Andreas Habermehl (LoEnSys)
Lich | Im Rahmen einer Einweihungsfeier im Beisein des 1. Stadtrates der Stadt Lich, Herrn Bernd Fischer, präsentierte Geschäftsführer Christian Bausch die neue Photovoltaik Großanlage auf dem Betriebsgelände der Rainer Bausch GmbH in der Blumenstraße 11 in Lich-Langsdorf. Das von der Firma LoEnSys realisierte Solarsystem mit einer Leistungsstärke von 257 kWp wird pro Jahr ca. 232.000 kWh Strom produzieren. Dies entspricht in etwa dem Bedarf von ca. 60 Haushalten. Allerdings wird ein Teil der jährlichen Solarernte direkt vor Ort verbraucht.

„In unserer Kartoffelgroßhandlung laufen eine ganze Reihe von Maschinen. Da bin ich froh, durch die Photovoltaikanlage eine gewisse Unabhängigkeit erreicht zu haben“, freute sich der Geschäftsführer über die neu erworbene Möglichkeit zur lokalen Energieerzeugung. Immerhin konnte der für seine Bodenständigkeit bekannte Unternehmer durch den Einsatz seines Solarsystems bereits während der ersten Betriebswoche rund 4000 kWh Strom für den Eigenbedarf verwenden und somit einsparen. „Damit entlasten Sie die öffentlichen Stromnetze“, wusste Stadtrat Fischer die unternehmerische Entscheidung zu loben. „Wenn viele andere mittelständische Unternehmen und private Investoren diesen Weg gehen“, so der Lokalpolitiker, „fällt die Energiewende wesentlich preisgünstiger aus als von vielen befürchtet.“

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Zum Abschluss des Empfangs informierte Dipl. Ing. Andreas Habermehl, Geschäftsführer der LoEnSys GmbH, die anwesenden Gäste und Kunden des Unternehmens vor Ort über die weiterführenden Perspektiven der lokalen Energiesysteme wie Speichertechnik, die Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpen und Smart Home Technologien. Dabei erinnerte er auch noch einmal an die Bedeutung der regenerativen Technologien für den Klimaschutz: „Machen Sie sich klar: Diese Anlage, die Sie heute hier vor Ort sehen, neutralisiert pro Jahr mehr als 153 Tonnen des Klimakillers CO². Um denselben Effekt zu erreichen, müssten Sie einen Wald von mindestens 4500 Bäumen pflanzen.“

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