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Birklar und Bettenhausen jetzt im schnellen Internet - weitere Ortsteile folgen

v.l.: Udo Lück (Lück Gruppe), Martin Bender (Weimer), Frank Bothe (Telekom), Landrätin Anita Schneider, BGM Bernd Klein
v.l.: Udo Lück (Lück Gruppe), Martin Bender (Weimer), Frank Bothe (Telekom), Landrätin Anita Schneider, BGM Bernd Klein
Lich | Ganz offiziell wurde gestern das Breitbandnetz in Birklar und Bettenhausen in Betrieb genommen. Während einer Regenpause waren es Landrätin Anita Schneider und der Licher Bürgermeister Klein sowie Vertreter der Partner der Breitband Gießen GmbH, die symbolisch an dem Standort eines neuen Multifunktionsgehäuses vor dem DGH in Birklar das schnelle Netz freigaben.

Nach fünf Monaten Bauzeit für die Herstellung der Netzinfrastruktur durch die Breitband Gießen GmbH, konnten Ende Mai die Anlagen an die Telekom zur Nutzung übergeben. „VDSL ist jetzt bei 87% der Nutzer und Internet mit 16 MBit bei allen Einwohnern möglich. Letzteres ist selbst in mittelgroßen Städten noch selten“, so Frank Bothe, Leiter Technische Infrastruktur Region Mitte der Telekom.

In Birklar wie auch in Bettenhausen wurde insgesamt jeweils ein Technikgehäuse, sog. Multifunktionsgehäuse (MFG), samt der notwendigen Stromanschlüsse hergestellt. Nach der erfolgten Übergabe der Netzabschnitte an die Telekom Deutschland GmbH verbauten diese dort die Technik verbaut und nahmen sie in Betrieb. Insgesamt war es dazu notwendig, mehr als 5.000 Meter Glasfaser in zuvor verlegt Leerrohre einzubringen.

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Bürgermeister Bernd Klein freute sich, dass nun nach Langsdorf zwei weitere Licher Ortsteile vom schnellen Internet profitieren können und blickte weiter nach vorn, denn „bei neun weiteren Ortsteilen laufen die Vorbereitungen“, so Klein. Während in Bettenhausen fast alle Bürger bereits im schnellen Netz unterwegs sind, profitieren auch in Birklar bereits die ersten Bürger vom Ausbau.

Das Projekt Birklar/Bettenhausen gilt als Musterbeispiel effizienter Netzgestaltung, so konnte nicht zu letzt Dank des Engagement der Stadt Lich die bestehende Infrastruktur genutzt werden und somit die Kosten für den Ausbau erheblich reduziert werden. So liegt der Ausbau für schnelles Internet für die Stadt Lich letztlich bei rund 215 tsd. EUR.

Auch Landrätin Anita Schneider, die das 2011 im Kreistag beschlossene Projekt betreut, zeigte sich erfreut über die Fortschritte. „Die Partnerschaft zwischen privaten Unternehmen aus unserer Region, der Telekom und der öffentlichen Hand ist die Grundlage dafür, dass den Kommunen ein finanzierbares Konzept zur Versorgung ihrer Bevölkerung mit Breitband zur Verfügung steht. Ein bislang einzigartiges Konzept bietet allen Beteiligten eine Win-win-Situation und den Kommunen die Möglichkeit, Miteigentümerin an den Netzen zu werden und so an den Erträgen teilzuhaben. Außerdem wird die Versorgung von Gebieten im Landkreis sichergestellt, die unter anderen Voraussetzungen schwierig geworden wäre“, so die Landrätin.

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