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Nach Pause läuft bei Lich nur wenig zusammen

Lich | „Wir schaffen es einfach nicht, einen Spielrhythmus beizubehalten“, meinte Lichs Trainer Alexander Biller nach der gestrigen 77:93-Heimniederlage gegen BV Chemnitz 99. Der heimische Pro-A-Zweitligist hatte die Chemnitzer, die ihrerseits die beste Dreierquote der Liga aufweisen, in der ersten Halbzeit noch recht gut im Griff – trotz der Tatsache, dass die Gastgeber mit drei angeschlagenen Spielern in die Partie gegangen waren und der amerikanische Powerforward Theo Tarver bereits nach wenigen Minuten des ersten Viertels mit drei Fouls belastet war.

Mit 41:45 lagen die Licher zur Halbzeitpause hinten, dann erlebten die 400 Zuschauer in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle wieder einmal das, was sie schon zu oft in dieser Saison erlebt hatten: LTi LICH gelangen in den ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit lediglich sieben Punkte. Mit 10:31 ging das dritte Viertel verloren, der Sieger stand also bereits nach 30 Minuten Spielzeit angesichts eines 51:76-Rückstands der Hausherren fest. Respektabel war die Leistung, die die Licher im Schlussviertel an den Tag legten, die Bierstädter betrieben noch etwas Ergebniskosmetik und sicherten sich den letzten Durchgang noch mit 26:17.

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Am Morgen des Spieltags war noch nicht klar, ob Mark Reed, Viktor Klassen und Johannes Lischka überhaupt spielen können. Erst kurzfristig erhielt Lichs Coach Alexander Biller von den drei Wackelkandidaten grünes Licht. Johannes Lischka überzeugte mit 20 Punkten in der ersten Halbzeit, seine Wurfquote ging jedoch nach dem Seitenwechsel deutlich in den Keller. Mark Reed fand nie seinen Wurfrhythmus in der Offensive und konnte weder als Spielgestalter noch in der Defensive besondere Akzente setzen. Viktor Klassen biss lange Zeit auf die Zähne, konnte aber nach knapp zwölfminütiger Einsatzzeit aufgrund einer Fersenprellung nicht weiter spielen.

Trotz dieser Handikaps hatten die Licher den Gegner in der ersten Halbzeit gut im Griff, gestatteten wenig offene Dreipunktewürfe und hielten die Sachsen auch davon ab, am Brett zu punkten. Das Reboundduell ging jedoch bereits in der ersten Halbzeit an die Gäste aus Chemnitz, im gesamten Spielverlauf landeten 45 Abpraller in den Händen des Gästeteams, 37 mal schnappten Licher Hände nach misslungenen Würfen zu.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte Biller den foulbelasteten Theo Tarver wieder aufs Feld, gleich im ersten Licher Angriff kassierte dieser ein Offensivfoul, spielte danach aber ohne ein weiteres Foul die Partie zu Ende. Spätestens nach 32 Minuten war die Begegnung entschieden, nachdem zunächst der Chemnitzer Andreas Worenz von der linken Seite der Dreierlinie diagonal zum Korb zog, um den Ball mit einem krachenden einhändigen Dunking in der Reuse zu versenken. Scharfschütze Nikita Khartchenkov ließ im folgenden Angriff einen seiner insgesamt vier Dreier zum 86:55 folgen. Die noch verbleibenden acht Minuten gingen mit 22:7 an LTi Lich.

„Chemnitz hat in der zweiten Halbzeit sehr gut verteidigt, wir verteidigten schlecht, weil wir unseren Rhythmus verloren hatten. Nach einigen punktlosen Minuten wollten mehrere Spieler mit dem Kopf durch die Wand, die Ordnung ging dadurch verloren“, bilanzierte Alexander Biller.

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