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Licher BasketBären -so wird es nichts mit dem Verbleib in der ProB-

Das hatte man sich auch anders vorgestellt
Das hatte man sich auch anders vorgestellt
Lich | Die Lok aus Bernau hatte mehr Dampf als es den Licher BasketBären lieb war. Im Zweiten Play-Down-Spiel in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB in Bernau mussten die Licher eine herbe 98:84 Niederlage hinnehmen und sind am kommenden Sonntag im dritten Spiel in eigener Halle ziemlich in Zugzwang, um die Zugehörigkeit zur Liga halten zu können.
In einem Spiel, das anfangs klar von Lok Bernau dominiert wurde, war Lich zu Beginn erst einmal wie gelähmt. Nach verlorenem Sprungball eröffnete Jones bereits nach weniger als drei Sekunden den Korbreigen der Gastgeber mit 2:0. Der Tabellenletzte der ProB-Nord knüpfte dort an, wo man im ersten Spiel am Ende aufgehört hatte. Bereits nach knapp zwei Minuten stand es 8:0, was den Licher Coach Starcevic zur ersten Auszeit zwang. Dennoch bauten die Gastgeber ihre Führung zunächst auf 12:0 aus, ehe Dörr die ersten Licher Punkte gelangen (4. Min.). In den letzten Minuten kamen die Basketbären besser ins Spiel und konnten bis zur ersten kurzen Pause auf 24:17 verkürzen. Unter den Augen von Hessens SPD-Chef T. Schäfer-Gümbel, der eigens nach einem politischen Termin in Berlin nach Bernau
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zum Spiel reiste, kam zum Beginn der zweiten zehn Minuten die stärkste Phase der Mittelhessen. Nachdem Bernau zunächst auf 26:17 erhöhen konnte, erzielten die Licher nun zehn in Folge zur zwischenzeitlichen 29:26 Führung. Bernau konterte aber postwendend zum 30:29 aus ihrer Sicht, um sich nach dem 36:36 (18. Min.) auf 48:41 bis zur Halbzeit wieder etwas abzusetzen. In dieser Phase war es immer wieder der beste Bernauer Akteur Jones, der seine Mannschaft nach vorne brachte. Ihm gelangen in der ersten Halbzeit sechsundzwanzig seiner insgesamt neunundzwanzig Punkte, darunter drei von fünf Dreiern.
Die BasketBären versuchten nach dem Wechsel mehr Druck aufzubauen, doch Bernau hatte immer eine Antwort parat. Zwar gelang es nun mit Hilfe von Unger, dem besten Licher in diesem Spiel, den Wirkungskreis von Jones deutlich einzuschränken (was aber viel früher hätte erfolgen müssen), aber der Abstand blieb nahezu gleich. So ging es mit einem 73:64 in die letzten zehn Minuten. Auch da blieb die Situation gleich. Licher Punkte wurden umgehend mit Gegenpunkten beantwortet und weniger als vier Punkte Rückstand war für Lich nicht mehr drin (75:71 in der 34. Min.). Zum Ende der Partie nutzten die Bernauer technische Fehler und Leichtsinnsfehler der BasketBären schonungslos aus und spätestens mit dem 93:80 in Minute neununddreißig war die Lok für Lich abgefahren. Selbst aus der Sicht eines BasketBären-Fans war der Sieg von Lok Bernau verdient.
T. Schäfer-Gümbel sah Licher Niederlage live
T. Schäfer-Gümbel sah Licher Niederlage live
Die Aussage von Coach Starcevic, dass man nicht für diese Partie bereit war, klingt, da man diesen oder ähnliche Sätze in der jüngsten Vergangenheit schon öfters gehört hatte, eher wie Hilflosigkeit.
Am kommenden Sonntag um 17:30 Uhr kommt es nun zum dritten und entscheidenden Spiel in der DBS-Halle in Lich. Bleibt die Hoffnung, dass I. Starcevic in dieser verbleibenden Woche die Bereitschaft wiederfindet und es gelingt, mit einem Erfolg die Zugehörigkeit zur ProB auf den letzten Drücker zu sichern.
Licher BasketBären: Bradshaw (18/1 Dreier/8 Rebounds); Young (22/1/6/7Assists); Klassen (6/2); Aud (10/2); Dilukila ; Pederson ; Dörr (12); Unger (9/1); Külhan; Christen (7/1)

Auf Seiten von Bernau sind Jones (29/4); Woody (18//16 Rebounds), sowie Trzcionka (21/4) zu nennen.

Das hatte man sich auch anders vorgestellt
T. Schäfer-Gümbel sah Licher Niederlage live
Bradshaw und Woody (50) beim tip-off
D. Dörr bedrängt von Woody
Bernauer Lufthoheit
Young (2) tankt sich durch
Bernaus Klein nahezu unbedrägt, Christen (33) und Dilukila ohne Chance
Bradshaw versetzt drei Bernauer
Heute war viel Redebedarf
Bernaus Verteidigung kompromißlos
Woody Herr der Lüfte, wie schon im ersten Spiel in Lich
Bradshaw mit aller Wut im Bauch beim krachenden Dunking
Jones (3) der Mann des Spiels bei Bernau, Unger (22) machte ihm in Halbzeit zwei das Leben schwer

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