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Licher BasketBären behalten mit einem Punkt die Oberhand

T. Bradshaw sichert Rebound, Dörr (14) muss nicht mehr eingreifen
T. Bradshaw sichert Rebound, Dörr (14) muss nicht mehr eingreifen
Lich | Mit 71:70 konnten die Licher BasketBären denkbar knapp in eigener Halle das erste Play-Down-Spiel der Zweiten Basketball-Bundeslige ProB gegen den Nordgruppenvertreter Lok Bernau gewinnen und gehen in dem best-of-three-Modus zunächst mit 1:0 in Führung. Bekanntlich verbleibt die Mannschaft in der der Liga, die zwei Spiele gewinnt, während der Verlierer sportlich gesehen den Weg in die Regionalliga antreten muss.
Lich, mit Bradshaw, Young, Klassen, Aud und Dörr in die Partie startend, konnte nach wenigen Sekunden die ersten beiden Punkte durch Dörr markieren. Der Tabellenletzte der Nordgruppe hielt dagegen und lag nach etwas mehr als zwei Minuten Spielzeit mit 5:2 vorne, ehe Klassen mit seinem ersten Dreier den Ausgleich herstellte (3. Min.). Dreißig Sekunden später war es Young, der die BasketBären wieder in Führung brachte. Bis zum Ende der ersten zehn Minuten konnten die Licher den knappen Vorsprung behaupten und mit einem 23:19 ging es in das zweite Viertel. Zunächst änderte sich nicht viel, Lich lag immer drei, vier Punkte vorne. Mitte des Viertels war es der dritte Dreipunkterfolg von Klassen, der so etwas wie eine Signalwirkung hatte. In den kommenden Minuten konnten sich die Bierstädter auf 44:29 absetzen und mit der Pausensirene versenkte Christen einen Dreier zum 47:32 Halbzeitstand.
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Gleich zu Wiederbeginn erzielte Bradshaw den nächsten Licher Dreier zum 50:32 und mit achtzehn Punkten Unterschied auch die höchste Führung des Spiels. Aber Bernaus Abwehr wurde nun immer besser, zeitgleich wurde das Licher Spiel überraschend schwächer, sodass der Gast Punkt um Punkt näher kam und bis Ende des dritten Abschnittes den Abstand auf sieben Punkte (61:54) verringern konnte. Im Schlußviertel setzten die Gäste alles auf eine Karte und angetrieben von ihren starken Spielern Woody und Jones kamen sie immer näher. Die mittlerweile etwas nervös wirkenden BasketBären konnten nicht verhindern, dass ihre Führung eineinhalb Minuten vor Ende der Partie nur noch einen Punkt betrug (65:64). Dann wurde Guy Aud der entscheidende Licher Akteur. Die Uhr zeigte eine Minute neun Sekunden Restspielzeit, als ihm ein schöner Dreier zum 68:64 gelang. Der folgende Angriff der Gäste war erfolglos, im Gegenzug wurde der Israeli in Diensten der Licher gefoult. Seine zwei Freiwürfe verwandelte er sicher zum 69:64 (44 Sek. vor Schluss). Direkt anschließend verkürzte Bernau auf 69:67, ehe erneut Aud gefoult wurde. Auch diese Freiwürfe traf er (71:67). Mit der Schlußsirene gelang dem Gast erneut ein Dreier zum 71:70, aber der Punkt Vorsprung reichte den Lichern, um in der Serie mit 1:0 in Führung zu gehen.

Bernaus Woody mit freier Bahn
Bernaus Woody mit freier Bahn
Licher BasketBären: Bradshaw (15/2 Dreier/6 Rebounds); Young (4//7); Klassen (14/4); Aud (12/3); Dilukila (5); Pederson (5); Dörr (6); Baumann (n.e.); Unger; Christen (10/2)

Bernau hatte mit M. Woody seinen auffälligsten Akteur. Ihm gelangen 15 Pkt. und 22 Rebounds. Auch J. Jones und D. Klein konnten zweistellig punkten.

Am kommenden Sonntag kommt es um 16:00 Uhr in Bernau zur zweiten Begegnung beider Mannschaften. Sollte den BasketBären ein weiterer Sieg gelingen, wäre die Saison 2011/2012 für sie beendet. Andernfalls kommt es am 25.03.2012 um 17:30 Uhr zum Showdown in der Licher DBS-Halle.

T. Bradshaw sichert Rebound, Dörr (14) muss nicht mehr eingreifen
Bernaus Woody mit freier Bahn
Young mit sieben Rebound sehr erfolgreich
Auszeitworte der Coaches
Bradshaw und Woody
G. Aud -seine sieben Punkte in Folge am Ende waren Gold wert-
Dörr (14) bedrängt von Trzcionka
Laufduell Klassen (5) und Klein
Immer wieder Bradshaw und Bernaus Woody
Klein (9) blockt erfogreich Christen

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Kommentare zum Beitrag

KREATIVE KA:OS
3.192
KREATIVE KA:OS aus Gießen schrieb am 11.03.2012 um 13:31 Uhr
So unglaublich spannend ... ein wahrer Krimi!
Michael Guenter
1.172
Michael Guenter aus Lich schrieb am 11.03.2012 um 13:40 Uhr
Gebe ich Ihnen Recht, aber hätte bei achtzehn Punkten Vorsprung nicht sein müssen. Nach dem Spiel hätte man eher Herztropfen statt eines kühlen Blondes gebrauchen können. In Bernau wird es, das konnte man heute erahnen, schwerer als schwer.
Übrigens tolle Fotos von Ihnen
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von:  Michael Guenter

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Michael Guenter
1.172
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