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Winterlicher Jahresabschluss beim Karate-Dojo Lich

von Redaktion GZam 12.01.2009605 mal gelesen1 Kommentar
Lich | Ganz unter dem Motto Winter und Weihnachten stand der Jahresabschluss des Karate-Dojos Lich in diesem Jahr. Aufgrund der starken Nachfrage wurde in diesem Jahr nach einigen Jahren mit eher kleinen Feiern etwas größer im Vereinshaus in der Bahnhofsstraße gefeiert.
Das alljährlich immer wieder besondere Abschlusstraining wurde in diesem Jahr von den heiligen drei Königen, das heißt den drei Trainern Christian Bonsiep, Sascha Marth und Rüdiger Jost gehalten. Sie vertraten Cheftrainer Detlef Herbst, der aufgrund einer Erkrankung leider selbst kein Training geben konnte. Mehr als 65 Karateka von jung bis alt und Weiß- bis Schwarzgurt waren in der Halle angetreten, um gemeinsam zu trainieren und zu schwitzen. Das Training stand natürlich auch unter einem winterlichen Thema. Nach einem gemeinsamen Aufwärmspiel bei dem „Kirchenbau“ und Skispringen nachgeahmt wurden, galt es, ein paar zirkusreife Akrobatikübungen mit einem Partner zu versuchen, die an Eiskunstlaufen erinnerten. Gar nicht mal so einfach – und das ohne Eis. Anschließend trieb Rüdiger Jost den Teilnehmern mit verschiedenen Arm- und Beintechniken die Schweißperlen auf die Stirn.
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Um auch die Geschicklichkeit nicht zu kurz kommen zulassen, wurde anschließend ein kleiner Wettstreit ausgetragen. Dazu musste eine an einem Band befestigten Schraube in die Öffnung einer Bierflasche bugsiert werden. Klingt zunächst einfach, allerdings wurde das Band am Fuß befestigt. Innerhalb einer Minute musste jeweils mit dem rechten und linken Bein in Maegeri- und Yokogeri-Haltung die Flasche getroffen werden.
Im Abschuss an das Training ließ Cheftrainer Detlef Herbst in einer kleinen Ansprache das abgelaufene Jahr noch einmal Revue passieren. Dabei wurde der mit viel Eigenleistung der Mitglieder fertig gestellte Neubau der zweiten Vereinshalle nochmals hervorgehoben. Die zweite Halle bietet Jugend- und Erwachsenengruppen sowie den Leistungskadern bessere Trainingsmöglichkeiten. Auch die Erfolge auf diversen Meisterschaften blieben nicht unerwähnt. Ganz besonders stolz kann der Verein auf die Verleihung es „Grünen Bandes für vorbildliche Talent- und Nachwuchsförderung im Verein“ sein. Der jährlich vom Deutschen Olympischen Sportbund verliehene Titel ging zum zweiten Mal an den Licher Karateverein.
Nach diesem Rückblick stellte sich ein Teil der Karateka noch einer Gürtelprüfung bei Detlef und Sascha. Nach etwa zwei Stunden Schweiß, Spannung und Stress konnten stolz die Prüfungsurkunden entgegengenommen und somit das Trainingsjahr erfolgreich abgeschlossen werden. Mit den verdienten Glückwünschen der anderen Vereinsmitglieder ging es dann zum gemütlichen Teil des Abends über. Wer wollte, nutzte noch die vereinseigene Sauna für einen oder zwei Saunagänge. Anschließend wurde dann bei chinesischen Leckerbissen, Glühwein und netten Gesprächen der Abend zusammen verbracht, während die kleinen (und großen) Kinder ihre noch verbliebene Energie in der Halle beim Spielen austobten. Viele nutzen diesen Anlass, mit den Leuten, die man doch oft nur zwischen Umkleide und Halle sieht, mal ausgiebig zu plaudern.

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Kommentare zum Beitrag

Matthias Kahl
218
Matthias Kahl aus Gießen schrieb am 12.01.2009 um 15:23 Uhr
Hallo Gießener Zeitung,

was darf ich mir denn unter...

ein paar zirkusreife Akrobatikübungen mit einem Partner zu versuchen, die an Eiskunstlaufen erinnerten. Gar nicht mal so einfach – und das ohne Eis.

vorstellen?

lg mka
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